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Brennholz-Heizungen, Heizeinsätze, Kaminöfen, wasserführende Holzöfen
DC
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Beitragvon DC » 24.09.2007 19:33 Uhr

Da ich neu bin, erstmal ein Hallo an Alle.
Ich möchte auch gleich zum Thema kommen, meine Schwiegereltern haben sich eine Holzheizung mit Pufferspeicher zu ihrer bestehenden Gasheizung einbauen lassen. Da es aber auch bis zum Einbau schon gewisse Merkwürdigkeiten gab, schaut man ja in den ersten Tagen nach dem Anschluss doch etwas genauer auf die Gasuhr. Und dabei fiel uns allen auf das wir trotz 2 maligen Heizen pro Tag (probehalber, ist ja doch noch recht warm) immer zwischen 1.5 und 4.5 qm³ Gas verbrauchen. Klar ohne Holzheizung wäre es bestimmt zur Zeit auch nicht sehr viel mehr. Und dazu möchte ich noch sagen, das im Pufferspeicher die Temperatur des Wassers noch ca. (oben) 75°C (unten) 65°C ist. Die Gasheizung ist inzwischen auf 50°C Wassertemperatur eingestellt (laut Aussage vom Heizungsmonteur). Zur Holzheizung: Es ist ein Baxi Solo MK2 mit einem 1000 Pufferspeicher ohne Wärmetauscher. Dieser Wird von einer TERMOVAR LADEVENTILEINHEIT befüllt, die über ein Tauchthermometer angesteuert wird (die Pumpe). Zusätzlich ist noch eine "Resol Deltasol" Regelung verbaut die ein 3 Wegeventiel steuert. Die Strecke zwischen Gasheizung und Holzheizung beträgt ca. 10m.
Also abgesehen von der "meiner Meinung nach" schlechten Wirkung der Holzheizung, neigt diese auch zu starken Verteeren, laut Aussage unseres Heizungsmonteurs solle dies an unseren "nassen" Holz liegen, das ja erst ca. 18 Monate lagert. Ebenso wies er uns nach dem Einbau, der Vorher so so so effektiven Heizung darauf hin das wir so ca. 20qm€ Holz im Jahr benötigen werden. Des weiteren meinte er das es völlig normal sei das die Gasheizung eine gewisse Menge an Gas benötigt, eben diese 2-4 qm³, auch wenn die Holzheizung bzw. der Speicher aufgeheizt sind. Ich wäre über Meinungen zu den Komponenten oder den Aufbau dankbar, nur um mal andere Meinungen zu hören. :shock:

machtnix
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Beitragvon machtnix » 24.09.2007 21:16 Uhr

Dein Heizungsbauer ist ein Volldepp,keine Ahnung und davon wohl am meisten.

Ich nehme mal an das er das hydraulisch nicht richtig angeschlossen hat und auch die Regelung falsch eingestellt hat.

Wenn bei meinen Anlagen der Holzkessel läuft,dann braucht der Kunde jedenfalls kein Gas oder Öl mehr,natürlich auch nur solange bis der Puffer sich wieder abgekühlt hat und die normale Heizung wieder zuschalten muß.

Eventuell ist auch nioch der Puffer zu klein,ich nehme immer 100 Liter/kW
wenn der Platz denn reicht.

Das Thermovarventil ist wohl die Rücklaufanhebung?Solch einen Mist baue ich gar nicht mehr ein.
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 26.09.2007 14:28 Uhr

Ich will es 'mal gewählter ausdrücken. "Der Installationsbetrieb hat dich nicht gut beraten."
Natürlich sollte man sich immer die Zeit nehmen und verschiedene Angebote einholen. Im Vorfeld lohnt es sich auch immer einen unabhängigen Energieberater hinzu zuziehen oder das Beratungsangebot für Haustechnik und Energiesparen bei einer Verbraucherzentrale http://www.vz-nrw.de/energieberatung in Anspruch nehmen.

Auf unserer Website steht die Broschüre des Bundesumweltamtes für das "Heizen mit Holz" zum Download oder als kostenlose Bestellmöglichkeit zur Verfügung. Die Broschüre geht umfassend auf das Thema Holzheizung etc. ein. Auch die Holzqualität für Brennholz ist ein thematischer Schwerpunkt.
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Beitragvon DC » 26.09.2007 19:03 Uhr

Vielen Dank, für die schellen Antworten.
@ machtnix:"Weiß ich nicht genau, das Thermoventil incl. Pumpe läd meiner Meinung nach nur den Puffer." Allerdings, wenn ich das richtig verstehe pumpt die Pumpe das heiße Wasser ja in den Puffer, da aber das 3-Wegeventil meist geöffnet ist, pump dann die Pumpe das Wasser auch in die Zuleitung des Rücklaufs der Gasheizung? Wohl gemerkt der Rücklauf der Gasheizung endet nach dem 3-Wegeventil zwischen Puffer und den Thermoventil.
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Beitragvon Holzknecht » 01.10.2007 16:16 Uhr

Hallo Dc.
das Problem taucht zumeist im kombinierten Betrieb Holz und Gas/Öl auf. Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Immer, wenn die Temperatur im Pufferspeicher unter eine gewisse Gradzahl sinkt, springt die Gastherme an. Wer also nicht rechtzeitig nachheizt, riskiert Gasverbrauch. Wenn die Warmwasserversorgung dann noch mit der Gasterme kombiniert ist, springt die Gastherme auch an, wenn die Voreingestellte Temperatur im Warmwasserboiler nicht mehr erreicht wird. Dann heizt, die Gas- bzw. Ölheizung das warme Wasser. Insogesamt hat die Holzheizung nur unterstützenden Charakter. Das war wohl bei Euch nicht sogewollt. Es gibt zwei Methoden, hier Abhilfe zu schaffen, vorausgesetzt, die Einheit Holzkessel und Pufferspeicher sind für das Gebäude ausreichend dimensioniert.
Die Holzheizing erhält eine eigeneSteuerung und wird von der Gasheizung abgekoppelt oder der Gashahn wird abgedreht (hier bitte vorher den Heizungsinstallateur fragen ob keine Schäden entstehen können). Erst danach beginnt die Welt des Sparens und der körperfitness. Habe selbst meine Heizkosten von 3500 € auf 800 € senken können bei einem Haus von 200 qm. Holzheizen macht Freude.
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Beitragvon DC » 05.10.2007 17:22 Uhr

@Holzknecht:
Ob die Anlage ausreichend dimensioniert kann ich nicht sagen, zumindest wusste der Heizungsmonteur wofür wir sie wollten und hat uns danach den Vorschlag unterbreitet. Also so wie die Anlage nun eingebaut ist. Die Gasheizung springt auch an, wenn der Puffer noch über 70°C Wassertemperatur hat. Die Holzheizung hat nur einen Ladomat mit Pume und eine DelatSol Steuerung für das 3 Wegeventil, also elektrisch überhapt nichts mit der Gasheizung zu tun. Mich wundert eben nur der hydraulische Aufbau der Anlage, denn es ist weder eine Förderpumpe zur Gasheizung noch ein Rückschlagventil verbaut. Also ich möchte es mal so sagen, ich kann mir die Funktion der Anlage eben nicht so richtig vorstellen. Da sie nach meiner Meinung eben auch nicht richtig funktioniert.

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Beitragvon oakgast » 21.07.2010 15:41 Uhr

Kommentar von "Hillitzer Karl" erstellt am 17.07.2010,12:53
Thema: Sanitär-, Heizungs- & Klimatechnik(Frage zu einem Produkt)

Guten Tag,
habe mir zu meiner vorhandenen Holzheizung(15Kw)ein Angebot für einen Kombispeicher TE SKS-1W 1000l und 4Stück Buderus Logasol KollektorenSKN3,0-wV2 geben lassen.
Jetzt meine Frage, ist diese erweiterung sinnvoll und rechnet sich der Mehrpreis von ca.8500EUR irgendwann.
<a href='http://www.energieportal24.de/b2b/rating/mail_extern_2.php?id=1005' target='_blank'>Mail an Hillitzer Karl</a>
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Beitragvon machtnix » 23.07.2010 05:27 Uhr

Die Erweiterung ist nicht sinnvoll und rechnet sich niemals.
Das Geld ist zum Fenster rausgeworfen.
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Beitragvon oakgast » 14.02.2012 16:47 Uhr

Kommentar von "Marc" erstellt am 13.02.2012,21:35
Thema: Sanitär-, Heizungs- & Klimatechnik(Erfahrung mit einem Produkt)

Hallo zusammen
Wir haben ein Haus mit zwei Stockwerken wurde früher geheizt
mit ölkessel steht im Nebengebäude
aus Berufsgründen. Haben jetzt einen
Eta Holzvergaserkessel im Keller vom
Wohnhaus . Der Holzvergaserkessel 25 Kw
hat zwei Puffer von 825 Liter. Wir
können nur sagen die Anlage ist gut.
Es kann draußen sehr kalt werden
das Haus ist warm. Heizte das Haus
jetzt nur mit Holz
Morgens und Abends einmal den
Feuerraum volllegen und wenn es mal
sehr Kalt ist einmal mehr.
Aber Mann muß Holz machen schon
ein paar Raummeter und die auch
am besten Südlage unter Dach trocknen Der Kessel geht mit der Wassertemperatur auf 80 Grad Celsius .
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