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IPOD
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Beitragvon IPOD » 25.07.2007 13:16 Uhr

Hallo zusammen, bin neu hier und habe da mal eine Frage.

Wir planen einen Neubau (Eckhaus) und haben ein Angebot vorliegen über 290T€ für konventionelle Ausführung nach aktueller EnEV.

Wieviel darf denn nun KfW40 insgesamt mehr kosten als der konventionelle Preis ?

Eine Hausnummer bzw. Daumenwert würde dazu erstmal reichen.

Habe darüber trotz recht umfangreicher Suche noch nichts gefunden, was sich auf den ersten Blick erschliesst.

Schönen Dank !

roro
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Beitragvon roro » 25.07.2007 15:21 Uhr

Normalerweise geht man von einem Mehrpreis von 10-15 % aus, wobei dieser Wert nicht ganz richtig ist da immer von einem geplanten Kfw60-Haus auf ein KFW40 weitergerechnet wird.
Sinnvollerweise sollen man bei der Planung anders vorgehen und schon vom Grundriss und der Raum und Fenstergestaltung in Richtung KfW40 geplant werden. Viel an Heizlast hängt von der Richtigung Ausrichtung und Gebäudegestaltung ab. Da sollten sich die Mehrkosten zwischen 0-5% bewegen. Bei uns wurde nur durch Umplanung einer kompletten Wand ohne Mehrkosten die benötigte Heizleistung um 25 % gesenkt.
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Beitragvon bernhard geyer » 26.07.2007 22:09 Uhr

10 - 15% halte ich etwas für sehr viel angesetzt. Wird vermutlich auch auf den Einzelfall ankommen.

Aber in 2007 ein Haus nur nach EnEV zu bauen ist schon fast Fahrlässig. Die mehrkosten Bauphase sollten bei den vermutlichen steigerungen Heizkosten (egal ob Öl/Gas/Wärmpumpe/Pellets) sicherlich in absehbarer Zeit "drin" sein. Wenn man sieht wie in den letzten 3 Jahren der Öl/Gas-Preis gestiegen ist kann ich mir nicht vorstellen das die Ölmulties/industrie/scheiche daran keinen Gefallen gefunden haben. Mrd-Gewinne ohne Ende.
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 27.07.2007 15:55 Uhr

Hallo IPOD!

In Süddeutschland ist im Vergleich zu Norddeutschland die Bauausführung aufgrund der höheren Lohn- und Materialkosten entsprechend teurer.

Welche Ausführung ist gewünscht?

Fenster mit 2-oder 3-Scheiben, Glas-U-Wert 1.1, 0.9 oder 0.5 W/m²K?

Welcher U-Wert im Dach- und Wandbereich?

Mit und ohne Phasenverschiebung? Sommerlicher Wärmeschutz?

Die Wärmedamm-Verbundsysteme unterscheiden sich wesentlich in der Qualität. Dämmung mit Perimeter oder mit Holzweichfaserplatte, diffusionsoffen oder -geschlossen, mit oder ohne Hinterlüftung?
[img]http://www.energie-effizientes-haus.de/Wandauf-hinterlfueftet-ep24.gif[/img]

Wird beim Holzrahmenbau bzw. Holztafelbau ausschließlich KVH Konstruktionsvollholz) für Ständer, Riegel und Balken etc. verwendet? http://infoholz.de/html/f_page.phtml?p1=1187848901a350331883&p3=42356

Zu beachten ist ein konstruktiver und mechanischer sommerlicher Wärmeschutz und hohe passive solare Energienutzung.
[img]http://www.energie-effizientes-haus.de/assets/images/autogen/a_Visualisierung_1.gif[/img]


Gruß

Thomas Heufers

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