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Gerd

Beitragvon Gerd » 31.08.2005 17:25 Uhr

Hallo,
wir möchten unsere Ölheizung durch eine umweltfreundlichere ersetzen. Es werden ca. 150 m2 im EG durch Fussbodenheizung und ca. 95 m2 im OG durch Radiatoren beheizt. Warmwasser wird zentral nur für das EG beheitzt. Da wir aus anderen Gründen grössere Arbeiten auf dem Grundstück planen, haben wir uns bereits mit dem Thema Direktverdampfung beschäftigt. Es stehen ca. 400 m2 nicht überbautes Grundstück zur Verfügung. Jährlich verbrauchen wir max. ca. 4000 l Öl für unser 24 Jahre altes Haus, in das wir in diesem Jahr neue Fenster im EG eingebaut haben. Die Radiatoren im OG können im Vorlauf, selbst bei Tiefsttempearturen, mit ca. 50 oC gefahren werden (höhere Aussentemperaturen = wesentlich höhere Vorlauftemperaturen).
Meine Fragen:
1) würde sich eine solche Investition rechnen?
2) habe bereits Ochsner und Heliotherm um Angebote gebeten. Gibt es noch andere, gleichwertige Hersteller?
3) Wer hat Erfahrung mit den oben benannten Firmen?
4) Wer kennt sehr gute Fachbetriebe im Raum Köln/Leverkusen/Düsseldorf?
5) Wer hat ähnliche Grundvoraussetzungen und eine WP eingebaut?

Vielen Dank

Jürgen

Beitragvon Jürgen » 31.08.2005 17:25 Uhr

Hallo Gerd,
schau mal bei www.alko-waermepumpen.de vorbei.Ist baugleich Ochsner nur etwas günstiger.
Mit Heliotherm hast du eine sehr gute Wahl getroffen,da hier die Heißgastechnik angewandt wird.
In deiner Nähe ist aber auch noch die Firma Hautec.
Schau dort mal vorbei.www.hautec-ag.de
Ansonsten hier noch ein paar Info's:
www.oekotherm.com
www.stiebel-eltron.de
www.nibe.de


Schöne Grüße

Jürgen
Gerd

Beitragvon Gerd » 31.08.2005 17:25 Uhr

»Vielen dank für die Info.
Werde mich im Internet "tummeln". Kennst Du denn Jemanden, der als "Ersatzheizung" - auch für Radiatoren - eine WP eingebaut hat?
Gerd
Herbert Piergalski

Beitragvon Herbert Piergalski » 31.08.2005 17:25 Uhr

» »Vielen dank für die Info.
» Werde mich im Internet "tummeln". Kennst Du denn Jemanden, der als
» "Ersatzheizung" - auch für Radiatoren - eine WP eingebaut hat?
» Gerd
Hallo,

im ihrem Raum baut Wp Anlagen, unser Kollege Herr Bleser www.kaelte-bleser.de
Zunächst zu ihrer Anfrage:

Maßgebend ist der Wärmebedarf ihres Hauses. Liegt dieser bei 40W/qm so reicht die beheizte Wohnfläche mit der unverbauten Gartenfläche im Verhältnis 1:1. Steigt der Wärmebedarf über 40W/qm so ist dies entsprechend hinzuzurechnen. Aus 1qm Gartenfläche bekommt man eben nur 40W Kälteleistung.
Dies aber nur bei E0/W35
Die Jahresarbeitszahl ist der nächste Punkt. bei einer Heizkörperheizung werden sicherlich 50C Vorlauf notwendig sein. Damit sinkt die Arbeitszahl der Wärmepumpe von ca. 5,5 auf 3 ab. Eine Anlage mit besten Jahresarbeitszahlen erbringt nur ein Niedertemperatursystem. Es ist nicht die Arbeitszahl der WP auf dem Prüfstand ausschlagebend, sondern die eingebaute Anlage ist das Maß für die Jahresarbeitszahl.Sie hätten somit die Heizkörper gegen Lüftungskonfektoren austauschen dürfen.
Eigentlich wäre eine Luft Wasser Wärmepumpe in ihrem Gebiet/ Klimazohne, die bessere Lösung. Sie heizen bis -2C und schalten dann auf Direktelektroheizung um. Damit erreichen Sie die hohen Vorlauftemperaturen und haben über das Jahr gesehen eine Arbeitszahl von 3,5 Wir sind übrigens am 1.3.05 in Cochem zu einem Vortrag( www.klima-innovativ.de)für die Disskusion stehen wirgerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Herbert Piergalski

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