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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Warum wird hier nie über Elktroheizung diskutiert?

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Sergej Künstler

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Hallo, ich habe hier schon vieles interresantes über verschiedene Heizunganlagen gelesen, aber warum kommt nie Elektroheizung zum Thema? Ich habe vor zweites Haus zu bauen und suche nach optimaler Heizunganlage. In meinem erstem Haus habe ich eine Gaszentralheizung kombiniert mit einem Heizkamin mit Wasserführendem Kamineinsatz(14KW Leistung).Ich kann sagen das ich von einer Zentralheizung jeder Art nicht überzeugt bin,den eine Zentralheizung ist sehr premetiv.Allein die Funktionsweise:Regelung durch Ausenthermostat(was interresirt es mich wie kalt es außen ist),dann die ganzen Rohrleitungen die unterm Estrich verlaufen was wenn ein Rohr undicht wird?Und nach 20 Jahren ist so wieso jede Anlage veraltet oder kaput,in dieser zeit gibt man sehr viel Geld für Reparaturen,Kundendienst,Schornsteinfehger.
Für Elektroheizung kriegt man 30- lebenslangeGarantie,Raumthemperatur wird mit Funkgesteuerten Thermostaten auf 0,5 Grad C genau erfast,niedr. Invest.kost. In Verbindung mit Photovaltik und Lüftung mit Wärmerückgew-super! .Jeder sucht nach günstigster Energie ,wäre es nicht sinvoller Raumthemperatur genau zu erfasen und dem entschprechend zu heizen?Keine Zentralheizung funktioniert so komfortabel wie dezentrale Elektroheizung. Heute auf Gas oder Öl zu setzen hat sowieso keine Zukunft mehr, oder?
Wenn jemand Elektroheizung besitzt oder damit Erfahrung gemacht hat bitte melden, würde mich interresieren was ihr davon haltet.

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lmr

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NickMike hat Folgendes geschrieben:
Weil mit Strom zu heizen, so mit das Dümmste ist was man machen kann. Alle anderen Energiearten sind preiswerter.

Das ist so ziemlich die dümmste Pauschalaussage, die ich je gelesen habe...

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Quehl

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natürlich sind alle anderen Heizungsarten kostengünstiger, deshalb wird darüber nicht diskutiert. Aber ein Gedanke war trotzdem ganz gut. Ich hatte mal überlegt, eine WP mit PV zu betreiben. Das geht aber nicht. Einen Ölradiator könnte man aber vielleicht damit betreiben. Obs von den Anschaffungskosten und der Sicherheit der Wärmeerzeugung nützlich ist, würde ich bezweifeln. Auch ist die Wärmeverteilung nicht so gut wie bei einer FBH. Es gibt zwar elektr. FBH, aber die kosten auch eine Menge Geld.

Aber überlegen könnte man das schon mal.

mfg
Quehl

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bernhard geyer

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Sicherlich ist der "Reiz" einer Elektroheizung die verdammt günstigen Investitionskosten. Aber rechnet man die Heizkosten mit ein so verliert bei fast jeden Haus eine Elektroheizung gegenüber jeder anderen Heizung. Im Bereich Passivhaus könnt man sich überlegen den niedriegen Heizbedarf damit zu denken. Denn wieso sollte man > 10.000 € für eine Verrrohrung, Heizung, Heizraum, Kamin, Tiefenbohrung, Flachkollektor, ... investieren um dann letztendlich 50-100 €/Jahr an Heizkosten zu sparen.

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Franky71

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Sergej Künstler hat Folgendes geschrieben:
Hallo, ich habe hier schon vieles interresantes über verschiedene Heizunganlagen gelesen, aber warum kommt nie Elektroheizung zum Thema?


Bevor du sowas behauptest, solltest erst mal die Suchfunktion nutzen. Elektroheizungen werden zwar nicht jeden Tag hier diskutiert, aber es gibt doch etliche Threads hierzu.

Im Übrigen muss ich über das was NickMike sagt bemerken:
"Klingt zwar pauschal - ist aber in 95% der Fälle so"

Wer's nicht glaubt, sollte sich mal über den 2. Thermodynaschine Hauptsatz Gedanken machen und mit der prinizipiellen Erzeugung von el. Energie.
Die ist nach meiner Ansicht viel zu schade um sie zu verheizen.

hth

Frank

_________________
Kaum macht man's richtig, schon geht's.

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hubert-nosmas

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Hallo Leute,

und wieder wird "pauschal" gegen eine Elektroheizung argumentiert.

Natürlich ist der zweite Hauptsatz der Thermodynamik entscheidend für den Gesamtwirkungsgrad eines Heizkraftwerks. Aber nicht für ein Wasserkraftwerk, Windkraftwerk und Photovoltaikanlagen.

Es gibt eine Menge Gründe, die für eine Elektroheizung sprechen und die jeder für sich einmal überlegen und nachvollziehen soll.

Im Bereich der Nutzung:
Wie bereits beschrieben, sollte bei Niedrigenergiehäusern und Passivhäuser, ggf. verbunden mit einer geringen Nutzungsdauer schon mal sehr genau nachgerechnet werden, ob sich eine Elektroheizung ökonomisch oder sogar ökologisch rechnet.


Im Bereich des Wohnverhaltens:
Besonders in der Übergangszeit oder bei geringer Nutzung tagsüber verringert sich der Wirkungsgrad einer Zentralheizung gewaltig. Für das morgentliche Heizen eines Badezimmers im Herbst macht es keinen Sinn, die Zentralheizung laufen zu lassen.


Gruß
Hubert

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Franky71

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Ja, bitte,dann rechnen Sie mal vor.

Ich gebe hier nur zu bedenken:

1. Der Anteil der Wasserkraft ist hierzulande unter 10%, so bei 4-5% meines Wissens und wir sind hier nicht in Norwegen oder in der Schweiz. Wobei meine Meinung nach es auch dort besser wäre, sie würden uns etwas von der im Überfluss vorhandenen Wasserkraft-Energie abgeben, als es dort zu verheizen.

2. Ich schrieb auch was von 95%. Bei nem Passivhaus brauche ich aber keine Elektro-Flach heizung - hier werden ein paar Glühlampen reichen im Haus reichen, die sind definitiv billiger als von dem was hier gerade bereden.
Zur Not ein kleine Heizstab in der Lüftungsanlage, wenn's mal ganz kalt wird.

3. Die Argumentation während der Übergangszeit ist in sofern nicht schlüssig, da wir fairerweise vom Stand der Technik heute ausgehen sollten - nicht von dem der Heizungen vor 20 Jahren.
Aussemtemperaturfühler senkt z.B. die Vorlauftemperatur, auch Zentralheizungen können im Teillastbereich mit ordentlichem Wirkungsgrad fahren sowohl Öl, als auch Holzvergaser - gut vielleicht nicht die allerbilligsten, aber es gibt sie. Die Stromheizung kommt derzeit, vom Kraftwerk aus betrachet kaum auf 50% - eher 30-40% .

Aber um hier wirklich weiterzukommen, wäre es mal besser, auf einige Wirkungsgradkurven zu verweisen- hat da grad einer welche zur Hand?
Das war jetzt nur mal grob über den Daumen abgeschätzt von mir...

Weil mit Argumente wie "Ich betreibe die schon seit Jahren und bin sehr zufrieden...." gibt's hier kein Stück.

_________________
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bernhard geyer

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Franky71 hat Folgendes geschrieben:
2. Ich schrieb auch was von 95%. Bei nem Passivhaus brauche ich aber keine Elektro-Flach heizung - hier werden ein paar Glühlampen reichen im Haus reichen, die sind definitiv billiger als von dem was hier gerade bereden.

Passivhaus != Null-Energie Haus. Ein Passivhaus braucht eine Heizung! Diese kann jedoch relativ klein ausfallen bzw. im überwiegenden Teil z.B. von vielen Solarkollektoren auf dem Dach okologisch betrieben werden.

Und wer will schon Glühlampen Nachts laufen lassen damit es morgens die Wohlfühltemperatur im Esszimmer/Küche/Bad hat?

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Franky71

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bernhard geyer hat Folgendes geschrieben:

Und wer will schon Glühlampen Nachts laufen lassen damit es morgens die Wohlfühltemperatur im Esszimmer/Küche/Bad hat?


Braucht man im Passivhaus nachts ne Heizung?
Vorrechnen !

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bernhard geyer

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In einem Passivhaus können Glühbirnen (+ Wärmeabgabe der Bewohner) nicht den kompletten Wärmebedarf decken!

Ok, nachts kühlt das Haus um 0,2 Grad aus. Die Bewohner stehen früh auf, Kochen Kaffe und gehen nach 30 Minuten aus dem Haus (Spätaufsteher das es schon Hell ist -> Kein Licht nötig) Abends um 18:00 kommen sie heim und es sind schon 0,5 Grad. Und das sollen evtl. für 2-3 Stunden laufende Glühbirnen wieder hereinhohlen, evtl. noch Energiesparbirnen.

Ergo. Man braucht eine Heizung! Bei uns hat das Passivhaus eines bekannten Politikers einen kleinen Pelletsofen im Wohnzimmer (neben ein paar Solarkollektoren). Wohl nicht weil ein Pelletsofen schön anzusehen ist.

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Sergej Künstler

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lmr hat Folgendes geschrieben:
NickMike hat Folgendes geschrieben:
Weil mit Strom zu heizen, so mit das Dümmste ist was man machen kann. Alle anderen Energiearten sind preiswerter.

Das ist so ziemlich die dümmste Pauschalaussage, die ich je gelesen habe...
Das wegen meine ich auch das man bei einem Niedriegeneriehaus die Raumthemperatur genau erfassen muß, den es gibt jede menge Wärmequellen im Haus;eine Glühbirne 100w,ein Mensch60w,Wassserkocher ,LCD fernseher,Heizkámin!!!Hier wird viel über die WP in verbindung mitFußbodenheizung gesprochen, aber Fußbodenheizung ist zwar sehr angenehem wenn man über den Fußboden barfuss läuft ist aber sehr träge. zb. Mein Haus ist nach Süd-Westen ausgerichtet ich habe hauptsächtlich bodentiefe Fenstern in meinem Haus,wenn die Sonne rein scheint erwärmen sich die Räume ganz schnell.Wennn ich im Raum 20 Crad C habe ,dan hae ich auf der Nord Seit e(da wo meistens Thermostat hängt)nur 15Grad.Wennn meine zentrallheizung auf 18Grad aus.Themp. eingestellt ist dann heizt sie diew ganze Zeit mit. Und noch etwas ,wie soll sich eine zb Pelletsheizung mit35.000 Anschafungskosten nach 20 Jahren bezahlt machen,wenn man von Anfang an gegen über Elektrohezung ca25.000 mehr investiert hat?

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bernhard geyer

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Eine Pelletsheizung allein wird keine 35 k€ kosten. Ich vermute mal das sein Pellets-Kessel im Wohnzimmer nicht viel mehr kostet als ein Kaminoffen mit Wassertasche. Da Passivhaus hat er kein automatische bestücken gekauft sondern trägt im Winter alle paar Tag einen 25/35 kg Sack ins Wohnzimmer und füllt seinen Kamin auf. Er hat auch nur Heizkörper (vermutlich ebenfalls wegen der Trägheit der Fußbodenheizung)

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minaton

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Es ist erschreckend, wie wenig hier einige Leute über Stromheizungen wissen. Ich habe eine Fußbodenelektroheizung, mein Haus hat 124 Quadratmeter Wohnfläche. Meine durchschnittliche Raumtemperatur liegt bei 22 Grad ( Küche 20, Flur 1Cool Im strengen Winter 2006 habe ich weniger als 1000 Euro an Kosten gehabt. Mein Öl Nachbar hat ca. 1600 Euro verheizt, mein Gas Bruder 1200. Ich weiß also nicht, was dieser Unsinn hier im Forum manchmal soll? Vorurteile bedienen ist Blödsinn, die Fakten sollte man sehen. wer also keine Ahnung davon hat, sollte hier nicjht posten. Das ist einfach unseriös.

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roro

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Beiträge: 946
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@minaton: Erstens wird bei dem Gas und dem Ölverbrauch wahrscheinlich auch die WW-Bereitung inkludiert sein, was bei Dir noch getrennt zu berechnen wäre. Außerdem wäre es interessant die Größe und die benötigte Heizlast der einzlenen Häuser zu kennen. Außerdem würde mich den Strompreis interessieren.

BTW: 2005/06 hatte ich für 185qm und WW für 4 Personen insgesamt EUR 650 an Heizkosten mit meiner LWP aber bei einem kWh-Preis von 18 ct.

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Sergej Künstler

Erfahrung: *
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roro hat Folgendes geschrieben:
@minaton: Erstens wird bei dem Gas und dem Ölverbrauch wahrscheinlich auch die WW-Bereitung inkludiert sein, was bei Dir noch getrennt zu berechnen wäre. Außerdem wäre es interessant die Größe und die benötigte Heizlast der einzlenen Häuser zu kennen. Außerdem würde mich den Strompreis interessieren.

BTW: 2005/06 hatte ich für 185qm und WW für 4 Personen insgesamt EUR 650 an Heizkosten mit meiner LWP aber bei einem kWh-Preis von 18 ct.


Was bedeutet BTW und WW?

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