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AK-ausbau
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Beitragvon AK-ausbau » 09.06.2007 17:05 Uhr

Also TheK, wenn Du mir helfen willst, dann würde ich um fachgerechte Antworten auf meine Fragen bitten und diese Mutmaßungen bleiben lassen. :roll: Der Dachausbau steht in der Teilungserklärung, die Solargeschichte ist mit dem Denkmalamt abgeklärt und Bleirohre gibt's schon seit langem nicht mehr in unserer Bruchbude - alles Edelstahl und Geberit dB20 (soviel zur mangelnden Bereitschaft für Investitionen) - da mach Dir mal keine ungefragten Sorgen für mich. Ich hatte eigentlich um konkrete Infos zur Auswahl von GAS-Brennwertgeräten gebeten und nicht um Tips zu Dingen, für die die nötigen Informationen fehlen und das dann zu Spekulationen verkommt - das ist doch Zeitverschwendung oder sind wir hier im Chatroom gelandet ? :P :?

machtnix
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Beitragvon machtnix » 09.06.2007 17:54 Uhr

Jetzt erkläre mir mal, warum fünf Vermieter Geld ausgeben sollten, damit Ihre Mieter Energie sparen.
Damit man überhaupt vernünftige Mieter bekommt.
Warum sollte jemand in diese Bruchbude einziehen wenn er hinterher vielleicht mal das gleiche an Heizkosten zahlt wie die Miete hoch ist?

Da gibt es doch einen schönen Film mit Tom Hanks:Geschenkt ist noch zu teuer.
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Beitragvon Jens der Heizer » 09.06.2007 21:34 Uhr

Hallo zusammen,

jetzt will ich auch mal meinen Senf dazu geben:

Ein altes Stadthaus mit 40 cm dicken Massivwänden ist gar nicht so schlecht (Sofern es kein Beton ist)!
Es kommt darauf an wie man es beheizt. Das heißt das sich normale Heizkörper weniger eignen. Eine Fußleisten oder Wandheizung wäre besser, im Notfall tut es auch eine Fußbodenheizung.
Ein Brennwertgerät arbeitet besser mit niedrigeren Vorlauftemperaturen, die erreichst Du kaum mit Konvektion - Ich hoffe machtnix ist ähnlicher Meinung....
Mit Strahlungswärme kannst Du Dein Mauerwerk trocken heizen, dann dämmt es besser. Auch das Deine Fenster nicht so toll eingebaut ist fällt weniger schwer ins Gewicht, da warme Luft schneller durch die Ritzen zieht als warme Strahlen.

Zum Thema Dachausbau: Mein Dach ist ausgebaut gewesen, als ich es vor 4 Jahren gekauft habe. Erst nach dem Kauf habe ich angefangen mich richtig zu informieren. Es ist mit Rockwoll Zwischensparren gedämmt. Im Kaminanschluss haben Vögel Wallnüsse versteckt. Diese Nüsse leiteten das Wasser unter das Dach, in meine Dämmung, die ohne Folie verarbeitet wurde. Bemerkt habe ich es erst als ich es tropfen hörte.
Jedes Dach wird irgenwann undicht, bei unausgebauten ist das nicht schlimm, aber bei meinen!
Wenn ich neu baue lasse ich das Dachgeschoss unausgebaut, denn wo nichts ist, geht auch nichts kaputt.

Jens
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Beitragvon AK-ausbau » 10.06.2007 11:56 Uhr

machtnix schrieb:
Damit man überhaupt vernünftige Mieter bekommt.
Warum sollte jemand in diese Bruchbude einziehen wenn er hinterher vielleicht mal das gleiche an Heizkosten zahlt wie die Miete hoch ist?


:roll: Also nun kommt mal runter von Eurem arroganten Roß, Ihr Einfamilienhaus-Besitzer auf dem Lande.
Weitsichtige und vernünftige Vermieter gibt es genauso wie es auch Mieter gibt, die gerne in einem Stuck-Altbau wohnen wollen und sich über die Heizkosten erstmal keine Gedanken machen:lol: - insbesondere in Großstädten. 08/15-Häuser gibt's ja auch zur Genüge...

...es gibt ja auch Forums-TN, die über Gott und die Welt schwadronieren als auf klare Fragen konkrete Antworten zu geben :wink: , um mal beim "Bruchbuden-Sarkasmus" zu bleiben. :)
Wenn da von Eurer Seite jetzt keine vernünftigen Statements mehr kommen, sondern nur Rechthaberei, dann bitte nicht mehr in diesem Thread (hatte mir eigentlich Hilfe statt Besserwisserei erhofft... schade, aber vielleicht können wir ja zu sachlichem Austausch zurückkehren)
:D
@Jens: Danke für den Hinweis. Es ist tatsächlich geplant, die alten Rippen-Heizkörper auszutauschen. Hatte auch schon an Wandheizung gedacht! Kann man da normale FBH-Systeme einfach und preiswert mit entspr. Perimeter-Dämmung an die Wand bringen und mit Rigips verkleiden oder verputzen ? Was ist besser? Oder gibt's da was spezielles?
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Beitragvon machtnix » 11.06.2007 15:32 Uhr

Nun noch mal zu deiner so tollen Viessmann Therme.Ich habe mir nochmal das Datenblatt angesehen und siehe da,von wegen 4,2kW -26kW.
Die Kiste gibt es in drei Größen:
4,2kW - 13,0kW
4,8kW - 19,0kW
6,6kW - 26,0kW
Dann sieht es mit der Modulation doch nicht mehr so rosig aus.

Zur Wandheizung kann ich dir empfehlen dich einmal an folgende Firmen zu wenden:
www.pyd.de
www.variotherm.at
www.praski.de
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Beitragvon AK-ausbau » 11.06.2007 22:09 Uhr

@machtnix
Also hack doch nicht dauernd auf der Viessmann-Therme rum - ich habe keine AKtien von dem Unternehmen und bei den Berichten aus dem Forum werde ich immer skeptischer was die vitodens 333 angeht.
Beantworte mir doch einfach mal meine Fragen zur Thision ! Wie sieht's denn bei der mit einem Schichtenladespeicher aus ? und wie moduliert die mit 13kW bzw. 24 kW ?
und was bedeutet die Kesselauslastung dabei ?

Danke für die Hints bezüglich Wandheizung...
kann man denn dort auch eine FBH ranpappen ?
Lieber dann verputzen oder mit RIGIPs verkleiden ?

Ich hoff ja immer noch, dass ich meine Fragen mal beantwortet bekomme.

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Beitragvon Jens der Heizer » 14.06.2007 09:55 Uhr

Ich empfehle einputzen. Desweiteren würde ich dicke Kupferrohre nehmen, die haben den Vorteil das sie nicht so eng neben einander verlaufen müssen und noch Platz lassen zum Bilder aufhängen. Achte darauf das die Heizschlangen mehr von Links nach rechts, als von Oben nach Unten verlaufen. Regips ist zwar auch möglich aber Du siehst ja nie genau wo du die Schrauben versenkst, und ob Du eine Leitung triffs siehst dann erst beim Nachbarn unter Deiner WohnungAußerdem kannst Du Kupferleitungen eh nicht auf Regips befestigen, weil Du ja nach dem an die Wand schrauben die HEizschlangen wieder verbinden mußt, und das geht dann nicht mehr. Kunststoffleitungen halt ich für Blödsinn, weil er viel schlechter Wärme leiten als Kupfer und auch nicht mit einem Metalldektor nach dem verputzen geortet werden kann. Große Leitungsquerschnitte verringern auch den Druck in der Leitung. Am besten ist es wenn alle Leitungen den selben Durchmesser haben und nicht mal dünner (viel Druck) und wieder Dicker (weniger Druck) haben.

Vor dem Einputzen Fotos von der Insallation machen!

Zum Verputzen eignet sich nur Lehmputz und Gipsputz, den Rest brauchst Du nicht! Keine Innendämmungen anbringen, lieber Wärmespeicher nehmen wie Ziegel, Lehm oder Kalksandstein (z.B. zum Zumauern von Heizkörpernischen) dabei aber auf die Tragfähigkeit der Decke achten, Vorsicht bei Holzbalkendecken!

Gruß Jens
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Beitragvon Jens der Heizer » 14.06.2007 10:01 Uhr

Eins habe ich vergessen, es gibt Kalksandsteine in denen innen die Wärmeleitungen verlaufen. Diese werden vor die AUßenwand gemauert. Du verlierst zwar etwas Platz, erhälst aber sonst nur Vorteile. Wenn Du jetzt noch ein paar cm Luft zur Außenwand lasst hast Du eine stehende Luftschicht die auch Isolierend wirkt. Schimmel bildest sich keiner, weil der Stein Die Wärme in den Raum und auf deine Außenwand strahlt. Das Hheißt sie wird weiterhin Trockengeheizt und dämmt dann besser.
Natürlich kannst Du auch mit Ziegel oder LEhm vormauern, das kommt auf das selbe raus. Dein Verbrauch könnte sich auf 3-4 Liter pro qm reduzieren, also ein Niedirgenergiealtbau ohne Dämmung.
Aber immer an die Statik denken (Betondecken wären Vorteilhaft).

Jens
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Beitragvon machtnix » 14.06.2007 20:40 Uhr

Jeder Wandheizungshersteller hat sogeannten Thermofolien für die Kunden im Programm.
Diese werden beim Aufheizvorgang,(die Wand ist kalt,die Therme wird gerade jetzt aufgeheizt) an die Wand gelegt und somit werden die jeweiligen einzelnen Leitungen sichtbar.
Somit kann man scon gnaz genau erkennen wo sich die Leitungen befinden und auch Bilder aufhängen.
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Beitragvon AK-ausbau » 23.06.2007 12:13 Uhr

Also mein Problem ist tatsächlich die Statik, da in meinem Altbau Holzbalkendecken vorhanden sind.
Daher nichts mit Steinen vormauern.
1. Wie steht's denn mit einer Trockenbaulösung; Styropor-FBH-Platten an die Wand und da FBH-Rohre einklicken, davor GKP - sollte doch gehen, oder ?
2. Wie groß sollte die Wandheizungsfläche sein pro m² ?

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