Hallo alle zusammen
Wir sind gerade dabei ein 3 Jahre altes, super gedämmtes Holz-Haus zu kaufen. Es ist als Bungalow gebaut und so konzipiert, dass es auch "Alterstauglich" ist. Beheizt wird das Haus durch einen zentral gelegenen Holzofen, der wohl ähnlich einem Kachelofen (ohne Kacheln...) aufgebaut ist. Laut Aussagen der Besitzer kann man das Haus komplett mit dem Ofen heizen, da alles sehr offen gehalten ist. Der Ofen strahlt wohl den ganzen Tag Wärme ab und hält das Haus auch in Abwesenheit im Winter bis zu 2-3 Tage auf annehmbare Temperatur.
Zur gelegentlichen Unterstützung haben die Hausbesitzer Strom-Marmorplatten an den Wänden angebracht, die sich einschalten, wenn die Temperatur (z.B. während der Abwesenheit der Besitzer über mehrere Tage) unter 18 Grad sinkt (Temperatureinstellung kann man selbst wählen!). Wer's braucht, könnte auch noch eine elektrische Fußbodenheizung im Bad zuschalten.
Jetzt habe ich gehört, dass die Bundesregierung in einem Kabinettsbeschluss (Integriertes Energie- und Klimaprogramm) plant, die extrem klimaschädlichen Nachtstromspeicherheizungen und damit wohl alle Elektrischen Widerstandsheizungen innerhalb der nächsten 10 Jahre austauschen (und verbieten) zu lassen.
Habe ich nun mit den Marmorplatten an den Wänden eine tickende Zeitbombe, die mich in spätestens 10 Jahren finanziell in den Ruin treibt, oder betrifft mich dieser Kabinettsbeschluss gar nicht?
Was haltet ihr insgesamt von dieser Heizungsart? (Wald und damit Holz haben wir sozusagen "umsonst"; Warmwasser wird übrigens über Durchlauferhitzer, direkt am Verbrauchsort hergestellt).
Vielen Dank für die Hilfe!
Musicdogs