Hallo,
wir bauen gerade das alte Haus meiner Schwiegereltern (Baujahr 1961) ein bisschen um. Zum einen kommt ein Vollwärmeschutz drauf, zum anderen kommt das alte Dach (null (!) isoliert ) runter und ein neues (Isolierung aktueller Stand) drauf. Des weiteren kommt im Erdgeschoß und im 1. Stock ein kleiner Wintergarten (bzw. verglaster Balkon) auf die Westseite. Wir befinden uns bei Miltenberg (plz 63897)l, 6 Personen-Haus, Südausrichtung des Daches und 45 Grad Neigung.
Soo, nun mein Problem: Wir investieren da genug, so dass wir uns überlegt haben, die alte Ölheizung (Baujahr 1981) noch ein paar Jahre arbeiten zu lassen. Auf der anderen Seite wollte ich schon auch in eine thermische Solaranlage investieren.
Unser Heizungsbauer bietet uns nun eine Anlage mit 10 qm und 800 l Schichten-Pufferspeicher an, die auch noch die Heizung unterstützen soll. Was ich mich nun frage: Lohnt sich die Mehrinvestition in Heizuungsunterstützung oder ist das völliger Blödsinn? Ein Argument wäre noch die Hygiene: Bei reiner Brauchwassererwärmung hätte ich einen ca. 400 l-Tank, der halt dann wirklich das Baruchwasser erwärmt und evtl. ein bisschen sifft (Legionellen ...). Im anderen Fall würde das Wasser per Wärmetauscher im Durchlauf erwärmt.
Ich bin inzwischen auch auf dem Trip, in Richtung Solar erstmal nichts zu machen, denn am Haus werden ja ohnehin einige Parameter geändert (Dämmung, Wintergarten, Dach ...). So dass es vielleicht geschickter wäre, mal den Energiebedarf die nächsten 2-3 Jahre zu beobachten, um dann fundierter entscheiden zu können, was man in Richtung Solar macht.
Soo, genug gelabert, ich bin für Kommentare und Entscheidungshilfen jeglicher Art sehr dankbar (gerne auch Internet-Links, die herstellerneutral und fundiert weiterhelfen).
Volker