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Forum Haustechnik: SHK

Thema: EFH (200m²): Neuer Ölkessel + Solarthermie für Warmwasser

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Hallo an Alle,

ich möchte meinen Ölkessel (Viessmann Duo, 1977) gegen einen neuen austauschen und dabei gleich auf solare Warmwassererzeugung umsteigen.
Wenn möglich möchte ich eine neue Technik die auch noch in 15 Jahren noch läuft und effizient ist einsetzten. Wichtig ist auch, dass die Anlage leicht zu bedienen ist und die Umwelt nicht zu kurz kommt.
(Daten Haus: Bj 1977, ca. 200m² Wfl, davon 140m² konstant genutzt, 4-6 Personen, Warmwasserbedarf: 200 Liter/Tag, Durchschnittlicher Ölverbrauch: 5500 Liter / Jahr; Hausausrichtung: SW [51°], Dachneigung: 34°)

Ich hab 2 Komplettangebote von lokalen Heizungstechnikern für den Kesseltausch + Solarthermie (Warmwasser) eingeholt:

01 Angebot: Vaillant à Preis (inkl. MwSt) 14.500,00 Euro
-Ölbrennwertkessel: Vaillant Set 5.02 icoVIT excl. VKO 246 19kW,
-Steuerung : VCR 410s
-Solar-Set 5 SWW, 3 x Flachkollektoren VFK 900, 6,6 m², für Warmwasserunterstützung mit Speicher
-Verrohrung (Cu) und Montage
-inkl. Arbeitszeit (Gerüst,...)

02 Angebot: Buderus à Preis (inkl. MwSt) 12.000,00 Euro
-Buderus Kompaktheizzentrale Logano plus SB 105, 19 kW
-Regelung Logamatic RC 35
-kompl. mit Abgasführung LAs im Schach raumluftunabhängig
-Buderus Logaplus Topas Solar-Paket (3 Kollektoren, Solarspeicher SM 400 (400 Liter), Pumpengruppen, Sm 10 Regelungsmodul (zu Logamatic )
-Armaturen / Rohrleitungen und Zubehör
-Demontage / Montage

Meine Fragen:
-Wie sind die Angebote technisch? Hat jemand Erfahrung mit den beiden Solaranlagen?
-Wie sind die Angebote vom Preis?

Ich würde auch gern einen Giersch Ölbrennwertkessel nehmen, aber ich bin nicht sicher wegen Kundendienst und Wartung.

Vielen Dank für die Eure Ratschläge.

Gruss
Leon

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machtnix
*****
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Im Ölkesselbereich gehören beide Kessel zu den Spitzenprodukten am Markt.
Ich würde vielleicht eher zum Vaillant tendieren,denn der hat eine großen Wasserinhalt,was dem Kessel wiederum zu gute kommt.

Puh,bei 5500 Liter pro Jahr,solltest du auch mal über eine Gebäudesanierung nachdenken,Fenster,Dachdämmen,usw.

Vielleicht wäre ja auch die Brennwerttherme von http://www.scheer-heiztechnik.de/... eine gute Alternative.

Bei der Solaranlage keine Kompromisse.Diese Alibi-Kinderanlagen kannste gleich mal in die Tonne treten,kosten nur Geld und bringen dem Endkunden so gut wie nichts,außer ein klein wenig grünes Gewissen.

Wenn schon Solar,dann aber richtig:Heizungsunterstützung
1000 Liter Puffer mit FriWa und Röhrenkollis auf dem Dach.

Sehr gute Kollektoren bekommst z.B. hier: www.solar-international.eu...

Muß es denn unbedingt wieder Öl sein?Pelletsheizung?

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Benutzer-Profile anzeigen http://www.seysol.de Antworten mit Zitat
Richtig,

wenn Solar, dann richtig! So viel wie möglich Kollektorfläche, denn nur die kann helfen, langfristig Heizkosten zu sparen. Keine Angst vor Überhitzung im Sommer, dass kann mit einfachen Mitteln wirkungsvoll verhindert werden.

Gruß

Wasserwärmer

_________________
Viele Grüße aus dem sonnigen Norden
(Rügen Hiddensee und Darß)

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Hallo machtnix und Wasserwärmer,
vielen Dank für das Feedback.

Ich habe mich gegen die Heizungsunterstützung bei der Solaranlage entschieden, weil
a) das Haus keine gute Dämmung hat (keine Außenwanddämmung, Fenster sind von 1977, Dachdämmung muss erneuert werden).
b) das Heizungssystem hat normale heizkörper von 1977 (unter den Fenstern in die Wand eingelassen)
c) Heizraum im Keller ist nur 2,20m x 2,20m (an 2 wänden ist die KW Verrohrung) und Tür ist nur 0,67m breit.

Daher bin ich bei der größe des Speichers und der Heizungsanlage eingeschränkt.
Energetisch dachte ich die SWW lohnt sich auf jeden Fall.
Finanziell ist es nicht sehr attraktiv. Da stimme ich zu.

Würdest Du empfehlen zuerst zu Sanieren (Dämmun) und dann die Heizungsanlage zu tauschen?
Ist die Dimensionierung der solaren Warmwässeranlage ok?

Vielen Dank.
Max

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