Hallo
Angesichts der Isoliermaterialmengen des Passivhauses meines Bruders und noch von meinem (abgebrochenen) Maschinenbaustudium herumliegenden Formeln der Wärmeübertragung hatte ich die Idee eine Isolierung aus quasi reiner Luft zu konzipieren.
Um die gleiche Isolationswirkung wie bei aktuellen Dämmstoffen zu bekommen reicht bei reiner Luftisolierung 60% der Dicke.
Man muß die Luft nur dazu überreden sich nicht zu bewegen

und auch keine Strahlungswärme zu übertragen.
Heißt man muß die Luft in Einzelfelder trennen in denen keine oder nur noch berechnete Konvektion eintritt.
Von meinem Studium liegen hier noch längliche kompliziertere Formeln der Wärmeübertragung.
Gegen die Strahlungswärme sollte ein reflektierendes Trennmaterial helfen.
Erst hatte ich anderes Material angedacht aber da ist die Hälfte der Wärme per Strahlung durchs Modul geflutscht.
So kam die Idee eine Isolierung aus vielen (um die 10 bei Gebäudeaußenisolierung mit Passivhausstandard) durch Aluminiumfolie getrennten Luftschichten herzustellen.
Das Ganze sollte im einem Rahmen aus zB Gutex Holzfaserplatten liegen mit einem Sprossensystem aus dem gleichen Material das die einzelnen Aluschichten auseinanderhält.
Aluminium wegen der guten reflektierenden Eigenschaften.
Die Folie kann sehr dünn sein. Sie sollte nur keine Strahlung mehr durchlassen.
Ein solches Isoliermodul sollte dünner, leichter und billiger sein als homogene Dämmmodule.
Da es durch die Alufolie nicht atmungsaktiv ist kommt es nur für nichtatmende Wände in Betracht. ZB bei der Isolierung von Betonbauten.
Man könnte großflächige Standardzellen herstellen und bei komplizierten Formen wie um Fenster herum einen konventionellen Dämmstoff verweden den man leicht formlich bearbeiten kann.
Ideal wäre diese Isolierung zB bei Fahrzeugen wegen der geringeren Dicke und dem geringeren Gewicht.
Wenn man da einen Nagel durch das Modul schlägt ist nicht die ganze Dämmwirkung dahin wie bei einer Vakkuumzelle.
Die Dämmwirkung sollte kaum spürbar abnehmen.
Es stellen sich einige Fragen die ich hier zur Diskussion stellen will.
Fertigungskosten
Optische Dauereigenschaften des Aluminiums. Man kann natürlich auch andere Trennungsmaterialien verwenden. Alu ist mir nur spontan eingefallen, Verfügbarkeit, ist recycelbar, bei den geringen Mengen gibt es auch kein Umweltproblem für die Herstellung etc
Montagekosten, Montagemethoden
etc
Nach meiner Idee "Aluminium als Energieträger" bzw Folgethread "Wasserstoff"

bin ich mal beim Patentamt gewesen und habe gesehen daß es in der DDR ein Patent auf Isolierung durch mit Alufolie getrennten Luftschichten gab
Trenn- und Einschlußmaterial war irgendein Thermoplast soweit ich mich erinnere.
Naja jedenfalls könnte man die 26cm Isolierung meines Bruders bei Verwendung reiner Luft auf 16cm reduzieren....
Die Luftpanels hätten natürlich noch 2 dünne Deckplatten zum Beispiel aus einer Gutex Weichfaserplatte.
Ich stelle das hier mal zur Diskussion rein