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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Siemens oder Buderus Wärmepumpe

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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo zusammen,

wir Bauen mit Heinz von Heiden ein EFH im Hunsrück.
Ca. 143 m² nach EnEV.
Von HvH bekommen wir eine Siemens Luftwärmepumpe Angeboten. Nun habe ich mir über einen lokalen HB ein Vergleichsangebot erstellen lassen. Er bietet uns aber eine Buderus Logafix an. Nun habe ich einge Fragen zu diesem Thema:

1. Kann hier irgendjemand mal seine Erfahrungen zu der ein oder anderen Pumpe geben?
2. Macht die Kombination mit Solarzellen zur Brauchwassererwärmung Sinn?
3. Wie laut sind eigentlich die Lüfter. Entsteht ein störendes Geräusch. Die Lüftungsschächte wären bei uns nämlich auf der selben Seite wie das Schlafzimmerfenster im 1. OG?

Danke und Gruß

Ingo

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machtnix
*****
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Im Neubau eine Luftwärmepumpe?Was soll denn der Unsinn?
Bauträger=Bautrüger

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roro
*****
Benutzer-Profile anzeigen AIM-Name Antworten mit Zitat
Ich würde in einem Neubau, wenn er enntsprechend gedämmt ist, nur mehr eine LWP einbauen.

Meinst Du mit Solarzellen thermische Erwärmung oder Photovoltaik. Thermisch ist in Verbidnugn mit einer LWP energetisch sinnlos, denn eine LWP arbeitet genau dann gut, wenn auch die höchsten Thremischen Erträge zu erwarten sind. (Außerdem mit dem Strom, den die thermische Anlage benötigt, machst Du schon zumindest 50% Deines WW mit der WP)
Photovoltaik wäre zu überlegen.

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@machtnix

Verstehe Deinen Beitrag nicht so ganz.
Was soll man denn sonst einbauen? Wieso macht eine LWP keinen Sinn?

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Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energie-effizientes-haus.de Antworten mit Zitat

Natürlich macht der Einsatz einer Luft-/Wasser-Wärmepumpe bei einem sehr niedrigen Gebäudeenergiebedarf Sinn.
Die Verbrauchswerte (Energiesparhaus KfW 40 als Holzfertighaus) sprechen für eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe. http://www.energie-effizientes-haus.de/html/energieverbrauch.html Nehmen wir an, man kann die Verbräuche mit einer Wasser-/Wasser-Wärmepumpe (JAZ > 4,5) um 25 % unterschreiten. Bei heutigen Energiepreisen wäre das eine Ersparnis von 2.250 € (90 €/Jahr x 25 Jahre) über eine Zyklus von 25 Jahren. Dem gegenüber steht eine erhöhte Investition von ca. 8.000 - 10.000 € für eine Tiefenbohrung mit Sonde. Dieses ökologische und ökonomische Maximum hat seinen Preis.

Aus rein ökonomischen Gründen macht es i.d.R. keinen Sinn eine Solarthermie zu integrieren, ökologisch ist eine Solathermie eine saubere Sache. Die KfW-Kriterien sind mit Solarthermie meistens leichter zu erreichen. Die KfW-Gebäudeprogramme fördern umweltfreundliche Alternativen. Die Ersparnis solcher KfW-Programme ist hier verdeutlicht. >>




Gruß

Thomas Heufers

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Zuletzt bearbeitet von Thomas Heufers am 17.06.2007 07:49, insgesamt 5-mal bearbeitet

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Danke für Eure Beiträge.

Aber wie siehts nun aus, Buderus oder Siemens.
Insbesondere interessiert mich das Betriebsgeräusch dee LWP von außen.

Ingo

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machtnix
*****
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Warum soll ich eine schlechte LuftWP mit einem COP von 3 einbauen,wenn ich für das gleiche Geld eine Direktverdampfer WP mit einem COP von 5 bekommen kann?
Warum soll ich meine neuen Nachbarn gleich mit einer eventuellen Lärmbelästigung beglücken?Sieht das Ding im Garten denn wirklich so toll aus?
Buderus bekommt seine WP's von Dimplex,http://www.dimplex.de/, und Siemens von Novelan,http://www.siemens-waermepumpen.com/.

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roro
*****
Benutzer-Profile anzeigen AIM-Name Antworten mit Zitat
Welche LWP hat eine COP von 3. Die würde ich auch nicht einbauen. Mit meiner Siemems LWP habe ich eine JAZ zwischen 3,7 und 4,1 (Abhängig vom Winter, heuer wird es sogar Richtung 4,4 gehen)

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Hallo,

also von Direktverdampfer habeich echt noch nix gehört.
Morgen habe ich einen Termin mit meinem loaklen Heizungsinstallateur.
Wie liegen die Direktverdampfer den preislich. Und Sorry... kann mit noch mal jemand COP erklären ???

Gruß

Ingo

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COP = Coefficient Of Performance = Leistungszahl

Heisst ganz einfach das Verhältnis vom eingesetzten Strom zur erzeugten Heizwärme. Aber an einem ganz bestimmten Betriebspunkt unter definierten Rahmenbedingungen. Beispiel wäre für Sole B0/W35, B ist Brine (Sole) bei 0 °C, W ist das Heizungswasser bei 35 °C. Beim Direktverdampfer wären die entsprechenden Punkte E 4/W35, also Erdreich mit 4 °C. Bei Luft sind die Punkte A (Air) 2/W35. COP 4 wäre demnach aus 1 Teil Strom 4 Teile Heizungswärme zu erzeugen.

Die Jahresarbeitszahl hingegen ist etwas ganz anderes. Diese beschreibt die Bedingungen über ein ganzes Jahr im Gebäude, ist demnach abhängig von der Dämmung, der Heizung, dem Warmwasserverbrauch, dem Nutzerverhalten und dem Wetter, kann also nur als Richtwert dienen. Andererseits ist das Ergebnis genau das, was auf dem Stromzähler abzulesen ist.

Eine Luft-WP macht meist Sinn, wenn ein Direktverdampfer keinen Platz findet, kein Grundwasser vorhanden ist und die klimatische Lage einigermaßen mild ist.

Die Geräte von Siemens (= Dimplex) und Buderus (= Dimplex) nehmen sich auf Grund der Baugleichheit nichts. Wesentlich bessere Wirkungsgrade haben im übrigen Split-Luftwärmepumpen und sind auch leiser, 60 dba bei Kompakt-LuftWP zu 50 dba bei Splitgeräten. Direktverdampfer liegen preislich etwa gleichauf, den Unterschied machen meist die Erdarbeiten aus.

Idea Mehr Info? www.klima-innovativ.de. Gibt auch eine kostenlose Beratung...

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Hi ischolz.
Nähere Infos über die Direktverdampfertechnik kannst du gerne bekommen - schick mir einfach eine pn.
transformer: Einspruch Euer Ehren: Vonwegen E4/35 bei Direktverdampfer. Einfach in die technischen Unterlagen schauen und lesen, daß z.B. Avenir (Marktführer bei Direktverdampfern in Frankreich und auch im deutschen Markt aktiv) Verdampfungstemperatur -5° und 35° VL/30°RL angibt. Das verändert den COP natürlich gewaltig.
Kurt Gergen

_________________
Gergen-Erdwärme

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Hallo Herr Gergen,

die Bestimmung des COP erfolgt, wie es auch beim DACH-Gütesiegel so üblich ist, nach den Quellentemperaturen. Die dazugehörige Verdampfungstemperatur ist natürlich wenigstens 5 °C geringer. Zur Vergleichbarkeit des üblichen Betriebspunktes der Sole bei 0 °C ist bei der Direktverdampfung wegen des wegfallenden Wärmeübertrags auf die Sole die dazu passende Erdreichtemperatur zu wählen, im definierten Falle eben die E 4 °C.

Der in Frankreich verwendete Wert Verdampfungstemperatur - 5 °C, dies würde analog - 1°C Erdreichtemperatur entsprechen, ergibt natürlich einen niedrigeren COP und ist nicht vergleichbar. Der Logik folgend sollten die französischen Hersteller auch bei 4 °C Quellentemperatur vermessen, dann sähen die Werte zudem besser aus.

Die technischen Unterlagen von Avenir sind nicht frei verfügbar, die Produktblätter bezeichnen den COP übrigens als Jahresarbeitszahl!!! Das sollten Sie unbedingt korrigieren.

Zur realen Vergleichbarkeit wäre eine Zertifizierung nach dem DACH-Reglement mit entsprechend neutral ermittelten Werten sicher die beste Lösung. Sollte doch auch im Interesse von Avenir liegen?

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@transformer:
COP - ein Thema was natürlich immer wieder in der Diskussion ist. Sie haben vollkommen Recht wenn Sie auf die unterschiedlichen Parameter hinweisen (was sich da auf dem Markt abspielt ist z.T. abenteuerlich)
Ein Prüfzeugnis auf der Basis E4/35/30 (warum wird eigentlich immer der H-RL unterdrückt?) ergäbe einen tollen COP für Avenir. Sie wissen, das Produkt kommt aus Frankreich und dort ist man eben fixiert auf die französischen Prüfmethoden von CETIAT nach EN 14511 (macht das Argumentieren in Deutschland nicht unbedingt einfacher) Aber: auch das Arsenal in Wien hat DV-Wärmepumpen nach EN 14511 auf der Basis -1/35 getestet!! Der COP ist dann z.B. 4,2, bei E4/35/30 ist er 4,8!
Die technischen Unterlagen von Avenir sind sehrwohl frei verfügbar - senden Sie mir einfach eine pn und am nächsten Tag haben Sie die Unterlagen in der Post.
Unstrittig ist der Übersetzungsfehler (es wird eben alles aus dem französischen in's deutsche übersetzt, wobei Fehler unvermeidbar sind) bzgl. JAZ bzw. Leistungszahl. In den neuen Unterlagen wird dieser Fehler geändert - garantiert.
Zur realen Vergleichbarkeit können lediglich die Prüfergebnisse herangezogen werden da die Franzosen (wie auch andere Länder) nicht einsehen dass nach den hervorragenden französischen Instituten zusätzlich österreichische Institute mit der Prüfung beauftragt werden sollen. Damit wird man leben müssen - ich denke auch nicht zu Unrecht. Die französischen Prüfmethoden sind sicher so exakt wie andere.
Schönen Sonntag.
Kurt Gergen

_________________
Gergen-Erdwärme

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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Warum sollten die Österreicher oder Schweizer schlechter messen? Die Franzosen haben sich einfach über die fehlende "Harmonisierung" unter Wert verkauft. Im übrigen sind Bestrebungen im Gange, das DACH-Gütesiegel auch auf Frankreich anzuwenden. Finde ich prima! Und einmal gemessen langt auch vollkommen aus, wenn dies auf gleicher Basis geschieht. Die unterschiedlichen Normen EN 255 und EN 14511, die von Buchs auch ausgewiesen werden, tragen nicht gerade zur Transparenz bei. Muss sich ändern.

Idea Schauen Sie doch einfach mal bei www.zukunft-umweltwaerme.de vorbei und unterstützen Sie das Projekt. Steht dort schon alles und noch viel mehr drin. Kennen Sie schon den Kniff, mit einem E-Heizstab ganz legal die Jahresarbeitszahlen zu verbessern?

@Ingo:

Deine Fragen sind leider etwas unter gegangen. Simple Antworten:

Solar? Rechnet sich in Verbindung mit WP nie.
Geräusche? Normalerweise etwa 65 dba am Verdampfer aussenseitig. Werte? www.wpz.ch
Besser: Split-Luft-WP.

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