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Die Bedingungen sehen nicht günstig aus. Ich nehme einmal an, 10.000 l Öl Wärmebedarf im Jahr? Erdspeichersysteme sind normalerweise zu teuer. Um einen Saisonspeicher für den Betrieb einer Wärmepumpe bereitzustellen, wären ca 1000m³ Wasser oder ebensoviel Paraffin erforderlich, dessen Erstarrungswärme man ausnutzt. Mit dem Energiegehalt des Paraffins alleine könnte man das Gewächshaus ca. 80 Jahre lang heizen, was schon aus diesem Grund einen solchen Wärmespeicher ausschließt, andererseits ist allein schon das 1000m³-Becken zu aufwendig (6 Meter Tiefe auf 160 m²).
Da sind doch 12 m³ Öl weitaus besser handhabbar.
Anders sieht es aus, wenn eine unerschöpfliche Wärmequelle, wie Grundwasser, dass man dazu mißbrauchen darf, zur Verfügung stände. Dann ließe sich durchaus eine Wärmepumpe betreiben, die ein paar Strahlungsrohrreihen mehr gebrauchen könnte. Auch ließe sich durchaus die gesamte Wärme für einen Tag in einem Paraffinspeicher von nur 10 m³ zwischenspeichern. Lohnen würde sich das aber nur mit einer Wärmepumpe, die mit Nachtstrom betrieben würde, nur Nachtstrom ist grundgebührfrei und auch nur bei ausreichender Leistungszahl rentabel. Die zugelassene Grundwasserquelle müsste dann schon vorhanden sein. Interessant wäre natürlich ein leiser Dieselmotor, der nur am Tage betrieben würde , um den Paraffinspeicher aufzufüllen und der gleichzeitig Tagspitzenstrom erzeugt. Dessen Abgase müsste man dann durch zwei alkalische Wasserbäder leiten, um ihn umweltverträglich zu machen. Bei ca. 500 Stunden Laufzeit im Jahr dürfte ein LKW-Diesel standfest genug sein. Diese halten ca. 10.000 Stunden ohne Überholung und lassen sich in einer Betonkapsel fast geräuschlos machen.
Bei fairer Einspeisevergütung seitens der EVUs eine sehr gute Alternative. Energie wird dann an anderer Stelle gespart (Spitzenlastkraftwerk niedrigen Wirkungsgrades).
Die EVUs sind normalerweise unfair.
Tagspitzenstrom wird jedenfalls EVU-intern zu sehr hohem Preis gehandelt, dafür wäre eine Einspeiseanlage ideal. Dann sollte der Stromerlös alleine alle Heizkosten decken.
Extern zahlen die EVUs jedoch nur einen Spottpreis , der etwa bei einem Zehntel seines internen Wertes liegt.
Ob unsere Politiker das nicht einmal ändern können?
Wenn unsere Politiker versagen, sähe die EVU-freie Superverbundlösung so aus, dass sie einen zweiten passenden Gewächshausbetreiber finden, sodass einer die Dieselheizung betreibt (bis auf einen Wasserzwischenspeicher ohne Aufwand für ein neues Heizsystem), der zweite mit Grundwasserverfügung die Wärmepumpe mit dem Paraffinspeicher. Die Wärmequellen würden dann mehrmals am Tage in Betrieb gehen, sodaß man mit einem Viertel an Speichergröße auskäme. Nachts würde der Diesel durch die konventionelle Notheizung ersetzt, die Wärmepumpe läuft auf Nachtstrom des EVU. Fehlende Wärme liefert die konventionelle Not-Zusatzheizung.
Natürlich könnte der Dieselmotor, statt viel sinnvollererweise ins Netz einzuspeisen, auch eine Wärmepumpe anzutreiben, die dann insgesamt die Primärenergieausnutzung mehr als verdoppelt.
Es sollte dann ein zweites Rohrsystem mit höherer Strahlungstemperatur eingebaut werden. Die Abwärme des Diesels ließe sich in einem ca 10m3 großen, unisoliertem Wasserspeicher im Inneren des Gewächshauses, die Wärme der Pumpe in einem ca. 5m³ großen, unisoliertem Paraffinspeicher im Inneren des Treibhauses für den Tag zwischenspeichern. Ein kleiner Teil der Wärme muss aus dem Abgasfilterwasser abgeführt werden. Die Rückstände nach Verdampfung des Filterwassers werden konventionell verbrannt.
Kurz, der Aufwand ist hoch und es ist zu rechnen, ob sich dieser lohnt, oder ob nicht leichter auf andere Weise eine Ertragssteigerung möglich ist.
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