anzeige

News, Fachberichte, Pressemeldungen Termine, Veranstaltungen Marktplatz: Jobs, Immobilien, Firmen, Anzeigenmarkt, Produkte Serviceleistungen: Webmaster, Angebotsservice, Newsletter Energie, Bau & Haustechnik Community ENERLIX Gewerbekunden Marktplatz B2B
Übersicht & Forum  |   Forumsuche  |   Blogs  |   Fotos  |   Videos  |   Experten  |   Verbrauchs-Datenbank









Sie sind hier: Start > Community & Forum > Diskussionen: zurück


Forum Bioenergie: Biomasse

Thema: Pelletsheizung - Was muß der Schornsteinferger tun ???

|

Mitzi

Erfahrung:
Anmeldedatum: 12.12.2007, Wohnort: Emsland
Beiträge: 1
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
ANZEIGEHeizung - Solar - Sanitär - Elektro
Solar-Komplettbausatz
zur Selbstmontage


ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH
Hallo Forum,

wir haben im Jahr 2005 eine Altbausanierung im Rahmen des KfW-CO2-Minderungsprogramms (inkl. 15% Teilschulderlass des Darlehens) durchgeführt. Unser Haus: ZFH, Baujahr 1929, 340qm Wohnfläche, in Niedersachsen.

Neben der Dämmung des Daches, der Aussenhülle und der Kellerdecke wurden neue Fenster eingebaut und auch die bestehende alte Gasheizung auf eine moderne Biomasse-Brennwert- sprich Pelletsheizung mit gekoppelter Solaranlage zur Heizungsunterstützung und Warmwassererzeugung umgestellt (natürlich auch inkl. aller möglichen BAFA-Sonderförderungen).

Wir haben uns für eine Anlage von ProSolar (25kW+12qm Solar) entschieden, und sind mit dieser Entscheidung und den bisherigen Ergebnissen auch sehr zufrieden. Natürlich trug auch die Erfahrung des beauftragten Heizungsfachbetriebes in Sachen Einbau, Einstellung und Wartung der Anlage dazu bei, genauso wie die Tatsache, daß wir nur die sog. PowerPellets nach der strengeren Ö-Norm verwenden, und auch hier einen empfehlenswerten Lieferanten gefunden haben.

Nun aber zu meiner Frage.

Welche Aufgaben hat angesichts eines derart neuen Heizungssystems eigentlich der Schornsteinfeger, bzw. welche Messungen muß er wirklich durchführen, und wie oft finden diese statt ?

Hintergrund ist der, daß uns der BSM nach der Abnahme der Anlage und Messung der Abgaswerte andeutete, daß aufgrund der modernen Anlage künftig nur noch Schornsteinfegetermine und keine Messungen mehr erforderlich seien.

Vor 4 Wochen meldete er sich mit den Worten, die Gesetzeslage hätte sich geändert und nun müsse er doch wieder zu regelmäßigen Messungen erscheinen. Heute dann kam er zum Messen und alle Werte waren, wie nicht anders zu erwarten, "Bestens", "Sehr gut", "Vorbildlich", um mal seine Wortwahl zu zitieren !

Ich würde mich freuen, wenn ich hierzu aus dem Forum mal eine verbindliche Aussage bekommen könnte.

Letztendlich geht es hier ums Geld - also Gebühren für die Messungen und auch das Schornsteinfegen, und angesichts der ursprünglichen Aussagen und der plötzlichen Änderung der Gesetzeslage (über die ich leider so nichts in Erfahrung bringen konnte), beschleicht mich hier so ein komisches Gefühl, daß ich die Schornsteinfegerinnung hier vieleicht ohne jegliche Grundlage subventioniere.

Danke schonmal für Eure Hilfe.

Nach oben
aup

Erfahrung: ***
Anmeldedatum: 31.01.2006,
Beiträge: 26
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
Hallo Mitzi,

die 1. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (kurz 1. BImSchV) wird auf Grund des § 23 Abs. 1 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. September 2002 (BGBl. I S. 3830) zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 18. Dezember 2006 (BGBl. I S. 3180) novelliert.

Nun scheint es ja bei den meisten mittlerweile angekommen zu sein, dass insbesondere auch bei Pelletöfen nicht alles ökologisch ist was da aus dem Schornstein kommt - da werden eben auch Gifte wie Feinstaub, Stickoxide, Kohlenmonoxid etc. emittiert.

So heißt es in § 15 Abs. 1 (Wiederkehrende Überwachung):
Der Betreiber einer Feuerungsanlage, ausgenommen Einzelraumfeuerungsanlagen für den Einsatz der in § 3 Abs. 1 Nr. 1 bis 8 genannten festen Brennstoffe mit einer Nennwärmeleistung von vier Kilowatt oder mehr, hat die Einhaltung der Anforderungen nach § 5 Abs. 1 einmal in jedem zweiten Kalenderjahr vom zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister durch wiederkehrende Messungen feststellen zu lassen. Im Rahmen der Überwachung nach Satz 1 ist die Einhaltung der Anforderungen nach § 3 Abs. 3, § 4 Abs. 1 und § 5 Abs. 2 und 3 überprüfen zu lassen.

Jetzt noch meine Fragen:
Was hat denn so eine Emissionsmessung gekostet?
Was muss man denn noch so im Jahr für eine Pelletheizung an Kehrgebühren rechnen?
Was für Wartungskosten fallen denn jährlich noch so an?
Und wieviel Strom braucht denn so eine Pelletheizung denn im Jahr?

Grüße und noch viel Spaß bei Energiesparen
aup

Nach oben

Neues Thema eröffnen Dieses Thema ist gesperrt, du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten. Antwort für Gäste, ohne Registrierung

Antwort für Gäste (ohne Registrierung)
Bitte schreiben Sie bei einer NEUEN Frage immer einen neuen Beitrag. Lediglich wenn Ihr Beitrag eine Antwort auf obigen Beitrag ist, antworten Sie als Gast ohne vorherige Registrierung direkt in diesem Formular.
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   

 
Ähnliche Beiträge
Thema Autor Forum Antworten Verfasst am
Keine neuen Beiträge Benötige Ratschläge für Pelletsheizung bamoko Bioenergie: Biomasse 3 13.12.2011 17:09 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Probleme mit der Pelletsheizung Pro S... Laga Haustechnik: SHK 5 27.01.2011 21:04 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Pelletsheizung Futura 25 oakgast Bioenergie: Biomasse 0 09.08.2010 19:35 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Pelletsheizung Futura 25 oder Atmos D30P maxwell777 Bioenergie: Biomasse 3 07.08.2010 09:12 Letzten Beitrag anzeigen
Dieses Thema ist gesperrt, du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten. Laufkosten einer Pelletsheizung?? Fred42 Geothermie & Wärmepumpen 4 07.04.2009 13:14 Letzten Beitrag anzeigen