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Forum Energiesparen & Energiespargeräte & Ökostrom

Thema: Energieverbrauch zu hoch ...

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Thomas Heufers

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 21.07.2006, Wohnort: Detmold/Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1982
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energie-effizientes-haus.de Antworten mit Zitat

@Frermut - Wo gibt es Richtwerte zum Stromverbrauch von E-Geräten?
http://ecotec-energiesparhaus....s.html#StromcheckfuerHaushalte

@Frermut - Ist das Anschließen der Spülmaschine an Warmwasser wirklich sinnvoll? Ja.

@Frermut - Schließlich kostet es ja auch Energie, wenn das Wasser durch die Heizungsanlage aufgewärmt wird. Kraftwerksstrom aus Großkraftwerken ist ein sehr verlustreicher Energieträger (Herstellungs- und Transportverluste).
Die direkte Umwandlung von fossiler Energie im Haushalt oder die Nutzung von Solarthermie, Fernwärme, Nahwärme für die Warmwasserversorgung ist effizienter als ein Direktheizstab in der Wasch- oder Spülmaschine. Und das ganze ist auch noch günstiger, Strom ist hier vergleichsweise der teurere Energieträger.



Gruß

Thomas Heufers

_________________
KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/...
http://ecotec-energiespartechnik.de/...
http://energiesparprojekte.info/...

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Lavater

Erfahrung: **
Anmeldedatum: 05.10.2007,
Beiträge: 16
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So, wir wissen nun, woran es liegt.

Uns war nicht bewusst, dass der gesamte Hausstrom, auch Heizung, Treppen-/Außenlicht etc. des Miethauses über unseren Zähler läuft. Da der Nachbar, der die Heizung verwaltet, wie sich herausgestellt hat, den gesamten Sommer die Heizung laufen ließ, war der Stromverbrauch enorm hoch. Die Heizung hat im Jahr rund 1.000 kWh verbraucht, die über unseren Zähler gelaufen sind. Somit haben wir einen Jahresverbrauch von Rund 2350 kWh, was einigermaßen ok ist.

Einen Teil davon bekommen wir bei der Jahresendabrechung wieder zurück. Bescheiden ist allerdings, dass wir im Sommer natürlich keine Minute die Heizung nutzten, aber rund 500 kWh (~ 90€) nutzlos durchgelaufen sind.

Was mich auch stört, ist, dass wir die Heizung / den Betriebsstrom der Erdölheizung anteilig zahlen. Wir haben eine Wohnfläche von 120 qm (davon 15qm Balkon + 20 qm Kellerzimmer mit Heizung, die nie läuft, da wir das Zimmer nicht nutzen). Zudem sind wir maximal 10 Stunden zuhause, das ältere Ehepaar im Haus ist 24h zuhause, läuft den gesamten Tag mit T-Shirt herum, weil sie oben saunaähnliche Temperaturen durch extremes Heizen erzeugen. Im Endeffekt zahlen wir aber wohl 60-70% der Heizkosten (die Wohnung oben ist von der Fläche genaus groß, hat aber keinen Balkon/Terrasse, die ja zur Hälfte zur Wohnfläche zählen und sie haben schräge Wände, dadurch minimiert sich die Grundfläche), obwohl wir vielleicht 30-40% der Heizkosten tatsächlich verschulden, da wir, wie gesagt, max. 10 Stunden zu Hause sind und extrem auf Energiesparen aus sind. Meist heizen wir nur 2 Räume mit insgesamt 20 qm. Ist das rechtens so?
Unverschämt finde ich auch, dass wir keine Zugang zum Heizungskeller haben, der Mit-Mieter schon und der schaltet die Heizung, wie wir erfahren haben, im Sommer nicht aus, weil er auch gerne im Sommer heizt.

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Frermut

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 17.10.2007,
Beiträge: 6
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@Thomas Heufers:
den Energiecheck der Energie Agentur NRW kenn ich schon. Mir geht es eher um den durchschnittlichen Stromverbrauch von E-Geräten, aber sowas hab ich HIER...HIER gefunden.

Und wie ist das nun mit der Spülmaschine und der Warmwasserzufuhr? Muss es wirklich ein Gerät sein, das eine Warmwasserzufuhr erkennen muss? Wenn ich z.B. 55°C warmes Wasser in den Spüler einspeise und das ein 65°C-Spülprogramm laufen hab, dann müsste es doch schnuppe sein, ob die Maschine die Warmwassereinspeisung erkennt oder nicht. Wenn das Wasser in der Maschine 65° erreicht hat hört der Heizstab auf zu heizen und fertig. Oder lieg ich da falsch?

@Lavater
Wieso hat denn nur Euer Nachbar Zugang zum Heizungsraum? Kommt man nur von seiner Wohnung aus da rein oder hat er die Schlüsselgewalt? Wenn´s am Schlüssel liegt, dann würd ich vom Vermieter einen Schlüssel anfordern. Vielleicht lässt der Vermieter ja auch mit sich Reden und ist einsichtig, wenn Du ihm die Situation mal schilderst bzw. evtl. kann man zu dritt (also mit dem Nachbarn) eine Lösung finden.

Wir haben ein ähnliches Problem beim Wasserverbrauch. Wir wohnen auch im 2-Parteien-Mietshaus und die Mitbewohner über uns, die vor kurzem noch zu dritt waren, haben alle täglich geduscht. Meine Frau und ich duschen nur jeden 2. Tag. Im Keller befindet sich allerdings nur ein Wasserzähler für´s ganze Haus. Weitere Wasserzähler (für beide Parteien - warm und kalt) im Heizungsraum sind meines Wissens lediglich für die Heizung oder irre ich mich da?

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bernhard geyer

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 22.06.2006,
Beiträge: 1153
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Frermut hat Folgendes geschrieben:
... dass man bei allen Spülmaschinen Warmwasser zuführen kann. Schließlich muss das Gerät doch auch einen Temperaturfühler haben, damit bei Erreichen der maximalen Spültemperatur das Erhitzen des Wassers abgestellt wird.

Nicht unbedingt. Mann kann auch davon ausgehen das das (Kalt-)Wasser immer mit ca. 10 Grad herinströmt und dann die entsprechende Energie zuführen um die gewünschte Endtemperatur zu erreichen.

Frermut hat Folgendes geschrieben:
Ersetze Strom durch Kosten.

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Lavater

Erfahrung: **
Anmeldedatum: 05.10.2007,
Beiträge: 16
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Gibt es außer separaten Zählern in Mietshäusern keine gerechte Regelung für die Heizkostenteilung? Die Umrechung auf die Fläche ist sehr fragwürdig. Wie gesagt, im Extremfall ist der eine Mieter 24h zu Hause, der andere nur 8-10h. Zudem heizt der eine Mieter wie irre, um auch im Winter im T-Shirt rumlaufen zu können, der andere spart wie irre ... Das ist ja wohl keine Gerechtigkeit, wenn Mieter A quasi > 1/3 seiner Heizkosten von Mieter B gezahlt bekommt.

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bernhard geyer

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 22.06.2006,
Beiträge: 1153
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Du hättest ja nicht einziehen müssen. Die Modalitäten waren dir doch beim Einzug klar oder hast du dich darum nicht gekümmer?

Es gäbe noch die Möglichkeit an den Heizkörpern sogenannte "Verbrauchszähler" montieren zu lassen. Diese werden dann Jährlich abgelesen und davon entsprechend der Verbrauch berechnet. Aber ich glaube nicht das der Vermieter im Nachhinein verpflichtet ist sowas anzubringen wenn er schon eine Abrechnungsverfahren hat.

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Lavater

Erfahrung: **
Anmeldedatum: 05.10.2007,
Beiträge: 16
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bernhard geyer hat Folgendes geschrieben:
Du hättest ja nicht einziehen müssen. Die Modalitäten waren dir doch beim Einzug klar oder hast du dich darum nicht gekümmer?


Wer geht denn schon davon aus, dass der eine Mieter die Heizungshohheit hat und den ganzen Sommer über die Heizung laufen lässt und wer weiß denn schon im Voraus, dass die Mitmieter im Winter subtropische Temperaturen im Haus bevorzugen?

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bernhard geyer

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 22.06.2006,
Beiträge: 1153
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Lavater hat Folgendes geschrieben:
Wer geht denn schon davon aus, dass der eine Mieter die Heizungshohheit hat und den ganzen Sommer über die Heizung laufen lässt und wer weiß denn schon im Voraus, dass die Mitmieter im Winter subtropische Temperaturen im Haus bevorzugen?

Hast du dich schon mal mit dem Vermieter auseinander gesetzt? Heizkosten sind zwar umlagekosten aber weis ihn darauf hin das damit auch eine höhere Abnutzung der Heizung auftritt wenn permanent (ohne das es nötig ist) der Puffer aufgeheizt wird und die Umwälzpumpe laufen muss. Ansonsten wäre es (wenn die Heizkosten zu hoch sind) angebracht eine neue Wohnung zu suchen ...

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Franky71

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 24.09.2006, Wohnort: Brunnenregion / Nordbaden
Beiträge: 135
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Würd ich auch zunächst versuchen, ein faire Lösung mit Vermieter und anderen Mietparteien zu finden (z.B. Verbrauchszähler)
Vielleicht ist der Vermieterbund noch eine Adresse, die helfen kann.

Erst wenn die anderen wirklich nicht Gesprächs- und Kompromissbereit sind, tät ich über eine ander Wohnung nachdenken. Ist ja schließlich auch nen Kraftakt, die Umzieherei.

_________________
Kaum macht man's richtig, schon geht's.

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