Hallo,
mit der Aufgabenstellung :
Notkühlung
Nutzung der Überschussenergie im Sommer
Kühlung der Thermosolaranlage im Sommer um Alterungsprozesse zu vermeiden
habe ich mich auch schon befaßt .
Für einen Stirling Prozess wäre ein hohes Delta T und dazu
unter Druck stehende Vacuumröhren sinnvoll.
Alternativ ein offenes Zweikreissystem mit Silikonöl worüber ich mir
wegen der Anschaffung einer Thermosolaranlage Gedanken mache.
Die Energie würde per Wärmetauscher in einem Druckkessel bei 5 Bar
und 150 Grad Celsius zwischengespeichert und dient so als Energiequelle für einen Stirling der auch bis in die Nacht Strom liefert.
Problem : Woher den passenden Stirling nehmen ?
Habe da nichts preislich passendes gefunden.
Bei vorhandenen 150 Grad und 5 Bar würde ich aber eher an eine Mini Dampfturbine, einen Dampfmotor oder einen Rotationskolbendampfmotor denken, als an einen Stirling.
Anders bei den Peltier Elementen, mit denen man einen stromerzeugenden Wärmetauscher bauen kann.
Eckpunkte dabei sind Delta T der Peltierelemente von 75 Grad
und ein erreichbares Delta T von 60 das man mit der Kombination
Wasser Abluft erreichen kann, sowie T Max der Peltierelemente von 90 bis 150(Hochtemperatur) Grad Celsius.
Bei einen Wirkungsgrad der Peltierelemente von max 17 %
gehe ich mal von erzielbaren 10 % aus .
Bei grossen Thermosolaranlagen und entsprechendem Speicher kann
man so auch Nachts seinen Garten beleuchten .*g*
Ok *Spassmodus aus* -- Da kommen schon ein paar mehr KWH zusammen.
Bei von Verwendung von Industriehalbzeugen sind die Entwicklungskosten gering und die Steuerung
ist auch unproblematisch.
Ideal wäre eine Koppelung mit dem Wandler / der Einspeisung einer Photovoltaikanlage was wegen unterschiedlicher Einspeisevergütungen aber nicht erlaubt sein wird.
Trotzdem sehe ich bei steigenden Strompreisen den Break Even Point solcher Anlagen bald erreicht.
Grüsse Jochem
PS : lasse mir grade mal zu Testzwecken Datenblätter und Peltierelemente schicken .
Da die Teile aus China kommen wird das wohl dauern.