Hallo,
kann Frank zu fast 100% zustimmen.
Habe aber die Berechnung für die Auslegung der WP nicht weiter erläutert, da sie m.E. nur für wenige Leser genau nachvollziehbar ist. Für eine 100% genau Auslegung fehlen meist auch die Standortaktoren.
Ich gehe davon aus, dass die WP-Berechnung von einem Fachmann (und dazu zählt leider nicht jeder Heizungsbauer) durchgeführt wird.
Letztes Jahr habe ich unter anderem 2 WP mit Heizstab berechnet und eine PC-Mesung (Energieverbrauch) durchgeführt. Bei diesen WP`s habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, bei einer war der HS 2 Tage in Betrieb, bei der anderen 4 Tage. Ich denke der letzte Winter war nicht aussagefähig, aber bei einer Auslegung von 20 Tagen HS-Zusatz im Jahr ein guter Wert. Nur mal so ... aber ob mit HS oder ohne, denke ist Ansichtssache. Fühle mich halt wohler wenn der HS für den Notfall da ist ...
Beobachte seit ein paar Jahren auch die sog. Reklamationen von WP (also unzufriedene Kunden) ... kann nur sagen, wenn das Problem wirklich lokalisiert werden konnte, war es fast nie die Auslegung der WP sondern immer die Auslegung der "Wärmequelle".
Und Recht vor Gericht hat in den von mir beobachteten Fällen kein WP-Besitzer bekommen. (Leider)
Obwohl es für mich an Betrug grenzt wenn sogar große und bekannte WP-Hersteller "Komplett-Pakete" mit Bohrungen und allem drum und dran anbieten. (Sogar in einem bekannten Auktionshaus).
Hier wird einfach von einer spezifischen Wärmeleistung des Untergrundes ausgegangen --- und nicht nachkontrolliert. Ich kann hier nur allen Häuslebauern raten sehr viele Fotos zu machen, ein genaues Bohr- oder Verlegeprotokoll zu erstellem und möglichst viele eigene Bodenproben zu entnehmen und gut aufzubewahren. Sehr wahrscheinlich werden Sie noch gebraucht...
Gruß JoJo (Jürgen)