Ich möchte das Thema nochmal aufgreifen, da ich den physikalischen Vorgang noch nicht verstehe. Also:
Wenn es aufgrund von erreichter SpeicherMaxTemperatur bei Sonnenschein zum Stillstand der Solarpumpe kommt, heizt sich die Vorlaufleitung innerhalb weniger Sekunden vom Kollektor herunter bis in die Solarstation und weiter in den Wärmetauscher auf, und zwar auf etwa 160 Grad!! Die Temperatur hinter dem Wärmetausche ist dann wieder soweit gesunken, dass die Pumpe keinen Schaden nimmt. Ich wüsste nun gern, was da passiert, und zwar:
1. Warum heizt sich die Flüssigkeit überhaupt so stark auf? Denn Flüssigkeit muss es ja wohl sein; heißes Gas würde sich ja wahrscheinlich sehr schnell auf dem Weg durch die Solarleitung abkühlen.
2. Auch nach längerer Stillstandszeit ist die Vorlaufleitung noch so heiß. Wo kommt jetzt noch die Energie her, um die Flüssigkeit in der Leitung noch so stark aufzuheizen, denn zirkulieren tut diese ja nicht mehr?
3. Warum drückt die Gasblase die heiße Flüssigkeit nicht auf der Rücklaufseite in den Ausgleichsbehälter (alles richtig angeschlossen, ca. 30 cm hinter der Pumpe)? Vordruck soll laut Installateur richtig sein. Stattdessen wählt die Flüssigkeit den Weg des höheren Widerstandes über den Wärmetauscher und durch die Pumpe. Wie hoch müsste eigentlich der Druck im Ausgleichsbehälter sein?
4. Der Installateur will mir zur Abhilfe die Kollektoranschlüsse so weit verlängern, dass diese als Siphon mit mindestens der Länge der Kollektorschlagen einen hohen "Widerstand" erzeugen. Dadurch soll "die Hitze im Kollektor verbleiben". Macht das Sinn?? Meiner Meinung nach verlängert er dadurch nur die sowieso 12 m langen Leitungen und erreicht höchsten mehr Pufferraum.
Freue mich schon jetzt, wieder was dazu zu lernen.
Gruß
Smoll