Vorangestellt sei: ich bin kein Küchenfreak und lebe im Moment hauptsächlich von hochwertigen Tiefkühlprodukten.....
Ich habe mich neulich mit Solarherden (Kochgelegenheiten die mit Sonnenwärmestrahlung arbeiten, funktionieren auch hier, brauchen wir vielleicht irgendwan auch) beschäftigt und da ist mir im Zusammenhang mit der Kistenbauweise in der Beschreibung aufgefallen: Gargut brennt nicht an und muß auch nicht umgerührt werden.
Das kommt wahrscheinlich daher daß der Topf nicht auf einer heißen Platte steht sondern die Wärme von allen Seiten mit vergleichsweise niedriger Temperatur auf das Essen einwirkt.
So wird alles im Topf gleichmäßig erhitzt und es kann wegen der geringeren Temperatur nichts anbrennen.
Also auch echt komfortabel.
Also könnte man doch einen Topf bauen der doppelwandig ist und zwischen den Hüllen ein bißchen Wasser enthält.
Beim Erhitzen verdampft das Wasser und schlägt sich an der gesamten Innenschale nieder und beheizt sie so gleichmäßig.
Funktionsweise am Anfang ähnlich wie eine Heatpipe.
Später wird die Hitze wohl nur noch durch den Dampf übertragen.
Man dürfte wohl auch nicht viel Wasser nehmen da sonst der Topf durch den entstehenden Dampfdruck platzen würde.
Unterstützen könnte man den Effekt dadurch daß man die Außenhülle (außer dem Boden

) isoliert.
Dann hätte man eine gleichmäßige Erhitzung bei gleichzeitig verringertem Energiebedarf und verbrennen könnte man sich am Topf auch nicht mehr.
Leider habe ich hier Zuhause gerade keine Tiefziehmaschine und diverse maschinelle Schweißgeräte stehen umd das mal auszuprobieren.
Im Maximalfall würde der Topf ja aus 3 Hüllen bestehen. Die 2 inneren mit dem Wasserdampf der unter leichtem Druck steht und die äußeren die zB ein Vakuum enthalten könnten.
Ziemlich extreme Nachbarn....
Wäre sowas nützlich?
Zusammen mit einer Induktionskochplatte könnte man so den geringsten Energieverbrauch bei Stromkochen realisieren (außer Dampfkochtopf) und den Komfort beim Kochen erhöhen.