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Forum Bauen: Energiesparendes Bauen

Thema: Einige Fragen zum Thema Massivbau

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roro

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 29.11.2006,
Beiträge: 946
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ISBN 9783816763451: Einfluss des Nutzerverhaltens auf den Energieverbrauch in Niedrigenergie- und Passivhäusern (Wolfgang Richter et al.)
ISBN 9783421033789: Energie effektiv nutzen. Die besten Einfamilienhäuser. (Holger Reiners)

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MBTom

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 25.08.2007,
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Ich kenne die Poroton-Ziegel sehr gut. Du sprichst von Massivbauweise? Poroton ist "Ziegel mit Füllung" und teilweise ziemlich uneben. Viel Spaß damit. An den Nuten entstehen Wärmebrücken. Die Tragfähigkeit mag für kleinere Bauweisen genügen. Massivbauweise ist für mich Beton. Ein Betonkern, welches das Haus umschließt.
Die "gewöhnliche Bauweise" ist zuerst die Mauer mit Ziegel oder Beton hochzuziehen, um danach eine Wärmedämmung außen anzubringen. Alleine mit den Fensterstürzen habe ich meine Wärmebrücke. Auch im Passivhaus. Auch bei der Holzständerbauweise...
Wenn ich ein Hauskonzept nicht komplett wärmebrückenfrei gestalten kann, muss ich damit rechnen, dass ich bald einen ungeliebten und gesundheitsgefährdenten Mitbewohner habe: Schimmel.
Selbst ich wollte vor zwei Jahren bauen, habe dies aber zurückgestellt. Vieles wird in einer Beratung verschwiegen. Viele Kosten können vermieden werden. Ein Beispiel: Hauptanschlüsse, wie Gas, Elektro, Wasser heißt es dreimal aufbaggern und dreimal bezahlen. Es genügt einmal. Ein entsprechendes Modul macht es möglich.
Es kann bereits in der Vorplanung, und hier helfe ich gerne kostenlos, berechenbare Einsparungen während der Bauphase festgelegt werden. Selbst die Aussage, dass man sich um nichts kümmern muss, und bezahlt wird zum Schluß, ist für mich zu teuer.
Ich werde mit dem Bauen in nächster Zeit anfangen: Ohne Wärmebrücken, absolut geringe Heizkosten, massive Bauweise und mit erheblichen Einsparungen...
Würde mich freuen!

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heizer129

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 29.08.2007, Wohnort: Norderstedt
Beiträge: 9
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Mensch die meisten KFw 60/40 Häuser verbrauchen doch mehr als sie eigentlich sollten.

weshalb :

Die bewohne machen Fenster auf es wird keine Lüftung eingebaut dadurch steigt der Energiebedarf.

Dabei ist es doch ganz einfach :

Heizung mit niedrigsten Vorlauftemperaturen auslegen.
Solaranlage aufs Dach im EFH ca 15m² ( Flachkollektoren)Schafft 50% Deckung .
Warmwasser über ein Frischwassermodul
Die Dämmung des Hauses muß auch nur den KFW40kriterien erfüllen
(denn die Forderung) möchte man ja mitnehmen oder ?


Den Rest mit einer Wärmepumpe und Heizkosten von ca. 300€ sind Problemlos möglich.

Außerdem im Sommer und der Übergangszeit ist genügend Wärme ohne Wärmepumpe vorhanden.

Das Nutzerverhalten mit den erhöhten Verbrauch im Sommer ist auch nicht so gravierend.

Gruß Thomas Rawe

_________________
Die Planung und Ausführung der Hausinstallation wird

über die Energiekosten das ganze Häuserleben lang

bezahlt.

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Jens der Heizer

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 26.06.2006,
Beiträge: 135
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Sehe ich genau so!

Leider kann niemand sagen wie lange so ein Passivhaus funktioniert.
Besonders die Holzständervariante mit Dampfsperre dürfte nicht sehr alt werden. Wenn ich schon sehe wie da die Futzis mit Isolierspray und Klebeband die Baufehler zukleben!
Eine Dämmung wie Styropor, Rockwoll u. co. soll zwischen 20 und 30 Jahre bestehen. Wie lange schafft es dann ein Dämmstoffhaus?

Lieber baue ich ein Haus das ein bißchen mehr Energie verbraucht (die ich mit Warmwasserkollektoren und Wärmepumpe erzeuge) und streiche höchstens mal die Fassade und die Fenster. Dafür können noch Generationen nach mir drin wohnen!

Die Pflicht unserer Generation mit Energie im Bauwesen sorgsam um zu gehen betrifft in erster Linie eine Langlebige und Wartungsarme Bauweise. Erst dann kommt der Energieverbauch für Heizung und Herstellung!

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MBTom

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 25.08.2007,
Beiträge: 9
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Wie lange wohl ein Passivhaus funktioniert? Es kommt immer auf die handwerkliche Geschicklichkeit und auf die kondensatfreie Bauweise an. Dann solte dies wenigstens bis zum nächsten Wirbelsturm halten.
War jetzt gemein! Leider kenne ich aber Häuser, welche nach dem hurrikanbeständig bis Kategorie 5 (Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala) gebaut sind.

Ich zitire "Jens der Heizer":
"Die Pflicht unserer Generation mit Energie im Bauwesen sorgsam um zu gehen betrifft in erster Linie eine Langlebige und Wartungsarme Bauweise. Erst dann kommt der Energieverbauch für Heizung und Herstellung!"

Ein Klasse Satz, sollte eigentlich bei einigen Politikern und einigen Bauhaien als Morgengebet einfliessen! Very Happy

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