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Legna
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Beitragvon Legna » 06.06.2007 08:38 Uhr

Hallo.

Kann man ein Haus auch nachträglich mit Poroton T8 dämmen, anstatt eine Dämmung aus Mineralwolle und Ziegeln zu nehmen?
Macht dass Sinn? Und würde es dann reichen wenn man gewissermaßen das Haus mit Poroton T8 "umbaut"?

Besten Dank

Legna

n.e.Mo. Schreiber
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Beitragvon n.e.Mo. Schreiber » 08.06.2007 13:17 Uhr

Nein, das macht keinen Sinn!

1. Neue Fundamente müssten her...
2. Um die Dämmwirkung von z.b. 150mm Mineralwolle zu erlangen würe eine Porotondicke von 450mm nötig sein.
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Beitragvon Legna » 08.06.2007 13:34 Uhr

Sehr schön, dann ist der Plan mit der Mineralwolle doch richtig.

Aber besser nachfragen als sich nachher ärgern ;-)
Jens der Heizer
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Beitragvon Jens der Heizer » 14.06.2007 10:36 Uhr

Also das mit der Mineralwolle ist nicht ganz richtig, ich würde Legna einen Zweischaligen Wandaufbau empfehlen, und zwar innen eine Vormauerung mit einer stehenden und damit isolierenden Luftschicht.
Dicke Wände verbrauchen nicht mehr als Mineralwolle, denn sie trocknen wieder, Mineralwolle nicht!
Dafur muß der Mineralwollekram mit Folien geschützt werden, was wieder die Dichtheit erhöht und Luft und Feuchtigkeitsaustausch behindert und somit eine Lüftungsanlage notwendig macht.

Was für Wände hast Du denn und wie dick sind sie?

Jens
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Beitragvon G. Simon » 15.06.2007 09:45 Uhr

Die Antwort des Herrn Schreiber ist schon richtig.

Das mit der Folie betrifft die anfällige Innendämmung.
Auch wäre eine Luftschicht bei einer Innendämmung fatal, weil genau da Kondensat ausfallen würde.

Also Mineralwolle, oder einen anderen Dämmstoff, z.B. einen nachwagsenden, von außen anbringen und keine sperrende Abschlussschicht aufbringen.
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Beitragvon Jens der Heizer » 15.06.2007 10:40 Uhr

Moment mal, wie so fällt denn da Kondensat an?
Nochmal zum Wandaufbau: Putz, Heizschlangen aus Kupfer, 12cm Ziegel (oder Lehm oder Kalksandtein), 7cm Luftschicht, Außenmauerwerk.
Die Heizschlange erwärmt nicht nur den Innenraum sondern auch das Außenmauerwerk, das die Energie nutzt um die Feuchtigkeit nach außen zu treiben, was je nach Wandaufbau durch die Kapillarwirkung auch funktioniert, aber halt nicht mit dieser Steinwolle!

Jens


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Beitragvon G. Simon » 15.06.2007 11:18 Uhr

Sie haben bisher nur von einer inneren Vormauerung gesprochen und nicht von einer Wandheizung.
Bei einer Wandheizung würde da natürlich kein Kondensat ausfallen weil die Wand warm genug bleibt.
Um zu wissen, ob sich dies aber lohnt, müsste man mehr über das Gebäude wissen.
Bei einer normalen Innendämmung kühlt sich die mit Wasserdampf beladene Luft in der Wand ab und kondensiert. Durch eine in der Wand liegende Luftschicht wird dann die Feuchtigkeit nicht weiter transportiert.
Außerdem zielte die ursprüngliche Frage schon auf Außendämmung ab.
Es ging nur um das Womit.
Da Legna von nachträglich spricht, sind sicherlich die Innenflächen längst fertig und sollen nicht verändert werden.
Im Zweifel den Wasserdampftaupunkt berechnen lassen.
( http://www.energieberaterforum.de/energieberatersuche/ )
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Beitragvon Legna » 16.06.2007 10:45 Uhr

Es handelt sich um eine Scheune, Baujahr 1900, momentan mit 24 cm Ziegeln. Darauf sollen noch 14 cm Mineralwolle, eine 1 cm Luftschicht und dann noch 11,5 cm Mauerklinker.
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Beitragvon Jens der Heizer » 18.06.2007 10:59 Uhr

Da wir ja einig sind das es weitaus komplizierter ist das Mauerwerk außen zu verdicken habe ich diesen Ratschlag für eine innere Vormauerung gegeben. Ich bin total gegen das Dämmen von innen, aber das Vormauern finde ich sogar für den Neubau empfehlenswert, da somit die Wärmespeicherfähigkeit erhöht, der Wärmedurchgang verringert und somit auch in heißen Sommer das Haus kühl bleibt.
Die innere Luftschicht muß Luftdicht sein, also keine Schlitze in den Wohnraum oder nach außen!

@Legna: Ich bin mir nicht sicher wie hoch der Aufwand ist das Fundament außen zu verbreitern, und ob es auch noch wirtschaflich ist, aber man kann auch in die Trickkiste der Dämmstoffindustrie greifen, indem man außen Styroporplatten aufklept (min. 10 bis 12 cm) und darauf Klinkerriehmchen befestigt. Ich empfehle das aber nur weil Du dünne Wände hast! Du darft jetzt auch keine Superdichten Fenster mehr einauen, denn dann brauchst Du wieder eine Lüftungsanlage usw.!
Besser Du nimmst Holz Fenster oder Kastenfenster, Heiz mit Strahlungswärme, dann macht das auch nicht mehr soviel wenn die Fenster nicht ganz dicht sind. Übrigens kannst Du auch Zugerscheinungen reduzieren wenn Du unter deine Türen Schwellen einbaust. Dann brauchst Du nur die Türen zu schließen und die Querlüftung ist unterbrochen. Viel Sinn macht das wenn es stürmt.
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Beitragvon Legna » 18.06.2007 11:10 Uhr

Hallo.

Ich habe nun die Mauern noch mal nachgemessen.
An der Südseite sind es die 24 cm, an der Ost und Westseite sind es 40 cm. Die Nordseite ist nicht freistehend, da sit das Haupthaus.

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