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Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 12.08.2007 17:33 Uhr

@smart71

Bei sehr niedrigen Verbräuchen (KfW 40 oder besser) lohnt es häufig nicht einen bivalenten Tarif zu nehmen. Die Kosten für den zweiten Zähler werden in diesem Fall durch die Einsparungen nicht wett gemacht. Dann nimmt man den bundesweit günstigeren Anbieter und bezieht den Strom als Standardtarif (ohne 8/24h-Tarif). Die Verbrauchserfassung der Wärmepumpe kann dann über einen eigenen Drehstromzähler (Material und Einbau ca. 60 Euro) erfasst werden.


Gruß

Thomas Heufers
Zuletzt geändert von Thomas Heufers am 20.09.2007 07:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon denkedran » 12.08.2007 18:58 Uhr

Mit WP Heizungen und elektrischen Raumheizungen ist man an die Richtlinien Bundestarifordnung gebunden. Auch zu finden unter www.eon-bayern.com
Anderst lautende Erklärungen sind reiner Unfug.
Die Strompreistarife gibt das örtliche EVU vor. Wie ein Wechsel möglich ist und wie man mit seinem Stromversorger verhandelt, zeigen wir hier www.ig-strompreisrunter.de wie in Ingolstadt.

Gruß Denkedran
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Beitragvon Smart71 » 13.08.2007 09:56 Uhr

Welche (emfpehlenswerten :-)) Hersteller für Wärmepumpen nach dem 1-Kreis-Prinzip /Direktverdampfung /Direktkondensation gibt es denn?
Momentan ist mir nur die Firma BEGLAU bekannt.
Gibt es da schon Erfahrungsberichte?

...
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Beitragvon denkedran » 13.08.2007 18:31 Uhr

Schau doch mal bei www.sofath.com vorbei oder bei www.geothermie.net

Das habe ich bereits vorgetragen. Erfahrungsberichte gibt es dafür übrigens schon seit über 30 Jahren.
Wenn Sie mit dem von Ihnen genannten Partner arbeiten möchten, ist dies sicherlich auch eine gute Lösung.

Gruß Denkedran
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Beitragvon Neom » 26.08.2007 13:27 Uhr

Hi,

wir wäre es, wenn du noch eine andere Möglichkeit in betracht ziehst?

Fakt ist, ob du mit Strom oder Gas arbeitest, bedeutet im Endeffekt immer eine Kunden/Anbieter Beziehung. Da ein Haus eine Nutzungsdauer von 45 bis 50 Jahren hat, kann man Anlagentechnisch auch mal mit 20 bis 25 Jahren kalkulieren. Und jetzt ein etwas anderer Vorschlag:

Bau doch ein Haus, das mittels Solaranlage und RLT Anlage bei Unterstützung durch eine dezentrale Feuerstätte mit Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung bei Spitzenlasten beheizt wird.

Du wirst dabei zwar ein höheres Investitionsvolumen anfassen müssen, was den bautechnischen Bereich betrifft, kannst aber über die langen Laufzeiten ohnen nennenwerten Fremdenergieeinsatz gut und gern in den positven Bereich kommen und dass noch voll ökologisch.

Setz dich doch einfach mit einem Berater vor Ort in Verbindung oder frag deinen Schornsteinfeger. Die Jungs sind teilweise echt kreativ, was Energieerzeugung angeht.

Mfg Andreas
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Beitragvon MBTom » 27.08.2007 19:02 Uhr

Massivbauweise. Schnell und individuell erbaut. Keine Wärmebrücken (Schimmelgefahr). Kaum Heizkosten.
Eigentlich zu heiß für Wärmepumpen.
Generell gilt es das Hausvolumen für den Heizbedarf zu ermitteln. Auch die Isolierung des Hauses muss beachtet werden. Falls solch eine Zeichnung noch nicht existiert, kann ich gerne kostenlos eine architektennahe Zeichnung erstellen.
Auch gilt es zu beachten, wenn zum Beispiel in der Küche eine Wärmequelle (Herd, Trockner,...) und ein entsprechendes Kontrollgerät an der Raumheizung existiert, reagiert dieses Element und obwohl nicht geheizt wird: Kosten entstehen.
Ich kann nur raten, bevor ein Haus gebaut wird, sämtliche Inputs selbst nachzuforschen und sich lieber etwas mehr Zeit zu lassen. Der Ruin ist sonst schneller da, als gewünscht!
Würd mich freuen, was zu hören...

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Beitragvon Ruwer54 » 28.08.2007 16:10 Uhr

Hallo
Schau dir mal was über Infrarot-Heizungen an , z.B. von der Firma "Redwell". Ich bin mich auch damit am beschäftigen, scheint sehr interessant zu sein.

Gruss
ruwer54
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Beitragvon MBTom » 28.08.2007 21:15 Uhr

Vielen Dank für die Info über die Infrarotheizung. ruwer54
Der erste Eindruck: Wenn ich mir die Leistungsaufnahme ansehe, bin ich allerdings nicht begeistert. Das nächste ist der Hinweis: Geringe Energieverluste durch Luftaustausch (Lüften, Ritzen, Fugen). Das Ergebnis erscheint mir nach Jahren: Schimmel. Obwohl anders behauptet wird.
Was interessant wäre, wie reagiert die Infrarotheizung in einem Passivhaus? Die Infrarotwellen sind für den Menschen wohltuend...
Heizung hin oder her: Luft muss irgendwo rein und raus.
Eventuell in Verbindung mit einem Erdreich-Wärmetauscher in Kombination mit den sog. Gegenstrom-Wärmetauscher und in Verbindung mit der Infrarotheizung müssten die Strompreise niedrig gehalten werden.
So weit mein erster Gedankengang...
Ich bleib dran!
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Beitragvon fdl1409 » 28.08.2007 21:46 Uhr

Das ist ja wohl ein Scherz ?!
Diese sagenhafte Infrarotheizung ist nichts als eine reine Elektroheizung. Und zwar noch nicht einmal ein Nachtspeicherheizung, sondern eine reine Tagstromheizung.
Also das ökologisch übelste was es überhaupt gibt.
Nebenbei: die Bundesregierung hat gerade ein Maßnahmenpaket verabschiedet, das u.a. ein Verbot von Nachtspeicherheizungen beinhaltet. Was glaubt ihr da wohl welche Zukunft Tagstromheizungen haben???
Kaum zu glauben daß so etwas immer noch angeboten wird. Jetzt nur verkappt mit dämlichen Werbesprüchen, auf die nur sehr schlichte Gemüter heieinfallen - aber davon gibt es ja genug.
Die "Marmorheizung" ist auch so ein Ding. " Lange nachheizen ohne Strom". Und was ist mit lange Vorstromen ohne Heiz?
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Beitragvon Ruwer54 » 29.08.2007 04:55 Uhr

Hallo
Schaut euch mal diese Seite an. http://www.klima-allianz.de/infrarot.php. Da staunt Ihr. Infrarotheizung scheint genial zu sein.
Ich rede nicht von Nachtspeicher oder Marmorheizung. Die Infrarotheizung läuft ja nicht ständig mit der angegebenen Leistung. Ich habe mir für mein kleines ca. 4 qm grosses Bad ein 200 Watt Heizelement zugelegt, sieht zum ersten elegant aus und gibt eine angenehme Wärme ab. Habe mir von der Redwell- Vertretung eine Wärmebedarfsberechnung machen lassen und werde mir jetzt mal ein rundes Heizelement für ein 16 qm grosses Zimmer bestellen. Wenn das zufriedenstellend verläuft, werde ich mein ganzes Haus, ca. 170 qm, damit ausrüsten. Warmwasser mache ich mit elektonisch gesteuertem Durchlauferhitzer (Anschaffung wird sogar gefördert), ist ja die billigste Art Warmwasser zu erzeugen - 40 Liter mit 1KW. Ohne Strom läuft keine Heizung, ausser Holzofen. Anscheinend sitzt bei manchen immer noch das Vorurteil fest "Heizen mit Strom ist teuer". In Frankreich werden Infrarot-Heizungen bereits mit bis zu 55% der Anschaffung gefördert, die sind schon weiter.
Habe noch 3 Tage Urlaub, darum so früh.
Gruss
ruwer54

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