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Forum Haustechnik: SHK

Thema: Schrittweiße zum Niedrigenergie (3 bis 6 Liter) Haus

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Familyman

Erfahrung: **
Anmeldedatum: 10.09.2007,
Beiträge: 24
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Guten Tag,

ich möchte mein Haus aus finanziellen Gründen schrittweiße modernisieren. Um Bauschäden zu vermeiden und unrentabele Anschaffungen auszuschließen möchte ich mich vorab informieren.

DHH, Bj 1980, 155qm, Betonkeller nicht beheizt und nicht isoliert, EG+OG 24cm Hohlblock +7cm Styropor, Dach Zwischensparendämmung 20 cm Rockwoll ohne Dampfsperren, Rollädenkästen nicht isoliert, Fußbodenheizung im Bad, alle anderen Räume Heizkörper, Kachelofen im offenen Wohn- Esszimmer. Zweischeiben Holzfenster, Dachausrichtung Ost / West. Bis auf den Heizkessel und den Kachelofen ist alles Baujahr 1980, Gasbrennwertkessel Bj 2006 (17kW).

Vorgehensweise:

Zwischensparrendämmung ersetzten gegen Zellulose oder Thermohanf, Dampfbremse aus die Sparren.

Kellerdecke isolieren, Kellertüren abdichten, da sie zum offenen Treppenhaus führen

Jahre später dann Passivhausfenster und Lüftungsanlage mit Rückgewinnung aber ohne Nachheizung. Rollädenkästen Nordseite stilllegen, Ost und Westseite Vorbaurolläden.

Außenwandisolierung erneuern, wenn aktuelle Fassade kaputt ist.
Max. Fassadendämmdicke von 18 cm möglich.

Problem: Der Kachelofen im Wohnzimmer ist Raumluftabhängig.
Wie wären Ihre Renovierungstipps um das den Energieverbrauch schrittweise Richting 3-5 Liter pro qm zu senken?

Danke im Vorraus

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Thomas Heufers

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 21.07.2006, Wohnort: Detmold/Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1982
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energie-effizientes-haus.de Antworten mit Zitat

Zu den Details der Gebäudesanierung kann man aus der Entfernung wenig sagen. Das müsste sich ein gewerkeunabhängiger Fachmann vor Ort anschauen und dann ein Konzept für eine fachgerechte energetische Sanierung vorschlagen.

Die Verbraucherzentralen bieten unabhängige Beratungsangebote für Sanierungswillige an. Unter folgendem Links kann Fachliteratur zu diesem Thema bestellt werden. >>
Ratgeber-Shop der Verbraucherzentralen
http://www.vz-nrw.de/UNIQ11894...Q118949120029325/link481A.html

IRB Fraunhofer - Informationszentrum Raum und Bau
http://www.baufachinformation....mation.de/artikel.jsp?v=222300

Wir haben eine Liste von regionalen und überregionalen Beratungsanbietern unter folgendem Link zusammengestellt. >>
http://energie-effizientes-hau...de/html/beratungsangebote.html

Die Effizienz bestimmter Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle kannst Du mit einer U-Wert-Berechnung abschätzen. unter folgendem Link gibt es die Möglichkeit zur Onlineberechnung. >>
http://www.energiesparhaus.at/...aus.at/denkwerkstatt/uwert.htm


Gruß

Thomas Heufers

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KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/...
http://ecotec-energiespartechnik.de/...
http://energiesparprojekte.info/...


Zuletzt bearbeitet von Thomas Heufers am 28.03.2008 22:02, insgesamt 2-mal bearbeitet

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Familyman

Erfahrung: **
Anmeldedatum: 10.09.2007,
Beiträge: 24
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Okay, ein Fachmann muß auch her, das ist klar.
Ein paar Infos vorab wären mir recht gewesen, damit ich vorbereitet bin.

Gerade die Kombination mit einem Kachelofen und einer Lüftungsanlage würde mich intressieren.

Muß die Anlage abgeschaltete werden, wenn der Ofen brennt? Kann man das irgendwie umgehen? Wie sieht das mit Luftauslässen in der Nähe des Ofens auf.

Vielleicht gibt es ja Lüftungsgeräte, die den Unterdruck durch den Ofen erkennen, und mehr Luft zuführen.

Den Ofen auf Raumluftunabhängigen Betrieb umzurüsten ist leider nicht möglich, da er die Luft von der Türe ansaugt, die auch zum entleeren des Aschekasten vorgesehen ist.

Für Ratschläge wäre ich dankbar.

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Thomas Heufers

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 21.07.2006, Wohnort: Detmold/Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1982
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Familyman hat Folgendes geschrieben:
Gerade die Kombination mit einem Kachelofen und einer Lüftungsanlage würde mich intressieren.
Muß die Anlage abgeschaltete werden, wenn der Ofen brennt? Kann man das irgendwie umgehen? Wie sieht das mit Luftauslässen in der Nähe des Ofens auf.

Gefährlich kann es werden, wenn man einen Kamin in einem luftdichten Haus betreibt. Wenn kaum Luft von außen nachströmt, kann sich das geruchlose, giftige Kohlenmonoxid in der Wohnung anreichern. Es droht eine Kohlenmonoxidvergiftung. Ebenfalls bedenklich ist es, wenn eine Anlage zur kontrollierten Wohnraumlüftung, eine Dunstabzugsanlage oder ein Abluftwäschetrockner gemeinsam mit einem Ofen in einem luftdichten Haus arbeiten. Kohlenmonoxid kann dann aus dem Kaminofen in die Wohnung gesaugt werden. Der Ofen sollte für einen raumluftunabhängigen Betrieb geeignet sein. Bei raumluftabhängigen Geräten müssen Sensoren gewährleisten, dass über ein geöffnetes Fenster genügend Frischluft nachströmt oder die Wohungslüftungsanlage bei Unterdruck ausgeschaltet wird.

Bei der Planung einer Feuerstätte sollte man immer den zuständigen Schornsteinfeger hinzuziehen. Der Schornsteinfeger ist in diesem Fall nicht nur Glücksbringer, sondern Lebensretter.
http://ecotec-energiesparhaus....eger.html#Schornsteinfeger-OWL


Gruß

Thomas Heufers

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Zuletzt bearbeitet von Thomas Heufers am 28.03.2008 22:01, insgesamt einmal bearbeitet

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Familyman

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Anmeldedatum: 10.09.2007,
Beiträge: 24
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Danke für den Tipp mit den Sensoren. Wissen Sie auch wo diese Sensoren installiert werden müssen? Ein Zuluftkanal aus dem Keller der mit Sensorensteuerung ausgestattet wird müßte auch gehen, oder?

Ist bei einer Lüftungsanlage eigentlich die Zuluft von der Abluft unabhängig regulierbar, also in meinem Fall den Lüfter im Frischluftkanal schneller laufen lassen, wie im Abluftkanal?

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