grundsätzlich sollte man zukunftsgerecht bauen !
was ist das ?
investitonskosten und unterhaltskosten, sowie ökologische anforderungen (co2-reduzierung) in einklang bringen.
die massivbauweise ist eine qualitätiv gute bauweise, wobei grundsätzlich nicht nur auf die baustoffe sonderen auch und im besonderen auf die qualität der planung und der handwerker geachtet werden sollte. dies ist oft nicht der fall !
zum standard im bauen !
die wärmschutzverordnungen der letzten jahrzehnte wurden im mindeststandard immer nach dem festgelegt, was der massivbau,
speziell der ziegel, bei 30 oder 36,5 cm wandstärke zu leisten in der lage war.
dies gilt auch und vor allem für die geltende energieeinsparverordnung enev.
wohin diese entwicklung im allgemeinen führt sieht man an der kfw-förderung für altbauten.
wer bis 1994 neu gebaut hat und ausgehend, dass dort im mindeststandard gebaut wurde, was auf den massivbau dieser zeit zutrifft, hat bereits einen altbau, dessen sanierung die kfw-bank zinsverbilligt fördert.
warum ?
weil bei der festlegung der anforderungen, damals die wärmeschutzverordnung von 1987-1994, die energiepreisentwicklung und umweltschädigung durch co2-gase, nicht ausreichend berücksichtigt hat.
da es die wsvo 1995, auch nicht in dem maße berücksichtigte, wie es die entwicklung zeigte, wurde 2002 die enev eingeführt.
die größten preisschübe im öl und die nachhaltigsten erkenntnisse zur klimaänderung, wurde aber gerade in den letzten 5 jahren gemacht, also nach der einführung der enev !!!!!!!!
was heisst das ?
wer heute im mindeststandard von 2002 = mindeststandard von 2007 baut, das ist z.b. eine 36,5er-ziegelwand, baut den energetischen sanierungsfall von 2020, wenn öl oder gas für heizwecke in großem umfang nicht mehr bezahlbar sein werden und eine umweltschädigung durch zu hohe energieverbräuche und schadstoffausstoss massiv eingetreten sein wird !
ziel !
man kann heute unter wirtschaftlichen kriterien nicht
faktor 1,2 - 1,3 (Ziegel mit wärmeleitfähigkeit 0,11 bzw. 0,0

,
sondern sollte mit faktor 3 (kfw 40) oder
faktor 6 (passivhaus) besser bauen.
das geht jedoch nur mit deutlich besser gedämmten bauteilen, sowohl im massiv- als auch im holzbau gleichartig. für den massivbau bedeutet es den abschied von der einteiligen wand, hin zu wärmedämmverbundsystemen. dies hat auch eine entscheidende verbesserung der wärmebrücken im massivbau als effekt !
eine kontrollierte lüftung mit wärmerückgewinnung hat nichts, aber auch gar nichts mit der bauweise zu tun ! je besser die energetische qualität des gebäudes, desto wirksamer und effizienter ist eine lüftung !
ein preiswert erstelltes, schlecht gedämmtes haus, ist auf 20 jahre gesehen deutlich teurer als z.b. ein passivhaus !
ein preiswertes, schlecht gedämmtes haus ist in 20 jahren gesehen deutlich weniger wert als z.b. ein passivhaus !
der energiepass wird dies deutlich, auch für laien messbar zeigen !
die meisten bauträger denken momentan noch anders, die wollen billig bauen, im mindeststandard, um preisgünstig am markt verkaufen zu können.
auch die industrie und das gewerbe denken anders, weil sie die energiekosten steuerlich absetzen können.
ein privater bauherr sollte mehr an die gesamtkosten, mit unterhalt
und mit wertentwicklung denken !
ein massivhaus mit wdvs + lüftungsanlage, im standard kfw 40, möglichst mit regenerativen energien, verbunden mit flächenheizungen, ist das mindeste, was ein bauherr nach meiner meinung anstreben sollte !
wir jedenfalls bauen und beraten im neu- und altbau nicht mehr anders !
www.energieplaner.info...