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Hallo,
ich interessiere mich für die Anwendung einer Windkraftanlage als Wärmeerzeuger und somit zur Heizungsunterstützung.
Hat jemand auf diesem Anwendungsgebiet bereits Erfahrungen?
Wie kann man dies am einfachsten in den Pufferspeicher einbinden?
Weiß jemand Referenzen zu dieser Anwendung?
Ich bin für jede Art von Anregungen und Tipps, dankbar.
Gruß
Wilfried
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Nun, es bestünde die Möglichkeit, mit dem Windrotor einen Kompressor anzutreiben, um Druckluft zu erzeugen. Die dabei entstehende Kompressionswärme ließe sich über einen Wärmetauscher in ein flüssiges Speichermedium übertragen. Mit der Druckluft können die verschiedensten Maschinen (auch Generatoren) betrieben werden, wobei wiederum die dabei entstehende Dekompressionskälte z.B. für Kühlzwecke eingesetzt werden könnte.
Eine solche Anlage bedarfsgerecht auszulegen, dürfte jedoch recht schwierig sein.
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Hallo Rehweb,
in diesem Bereich bin ich auch nur interessierter Laie aber soviel meine ich doch zu wissen: wenn es mehrere Energieumformungen gibt kann man die Sache wohl vergessen, die Verluste (abgesehen von der Anfangsinvestition) dürften unverhältnismäßig sein.
Meiner Meinung nach macht das nur Sinn wenn der vom Rotor erzeugte Strom über eine Heizpatrone direkt im Pufferspeicher des jeweiligen Hauses "verbraten" wird.
Habe aber noch nie gehört das sich das rechnet, wäre interessant Erfahrungen zu hören . Sicher ist das auch sehr standortabhängig.
Gruß
Eric
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@ Eric
"Meiner Meinung nach macht das nur Sinn wenn der vom Rotor erzeugte Strom über eine Heizpatrone direkt im Pufferspeicher des jeweiligen Hauses "verbraten" wird"
Das ist nicht richtig, da dann 1 kWh elektr. Energie nur annähernd 1 kWh Heizenergie ergeben!
Was für eine Verschwendung, das schreit doch gerade nach einer WP. Dabei kann dann, mit einem entsprechenden COP, viel mehr Heizenergie genutzt werden!
Gruß
Wasserwärmer
_________________ Viele Grüße aus dem sonnigen Norden
(Rügen Hiddensee und Darß)
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Hallo Wasserwärmer,
stimmt ! Ich bin davon ausgegangen das man mit einem "normalen" Windrad keine WP betreiben kann ohne den Strom in größerem Maße zu speichern, was wahrscheinlich wieder zu teuer, aufwändig und verlustbehaftet ist.
Wenn man sich auf eine WP verläßt will man die ja nicht nur betreiben wenn der Wind gerade mal zuverlässig weht, man bräuchte also in jedem Fall noch zusätzlich eine Leistungsregelung für die Stromversorgung aus dem Netz und vom Windrad.
Leider braucht die WP einen ziemlich frequenzstabilen Strom der auch bei verschiedenen Betriebszuständen (z.B. Anlauf des Kompressors) nicht abfällt.
Das alles beruht - wie gesagt - nicht wirklich auf Erkenntnis nur auf persönlicher Einschätzung.
Außerdem gehe ich davon aus das Sie das längst ausprobiert hätten wenn das lohnend wäre !
Gruß
Eric
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Hallo
Also ich teile Erics Meinung.
Mit einem Heizstab wäre es am Einfachsten.
Kommt auch auf die Größe des Windrades an.
Es wird sich, so schätze ich, auf eine Größe von 1-2 KW einpendeln.
Das schöne am Heizstab ist halt, dass ich verschiedene Leistungen sofort einbringen kann.
Er heizt halt auch bei relativ schwachem Wind schon 500W rein.
Eine WPbräuchte halt mind. so um die 1,5KW bevor was geht.
Da müsste man schon wie gesagt Zwischenspeichern, den Strom also in Gleichstrom umwandeln, in Batterien speichern, dann wieder für die WP in Wechselstrom umwandeln.
Das Ganze wäre ein erheblicher Aufwand.
Aber naja Gedanken darf sich ja jeder machen. Schlecht ist die Idee von Wassererwärmer sicher nicht. In größerem Stil, z.B. für Hallenbäder oder ähnliches würde sich der Aufwand vielleicht sogar rechnen. Strom wird ja auch immer teurer. Und indstrom müsste sich derzeit für unter 8 Cent erzeugen lassen.
WP-Strom kostet ja mittlererweile schon so um die 13 Cent. Tendenz steigend auf ca. 15 Cent. Also heisst: ca. 7 Cent Ersparnis. Müsste man halt Verbrauch den Invest und Verschleiß gegenrechnen.
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Moin!darf ich als windanlagen(1kw .wsd 1000) betreiber mal etwas dazu beitragen? Ein solches KLEINWINDRAD(durchmesser 1.8 meter) kann am guten Standort in 10 meter höhe 900 kw p.anno erzeugen.Das aber nur,wenn keine HÄUSER ODER BÄUME im weg des Windes stehen. Dann den Strom ins Netz - und zwar so-dass zunächst selber verbraucht wird.(windy boy-dmi 900-mastervolt windmaster-oder Soladin 120!)ideal zur Kombi mit photo voltaik(wie heut)Mit wp Wärme erzeugen..-HAUS gut Isolieren.*mfg cerco0
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Ich tendiere dazu die Windenergie zu nutzen um Elektrische Energie zu erzeugen, die dann mittels Heizstäbe direkt im Warmwasserspeicher in Wärme umgewandelt werden.
Den Aufwand über eine WP halte ich doch für recht hoch und auch die Investitionskosten sind da sicherlich nicht unbedeutend.
@cerco
Kannst du vieleicht ein bischen mehr über deine Erfahrungen mit der Kleinwindanlage berichten?
Welchen Rotortyp setzt du ein?
Wieviele Pole hat der Generator?
Welche Spannung wird erzeugt?
Wäre nett wenn du ein bischen mehr mitteilen würdest.
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Hallo,
gibt es keinen Weg, Bewegung direkt in Wärme (Warmwassser) umzuwandeln und so einen besseren Wirkungsgrad zu erzielen ??
Meine Heizungsanlage ist auf dem Dachboden einer Scheune und wenn ich auf dem Dach eines oder mehrere Windräder installiere, könnte ich die Kraft ggfs. über Wellen direkt zur Heizungsanlage übertragen und dort in Wärmeenergie umwandeln und einspeisen.
Geht sowas ??
Mein Ziel ist, eine billige und technisch einfache Lösung für die reine Heizungsunterstützung per Windenergie zu finden.
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Moin Hartwig ! Demnächst werden 2 neue Wsd 1000 Anlagen an verschiedenen Standorten die Heizung unterstützen. Dazu werden 2 versch. Konzepte zum Einsatz kommen.: 1) elektronisch geregelt über Pwm und Einschraubheizstab:-) 2) manuell über serien / paralell schaltung von 3 mal 333 Watt. Ich halte die NETZ EINSPEISUNG - ebenfalls vorfuehrbar-jedoch für die NOCH BESSERE Lösung für den WINDSTROM:..denn die ganzen VERLUSTE im Kraftwerk und bei der Wandlung des Stromes fallen für Jede erzeugte Kwh fort.:.*mfg cerco
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Hallo,
habe mich mal umgesehen und bin darauf gestoßen, dass ein Retarder in z.B. LKWs genau das macht: Bewegungsenergie in Wärme umwandeln (um das Fahrzeug abzubremsen). Bei Google ist alles zu sehen.
Eine Neuentwicklung ist der Aquatarder, der statt mit Öl nun mit Wasser gefüllt ist und somit direkt, z.B. einen Pufferspeicher aufheizen könnte.
Die Aquatarder für LKWs wiegen zwar nur 25 bis 30 kg, sind aber sicherlich für Leistungsaufnahmen von 100 KW und mehr ausgelegt !? Gibt es sowas auch kleiner für den Hausgebrauch ??
Weiß jemand, wie der Wirkungsgrad von Retarder / Aquatarder ist ??
Im Grunde kann doch die Energie, die hineingeht, nur in Wärme umgewandelt werden, oder gibt es Verlustquellen ??
Danke,
Hartwig
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Im Aquatarder wird die kinetische Energie nahezu vollständig iin Wärmeenergie umgewandelt und damit das Wasser aufgeheitzt - jedoch nicht nur das Wasser, sondern das gesamte Aggregat.
Und wo soll denn der Wandlungsprozess stattfinden - unmittelbar an der Rotorwelle der WKA? Dann muss das heiße Wasser mit Verlusten von dort abtransportiert werden.
Der Umweg über die elektrische Energie - wie schon beschrieben - dürfte insgesamt gesehen weniger aufwändig und verlustärmer sein, als mittels Aquatarder. Große Generatoren erreichen Wirkungsgrade über 90 % und die Wandlung von Elektroenergie in Wärme über konventionelle Heizstäbe erfolgt mit nahezu 100 % Effizienz.
Also Elektroenergie aus Wind (vllt. dazu auch Fotovoltaik) erzeugen, komplett(!) einspeisen, Einspeisevergütung kassieren und damit den Strom vom Versorger für die E-Heizung bezahlen - besser geht nicht und einen Speicher benötigt man auch nicht.
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Sowohl Photovoltaik als auch Windstrom brauchen rel. aufwändige Anlagen, die nur industriell zu fertigen sind. Dann investiert man in Amortisationszeiträume von 15 bis 25 Jahren bei einer Verzinsung von 3 oder 4 % - das lockt mich nicht wirklich, zumindest nicht finanziell.
Mein Gedanke ist, mit einfacher Eigenbau-Lösung eine Heizungsunterstützung aus Windnergie zu bauen. Dazu möchte ich auf einer Scheune, die quer zur Hauptwindrichtung liegt, auf dem First eine Reihe kleinerer Savonius-Rotoren aufbauen, die im Dachstuhl gelagert und befestigt sind und dort mit Keilriemen miteinander in Reihe verbunden sind. Am Giebelende der Scheune steht schon die Ölheizung für 2 Wohnhäuser, so dass dort die Kraft am Aquatarder mit 5 oder 10m Leitung in Wärme über Pufferspeicher in die Heizung eingespeist werden kann. Das ganze ist eigenleistungsfreundlich, kann vermutlich mit einigen tausend Euros in Eigenbau erstellt werden, bedarf keiner Regelung (außer einer Bremse bei erreichen der Höchsttemperatur), ist sturmsicher, etc.
Der Wirkungskrad der Rotoren ist natürlich bescheiden, aber Fläche ist vorhanden und wenn die Ertsellung günstig ist, kann man sich allerhand an Wikrungsgrad verkneifen, oder ??
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Kommentar von "Andreas" erstellt am 13.03.2010,18:30
Thema: Windkraft(Kommentar/ Tipp zu einem Anbieter)
Hab von dieser Firma gehört und beobachte diese Idee selber. im Hinterkopf ist die nutzung für die Wärmeerzeugung in einer kleineren Gärtnerei gedacht. Ich möchte allerdings abwarten, bis unsere Ölheizung dran geglaubt hat und die Wärmeerzeugung per Wind problemlos klappt.
http://www.energy-age-wind.de...
Hat schon jemand Erfahrungen damit gemacht?
Grüße,
Andreas
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Kommentar von "Gast" erstellt am 01.04.2010,09:21
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)
Hallo zusammen, es gibt Rotations-Wärme-Generatoren die die Rotation eines Windrades direkt in warmes Wasser umsetzen und so einem Wärmespeicher zugeführt werden können. Alle handelsüblichen Solar-Wasser-Speicher eignen sich dafür. Zu dem Thema ist auch die Webseite proRotaTerm.com aufschlussreich.
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