Von 18664 auf 17500. Dein Architekt soll sich nicht lächerlich machen. Vielleicht wäre eine zus. Beratung von einem Energiefachmann sinnvoll.
Bzgl. kleinerer WP: Bei welcher Normtemperatur (Innen und Außen) wurde die Heizlastberechnung gemacht. Standardmäßig wird hier meistens (-12/20) gemacht.
=> Wenn Du statt 17,5 nur eine 13 kW WP hast, dann kannst Du davon ausgehen, dass Du bereits ab -6 Grad elektrisch dazuheizen musst, bzw. wenn Du einen höhere Raumtemperatur haben möchtest bereits früher.
Anders gerechnet: Du hast ca. 23000 kWh (Schätzung) Wärmebedarf, der normalerweise voll von der WP abgeeckt werden soll. Bei einer 13 kW werden von den 23000 kWh nur mehr ca. 19000 kWh abgedeckt.
=> Statt 7500 kWh Stromverbrauch hast Du dann im Jahr 11500 kWh. (Mit dieser Differenz heize ich mein Haus für über ein Jahr)
Der Vorteil der geringer Bohrungkosten ist schnell aufgebraucht, vorallem da mehr Dämmung einen doppelten Vorteil hätte. (Geringere Kosten bei der WP und geringere laufende Kosten)
Nocheinmal: Ein Neubau mit einer Heizlast von über 40 W/qm ist nicht Stand der Technik. (Das hat noch nichts mit Niedrigstenergiehäusern und Passivhäusern zu tun, denn diese arbeiten mit vielfach kleineren Werten, sondern ist bei normaler Bauweise ohne zus. Kosten möglich) Kaufst Du Dir einen Neuwagen, dessen Technik bereits seit 20 Jahren veraltert ist. Nein, wieso tust Du das bei einem Haus, welches erstens mehr kostet und zweitens länger in Verwendung ist.