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Hallo,
vor 1 Jahr sind wir in eine 5 Jahre alte 100qm Wohnung gezogen und haben nun einen Jahresverbrauch von 2920 kWh.
Zuvor haben wir getrennt in zwei Wohnungen á 60-70qm gelebt und jeder hatte einen Verbrauch von 1.000 kWh und 1.200 kWh.
Aufgrund der durch den Umzug gewachsenen Pendeldistanz, sind wir weitaus seltener zuhause als früher.
Maximal sollte doch nun unser Stromverbrauch nicht über 2.000 kWh liegen, ja eher deutlich darunter bei gleichen Gewohnheiten. De facto haben wir aber fast 1.000 kWh mehr. Hinzu kommt, dass wir die gesamte Wohnung auf Energiesparlampen umgerüstet haben, nachdem wir eingezogen sind, zuvor gab es in einer der beiden separaten Wohnungen keine einzige Energiesparlampe. Wir haben kein weiteres elektrisches Gerät in Betrieb, das nicht auch in den alten Wohnungen aktiv gewesen wäre bzw. haben sogar nun deutlich weniger Geräte, da wir alle doppelten verkauft haben.
Was uns aufgefallen ist, als wir im Urlaub waren, haben wir, obwohl nur der Kühlschrank auf niedriger Stufe lief und sonst nichts, täglich 2,7 kWh verbraucht. Woran kann das liegen? Das Einzige, was in Frage käme ist die Zisterne, die unsere Toiletten mit Wasser versorgt, aber im Urlaub wurden die Toiletten ja nicht genutzt.
Kann es sein, dass der Strom, der die Erdölheizung antreibt bei täglich 2,7 kWh liegt?
Sind etwas ratlos, weil es eigentlich keinen Grund geben sollte, wieso unser Stromverbrauch weitaus höher ist, als die Summe der Stromverbräuche zweier Wohnungen, die zudem noch insgesamt mehr qm hatten.
Wie viel verbraucht denn eine 2-köpfige-Familie im Jahresmittel, wenn sie auf Energiesparmaßnahmen achtet, wie wir das tun?
PS: Wir haben keinen Wäschetrockner, keine Spülmaschine, sind > 8 h nicht im Haus. Nur ein PC läuft ca. 6-8h pro Tag, allerdings hängt ein TFT-Monitor dran, der nicht viel Strom frisst.
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Da der Stromverbrauch durch Beleuchtung ca. 15% des Gesamtstromverbrauchs ausmacht ist hier eh nicht zu viel drin.
Besorg dir mal einen Energiemesser und mess mal deine Wohnung durch:
1, 6-8 Stunden PC kann je nach Stromfressklasse+Belastung locker 2 kW pro Tag ausmachen.
2, Schalte mal alle Verbraucher aus (soweit geht) und schalte dann alle Sicherung aus. Der Stromverbrauch sollte praktisch 0 sein.
3, Schalte einzelne Sicherungen an und kontrollier ob ein bestimmtes Zimmer "Permanentlast" erzeugt (Schlecht Trafos an Fernseher, SAT-Receiver) und kontrollier diese
4, Lass deinen Kühlschrank mal 1-2 Tage am Strommesser hängen
5, Kocht ihr evtl. öfters als früher. Wird ja bei euch über Strom laufen.
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| bernhard geyer hat Folgendes geschrieben: | Da der Stromverbrauch durch Beleuchtung ca. 15% des Gesamtstromverbrauchs ausmacht ist hier eh nicht zu viel drin.
Besorg dir mal einen Energiemesser und mess mal deine Wohnung durch:
1, 6-8 Stunden PC kann je nach Stromfressklasse+Belastung locker 2 kW pro Tag ausmachen. |
Schon geschehen. PC ist recht "sparsam" und kommt so auf 0,8 kW.
| Zitat: |
4, Lass deinen Kühlschrank mal 1-2 Tage am Strommesser hängen
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Laut Energiemesser in 3 Tagen 0,9 kW
| Zitat: |
5, Kocht ihr evtl. öfters als früher. Wird ja bei euch über Strom laufen. |
Minimal mehr.
Was mich wundert, ist, dass wir, wenn wir im Urlaub sind, dennoch 2,7 kW pro Tag verbraucht haben ... Außer dem Kühlschrank und der Zisternenpumpe war wohl nichts an.[/quote]
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Bei Heizung würde mir Umwälzpumpe für Heizung und Warmwasser einfallen.
Wenn wirklich kein Verbraucher läuft wäre u.U. eine überprüfung des Zählers angebracht.
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Wesentliche Energiesparpotenziale schlummern in den Haushaltgeräten, Multimedia- Anwendungen (Radio, Fernsehen etc.) und PC-Systemen.Die Vermeidung des Standby-Betrieb, der Einsatz moderner Leuchtmittel, automatische Schaltung des PCs in den Standby/Ruhezustand, effizienter Einsatz von Haushaltsgeräten (Befüllung der Wasch- und Spülmaschine, etc.), Anschluss der Geschirrspülers an den Warmwasseranschluss, etc. sind Maßnahmen, mit denen man den Verbrauch merklich absenken kann. Der häufige Einsatz von Wäschetrocknern hingegen lässt den Stromverbrauch merklich steigen.
Ältere, ungeregelte Umwälzpumpen mit hoher Dauerlast sind wahre Stromfresser; ein Austausch rentiert sich häufig innerhalb eines Betriebsjahres.
Mit einem Energiekosten-Messgerät können Sie den effektiven Stromverbrauch von elektrischen Geräten erfassen. Speziell bei Geräten mit Dauerbetrieb, Standby-Funktion und Spannungsversorgung über Netzteile ist eine Messung zu empfehlen.
Grundsätzlich empfiehlt sich die Messung auch bei Geräten ohne Standby-Funktion. Vielfach werden Elektrogeräte in Verkehr gebracht, die auch im ausgeschaltetem Zustand noch unter Spannung stehen. Neben dem schleichenden Verbrauch verursachen diese Geräte vermeidbaren Elektrosmog.
Die Einsparpotentiale durch Netztrennung der Verbrauchsstellen und den Einsatz energiesparender Technik können im Mehrpersonen-Haushalt 40 bis 150 Euro pro Jahr ausmachen.
Automatische Schaltung des PCs in den Standby/Ruhezustand >>
Xecutor.de - Freeware-Programm zur automatischen Umschaltung in den stromsparenden Standby-Betrieb oder Ruhezustand.
Anwendungsbeispiel 1
Energiesparender Modus: Nach Inaktivität kann der Rechner programmgesteuert nach festgelegten Zeiten auf Standby oder Ruhezustand schalten.
Anwendungsbeispiel 2
Permanenter Faxempfang via PC: Verfügt Ihr System über eine entsprechende Modemkarte und wird “Remote Wake up" unterstützt ("RING IN"-Einstellung im BIOS) kann beim Faxanruf Ihr System hochfahren und das Telefax empfangen. Anschließend geht der Rechner wieder programmgesteuert auf Standby oder Ruhezustand.
Vorteil >>
Die Steuerung ermöglicht eine wesentlich niedrige Anschlussleistung bei Inaktivität. Es können auch bei Büroabwesenheit Telefaxe papierlos empfangen werden.
Ein separater Faxempfänger (Fax-Box) oder ein Papierfax-Gerät mit kontinuierlichen Anschlussspannungen von 25 bis 50 Watt muss nicht betrieben werden.
Die Anschlussspannung des PC im Ruhezustand beträgt fabrikatabhängig nur 1 - 5 Watt.
Gegenüber dem Energieschema unter Windows zeichnet sich diese Version durch viele Zusatzfunktionen aus.
Interessante Links zum Thema Energiesparen im Haushalt:
http://energie-effizientes-hau...s.de/html/stromspar-tipps.html
http://www.ea-nrw.de/haushalt/...-nrw.de/haushalt/energiecheck/
http://www.dena.de/fileadmin/u...-Tipps_fuer_Ihren_Haushalt.pdf
http://www.ea-nrw.de/haushalt/...p;CatID=1995&RubrikID=1995
http://www.ea-nrw.de/haushalt/...-nrw.de/haushalt/energiecheck/
http://ea-nrw.de/_database/_da...opool/Haushalt_PDFi06-0011.pdf
Gruß
Thomas Heufers
_________________ KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/...
http://ecotec-energiespartechnik.de/...
http://energiesparprojekte.info/...
Zuletzt bearbeitet von Thomas Heufers am 14.11.2007 08:22, insgesamt einmal bearbeitet
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| Thomas Heufers hat Folgendes geschrieben: | | Grundsätzlich empfiehlt sich die Messung auch bei Geräten ohne Standby-Funktion. Vielfach werden Elektrogeräte in Verkehr gebracht, die auch im ausgeschaltetem Zustand noch unter Spannung stehen. |
Viele SAT-Receiver verbrauchen auch im "Standby"-Zustand genausoviel Strom wie im aktiven Zustand. Ist zwar nur 6-10 Watt, aber sollte m.E. auch vermieden werden.
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Evtl. doch ein paar Halogenlampen in der Decke?
Der Trafo frisst auch Strom, wenn die Lampen nicht brennen.
_________________ Eine Gute Heizungsbaufirma ist mehr Wert als eine vermeitliche Einsparung in der Anfangsphase!
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Standby läuft bei uns nichts. Wir haben überall schaltbare Steckdosenleisten, sodass Fernsehr/Sat-Reciever, PC, Drucker, Stereoanlagen etc. nach Gebrauch sofort abgeschaltet werden.
Wie gesagt, ich hatte noch vor einem Jahr in einer "Einzelwohnung" nur 1000 kW-Verbrauch pro Jahr, meine Lebensgefährtin in ihrer 1200 kW. Unsere Gewohnheiten haben sich seitdem nicht viel geändert, außer dass nun nur noch 1 Waschmaschine läuft, ein Herd, ein Fernsehr etc. Ergo müsste der Verbrauch deutlich niedriger sein, als die Summe der beiden Einzelwohungen, er ist aber fast 800 kW höher. Unverständlich bleibt, wie 2,7 kW pro Tag verbraucht werden können, wenn wir gar nicht zu Hause sind (Urlaub) und nur der Kühlschrank angeschlossen ist.
Ich kann mir immer nur noch vorstellen, dass es die Zisternen ist, deren Pumpe wahrscheinlich immer aktiv ist (kenne mich da nicht aus, ist eine Mietwohnung). Weiß jemand, wie viel kW eine Zisterne mit Pumpe pro Tag verbraucht? Eventuell hängt es auch mit dem Stromverbrauch der Öl-Heizung zusammen? Diese lief leider den gesamten Sommer, da wir im Haus eine Gemeinschaftsheizung haben und keinen Zugriff auf diese.
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| Mistradur hat Folgendes geschrieben: | Evtl. doch ein paar Halogenlampen in der Decke?
Der Trafo frisst auch Strom, wenn die Lampen nicht brennen. |
Macht das viel aus? Wir haben in zwei Zimmern Halogenleisten, die aber nie an sind, waren schon drinnen und wurden von uns nicht ersetzt. Da dort aber Energiesparstehlampen stehen, bleiben die Deckenlampen aus.
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Läuft denn die Ölheizung und die Haustechnik über die Wohnungszähler??
Sollte bei einer Mietswohnung nicht sein! (ev. Unterzähler erforderlich)
Idealerweise ist beim Verlassen einer Wohnung der Stromverbrauch =0,
( Außer Kühl und Gefriergeräte )
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| Energiesparer hat Folgendes geschrieben: | Läuft denn die Ölheizung und die Haustechnik über die Wohnungszähler??
Sollte bei einer Mietswohnung nicht sein! (ev. Unterzähler erforderlich)
Idealerweise ist beim Verlassen einer Wohnung der Stromverbrauch =0,
( Außer Kühl und Gefriergeräte ) |
Das weiß ich nicht genau, aber ich vermute fast, dass wir den gesamten Hausstrom zahlen (Ganglichter, Außenlichter etc.) Ich werde mal unserer Vermieter fragen.
Ich bin auch etwas überrascht, da ein Freund mit gleich großer Wohnung und einem Kind 100 - 200 kW pro Jahr weniger verbraucht, obwohl sie Energiewildsäue sind, soll heißen haben eine täglich in Betrieb befindliche Spülmaschine, Wäschetrockner, DVD-HDD-Rekorder immer auf Standby, Stereoanlage auf Standby, viele Lichter im Haus an ... Wir sind genau das Gegenteil, ich mache jedes Licht bei verlassen des Zimmers aus, schalte alles über Steckdosenleisten, Energiesparlampen etc. pp.
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Hi,
wir haben auch das Problem eines gewachsenen Energieverbrauchs, obwohl sich unsere Gewohnheiten nicht geändert haben und wir auch keine neuen E-Geräte angeschafft haben.
Von 2003-2005 lag unser Verbrauch zwischen 2450 und 2600 kWh, letztes Jahr waren es dann schon 300kWh mehr als im Vorjahr, also 2900. Und dieses Jahr haben wir den Vorjahresverbrauch schon nach 10 Monaten erreicht, bleiben also noch 2 Monate in denen wir voraussichtlich 500-600kWh verbrauchen werden, womit wir letztendlich bei 3400-3500kWH landen werden.
Das sind 800-1000kWh mehr als in den vergangenen Jahren und ich hab keine Ahnung, woher das kommen könnte.
Wir haben schon schaltbare Steckdosenleisten und achten darauf, dass keine Geräte auf Stand-By stehen (bei einigen lässt es sich ja nun nicht vermeiden) und das nicht erst seit gestern, sondern schon seit Jahren.
Ich hab nun auch vor, unsere E-Geräte mit einem Messgerät zu überprüfen. Vor allem den Kühlschrank hab ich als Stromfresser unter Verdacht (obwohl der auch erst 4-5Jahre alt ist).
Wo gibt es Richtwerte zum Stromverbrauch von E-Geräten?
Ist das Anschließen der Spülmaschine an Warmwasser wirklich sinnvoll? Schließlich kostet es ja auch Energie, wenn das Wasser durch die Heizungsanlage aufgewärmt wird.
Ich möchte nochmal betonen, dass wir die Wohnung nicht gewechselt haben und schon seit Bezug der Wohnung abschaltbare Steckerleisten haben und schon immer darauf achten, dass kein Gerät ungenutzt an/auf Stand-by ist.
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| Frermut hat Folgendes geschrieben: | | Ist das Anschließen der Spülmaschine an Warmwasser wirklich sinnvoll? Schließlich kostet es ja auch Energie, wenn das Wasser durch die Heizungsanlage aufgewärmt wird. |
Hast du denn eine die das erlauben würde, sprich es erkennt das Warmes Wasser zufließt?
Energie spart man dann wenn die eigene Heizungsanlage pro kWh Wärme weniger Strom benötigt als die Spülmaschiene. Wenn Du eine neue Heizungsanlage mit Solar hast oder eine Wärmepumpe wird das der Fall sein.
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Ui, jetzt muss ich leider passen. Aber ich vermute mal, dass nur neuere Geräte eine Warmwasserzufuhr erkennen können. Unsere Spülmaschine haben wir vor einigen Jahren gebraucht von privat gekauft und wir haben dazu nichtmal eine Bedienungsanleitung, zudem ein NoName-Gerät.
Ich hab das allerdings auch so verstanden, dass man bei allen Spülmaschinen Warmwasser zuführen kann. Schließlich muss das Gerät doch auch einen Temperaturfühler haben, damit bei Erreichen der maximalen Spültemperatur das Erhitzen des Wassers abgestellt wird.
Und von der Heizungsanlage hab ich noch weniger Ahnung. Es handelt sich um eine Gasheizung und ich hab nicht die leiseste Ahnung wieviel kW Strom die benötigt (und wieso eigentlich Strom, wenn´s doch ne Gasheizung ist?).
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