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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
GolfCabrio
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Beitragvon GolfCabrio » 11.10.2007 07:34 Uhr

Hallo,

ich bin nun dabei bei meinem Opa das Dachgeschoss auszubauen und das läuft auch ganz gut,nur ein Problem gibt es:Sein Haus wird mit Nachtspeicherheizungen beheizt , weil es da kurz nach der Wende Fördermittel gab und bei uns im Osten noch keine Gasleitung lag.
Da ich nun nur 4 Zimmer habe,werde ich wohl nicht umhin kommen,auch mit Strom zu heizen,wird zwar ein wenig teurer,aber ne Gasheizung einzubauen,würde den Rahmen sprengen bzw. kein Sinn machen.
Nun die Frage,und dabei geht es mir nicht um die Anschaffungskosten, was ist da zu empfehlen? Auch diese Nachtspeicheröfen (die mir optisch nicht zusagen ) oder lieber die Elektroteilspeicherheizungen (wie hier: www.Elektro-Neumann.de ).
Laut der oben genannten Seite,würde ich für mein Bad und meine Küche nur jeweils einen Heizkörper mit 1500W benötigen,wieviel ich benötige wenn ich ne Nachtspeicherheizung nehme weiß ich nicht.
Was kommt mich auf Dauer günstiger?

Vielleicht kann ja wer helfen,sind ja einige hier,die auch bauen.

MfG
Michael

P.S. Vielleicht gibts ja noch ne Alternative,an die ich noch garnicht gedacht habe um die Bude warm zu bekommen.

Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 11.10.2007 08:45 Uhr

Hallo Michael!

Die von dir angesprochenen Elektroheizsysteme sind partout nicht zu empfehlen. Die scheinbar günstige Lösung (geringe Investitionskosten für die Elektroheizung) ist letztendlich teuer (hohe Verbrauchskosten) und sehr umweltschädlich (energieineffizient).

Bitte setzt dich mit deiner Verbraucherzentrale in Wohnortnähe in Verbindung und lass dich evtl. auch vor Ort beraten. Die Energieberatungen der VZen sind kompetent und beraten unabhängig.

Viel Erfolg bei deinem Vorhaben!


Gruß

Thomas Heufers
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GolfCabrio
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Beitragvon GolfCabrio » 11.10.2007 09:24 Uhr

Hallo,

mir ist durchaus bewusst,dass ein Gasheizung wesentlich günstiger im Verbrauch wäre,als diese Elektroöfen,aber es sieht wie folgt aus:
Ich baue das Dachgeschoss da aus,um da 4-5 Jahre drin zu wohnen.Jenachdem was dann mit meinem Opa ist (er ist bereits 87 Jahre),wird das Haus komplett saniert oder ein neues gebaut.
Da soll dann natürlich nicht elektrisch geheizt werden.
Jetzt anfangen das komplette Heizungssystem umzustellen,wäre quatsch,denn wenn das Haus in 6 oder 7 Jahren eh saniert wird,fliegt eh alles wieder raus und da rechnet sich so ne Elektroheizung jetzt mehr für mich.
Also nochmal die Frage: welches System ist zu empfehlen?Nachtspeicheröffen,oder die Teilzeitspeicherheizungen?

MfG
Michael
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Beitragvon jojo40 » 12.10.2007 09:01 Uhr

Hallo,

ich verstehe zwar Deine Logik, aber ...
Wieviel Geld musst du denn für die Elektroheizung ausgeben ?

Heize mit Erdwärme, kannst du die Bohrungen später sowohl beim Umbau als auch beim Neubau wieder nutzen.

Gibt es ganz neue Finanzierungsarten ... z.B. Leasen über 20 Jahre ...
Hast Festpreis mit dem du rechnen kannst, nach 20 Jahren gehört der Krempel dir, bist die nächsten 20 Jahre völlig unabhängig von Preissteigerungen, Reperaturen und Wartungskosten ...
Las dir einfach mal ein Angebot machen ...

Habe jetzt in NRW zwei Angebote ausgearbeitet, monatl. Kosten für ein 130 qm (beheizte Fläche) Haus ... 295 € (incl. Strom, incl.Wartung, incl. Reperaturen, incl. kompl. Heizung (Fußboden; WW), incl. Bohrungen mit Wärmepumpe; usw.)
Hört sich zwar auf den ersten Blick viel an ... aber da es Installationskosten in Höhe von ca. 35.000 € waren ... und der komplette Verbrauch für 20 Jahre enthalten ist ... ist es ein einmalig günstiges Angebot) Ich weis, irgendwelche Leute werden wieder kommen und ausrechnen dass ich in 20 Jahren über 70.000 € bezahle ... ist auch richtig,
aber ich kann mit festen Preisen rechnen und bin unabhängig von jeder Preiserhöhung ... und wenn ich die Installationskosten (ohne Finanzierungszinsen) abziehe zahle ich monatl. ca. 150 € für Heizung und Warmwasser ... egal wie viel ich verbrauche ...

sollte auch nur ein Tip sein ... zur Überlegung ...

Gruß Jo
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Beitragvon G. Simon » 12.10.2007 10:19 Uhr

Nicht nur jetzt ist es teuer und ökologisch unklug mit Strom zu heizen.
In den nägsten fünf Jahren wird der Strompreis weiter steigen.

Warum nicht unter dem Dach eine Gas-Brennwert-Therme einbauen und das Dachgeschoss damit beheizen ?
Später muss es im Gegensatz zu den Elecktrgeräten eben nicht wieder raus gerissen werden, sondern braucht nur nach unten erweitert werden.
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Beitragvon jojo40 » 12.10.2007 13:07 Uhr

Ökologisch Unklug ?
Na ja, möchte mich eines Kommentares enthalten ...

Nur zum Nachdenken ... Gas ist eine endliche Energieform, abhängig sind wir zum größten Teil von Lieferanten ... auf deren Preistreiberei haben wir keinen Einfluss !

Einfach mal "googeln" um wieviel Prozent der Gaspreis in den letzten 10 Jahren gestiegen ist ... und der Ölpeis und der Strompreis ...
ich denke das sagt schon alles !!

Natürlich wird der Strompreis steigen, genau wie Gas und/oder Öl ...

Aber bei dem Strom besteht selbst für Deutschland in den nächsten Jahrzehnten die Möglichkeit sich vollkommen autark zu machen, und das ohne Atomstrom ... z.B. Luft, WAsser, Geothermie ...

außerdem brauch eine Wärmepumpe nur ca. 25% der Heizenergie, der Rest kommt kostenlos aus der Sonne, und das über die nächsten Jahrzehnte (...hunderte ?)

sich heute für eine Wärmepumpe zu entscheiden ist so als würde man einen Öltank kaufen der niemals leer würde ...

aber dies wäre ja ökologisch unklug ! Wenigstens für die Ölproduzierenden Länder ...

Gruß Jürgen
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Beitragvon G. Simon » 12.10.2007 17:46 Uhr

Ich faforisiere nicht die Gasheizung und bin schon garnicht gegen eine Erdwärmepumpe.
Doch ich bin gegen das Heizen mit reiner Elektroenergie, und ich gehe auf den Fragesteller ein.
Es geht um das Heizen von 4 Zimmern für die nächsten 4-5 Jahre.
Dafür sehe ich den Aufwand einer Erdwärmepumpe als nicht angebracht.
Eine Gas-Brennwertheizung, oder auch andere Möglichkeiten, sehe ich situationsbedingt immer noch besser als Heizen mit purem Strom.
Bitte versuchen Sie sich doch bitte erst in die Lage des Fragestellers zu versetzen, ehe Sie immer nur Ihr eignes Produckt anpreisen.
Leider, leider ist es noch lange nicht soweit, dass Elecktroenergie ausschließlich aus nachhaltigen Energieträgern gewonnen wird.
Oder meinen Sie auch, "aus der Steckdose kommen ja keine Emissionen und für den Kraftwerksschornstein bin ich nicht verantwortlich." ?
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Beitragvon machtnix » 12.10.2007 21:06 Uhr

Warum nicht einen wasserführenden Pelletsofen?z.B. den Rika EvoAqua.
Schaut gut aus,kann die Strahlungswärme abegeben und über einen Pufferspeicher im Keller können dann die Heizkörper versorgt werden.
www.rika.at
Nach den 4-5Jahren kann man immer noch eine Wärmepumpe umsteigen und den Ofen weiterhin sinnvoll nutzen.
Die Investition ist überschaubar und zukunftsorientiert.
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Beitragvon jojo40 » 13.10.2007 08:36 Uhr

Hallo,

@ G.Simon ... hast recht, bin nicht auf den Fragesteller eingegangen ...
wenn ich dies tun würde, würde ich wahrscheinlich sagen ... für 4-5 Jahre rechnet sich KEINE Heizung ... kauf dir 3 billige Elektrosofortheizer aus dem Supermarkt mit 2000 Watt und stell sie da auf wo du gerade in der Wohnung bist ... vorher gute Feuerversicherung abschließen !

denn das wird für 3 Winter die günstigste Methode sein !

Wollte halt was aufzeigen was wirklich ökologisch und ökonomisch auch nach Um- oder Neubau noch (Teil) nutzbar ist. Und gut gesetzte Bohrungen sind über Jahrzehnte nutzbar.

aber nochmal Sorry ...

Grüße JoJo
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Beitragvon Energiesparer » 14.10.2007 10:21 Uhr

Ich empfehle ein Warmwasser-Heizsystem,
das lässt sich mit allen Energieträgern variabel beheizen.
Für den Dachgeschossausbau würde ich eine Wandheizung in den Schrägflächen einbauen.
Diese kannst du dann im Sommer einfach als Flächenkühlung verwenden.
Die Heizung würde ich über den vorhandenen Nachtstrom mit Hilfe eines Pufferspeichers machen.
An den Pufferspeicher lässt sich bei Bedarf kostengünstig eine Solaranlage anschließen.

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