Kurze Frage an die Experten, denn es gibt scheinbar sehr unterschiedliche Meinungen :
Ich habe zwei Bohrungen a 99 m. Die Sondenleitungen führen in einen Schacht in der Mitte der beiden Bohrungen zu einem Soleverteiler zusammen und von dort ca. 10 m in ca. 2 m Tiefe bis zum Haus. Problem : Der Schacht ist voller Wasser, d.h. alle Leitungen sowie der Soleverteiler selbst ist unter Wasser. Es handelt sich jedoch nicht um Grundwasser sondern um Schichtwasser, denn das Grundwasser ist bei uns auf 27 m.
Mir persönlich ist nicht sonderlich wohl bei dem Gedanken, denn für was verlege ich die Leitungen extra unter der Erde in einem Sandbett gut isoliert und dann schwimmen sie im Schacht im Wasser.
Mein Bauunternehmer meint das ist okay, denn die Sole ist eh im Minusbereich und dann entzieht das auch dem Wasser im Schacht noch Energie.
Ich bin eher der Meinung das das eine Milchmädchenrechnung ist, denn irgendwann gefriert das Wasser. Zudem tut das dem Soleverteiler mit Sicherheit auch nicht gut, wenn der ständig auf Tauchgang geht, oder ?
Wer weiß was ?
Das Druckmittel meines Bauunternehmers ist, dass es scheinbar Unmengen kostet den Schacht abzudichten und ich das tragen soll. Kann das sein ? Kann ich von meinem Heizungsbauer nicht erwarten, dass er das weiß und gleich einen dichten Schacht setzt oder hab ich jetzt die Arschkarte gezogen ?
Gruss, Anderl