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Eva10
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Beitragvon Eva10 » 29.05.2007 15:34 Uhr

Hallo,

im September wollen wir mit dem Bau unseres Hausen beginnen.
Wir wollen mit einem Scheizholzkessel im Keller, einer Solaranlage mit Heizunterstützung und evtl einem Kachelofen mit Heizungunterstützung im WoZI heizen.
Hat jemand Erfahrungen damit? Speziell jetz mit nur einem Scheitholzkessel dh ohne jegliche andere Heizung wie Öl oder Gas?

VG eva

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Beitragvon Stephan Ostermann » 29.05.2007 18:17 Uhr

Hallo Eva,

der Gedanke mit Holz und Solar sein Haus zu beheizen ist schon oft umgesetzt worden.

Hier ist zu beachten, dass die Kesselgröße so ausgelegt werden sollte, dass man im tiefsten Winter mit nur zwei Füllungen auskommt. Ansonsten ist man den ganzen Tag mit füllen beschäftigt :-)

Weiter ist ein Pufferspeicher vorzusehen. Es ist empfehlenwert je kW Heizleitung des Kessels, 100 Liter vorzusehen.

Die Größe der Solaranlage sollte berechnet werden, d. h. eine Simulation wird durchgeführt. So ist auch der beste Kosten/Nutzenvergleich möglich.
Grüße vom

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Beitragvon Eric Heiligenstein » 30.05.2007 11:09 Uhr

Hallo Eva10,

kann mich dem vorherigen Beitrag nur anschliessen. Unbedingt auf möglichst niedrige VL-Temperatur bauen !

Aus Gründen der Investitionssicherheit den Pufferspeicher mit genügend Anschlüssen/Einspeisesystemen/Fühlern auswählen falls man später mal zusätzlich etwas komfortableres wie z.B. eine WP anschließen möchte.

Um gegebenenfalls auch mal im Winter in den Urlaub fahren zu können eventuell noch als Backup System und für solche Situationen noch eine elektrische Heizpatrone konfigurieren (nicht für den Normalbetrieb).

Gruß

Eric
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Beitragvon Hardt » 11.11.2007 19:58 Uhr

Hallo die Tips meiner Kollegen sind sehr gut

Bitte auf die Hydraulik achten auf die Fühlerpositionen, und die Sicherheitseinrichtungen für die Stückgutanlage. Vieleicht auch bedenken wie mein kollege sagte wenn man im Winter weg will vieleicht eine Kombination mit Pellet . Es gibt Pellet Stückgut Kombinationen mit einem nebenstehenden Behälter in dem die Pellets mit Hilfe einer Schnecke in den Kessel transportiert werden.


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Beitragvon Eric Heiligenstein » 12.11.2007 16:30 Uhr

Bin gerade dabei so eine Anlage zu bauen mit dem BAFA-geförderten Kessel von Atmos Modell DC 30 GSE, einem 5000 Liter ****** Pufferspeicher und ca. 26 qm Röhrenkollektoren.

Bei so einer Konfiguration finde ich es unter dem Gesichtspunkt des Komforts noch interessant einen solarfähigen, elektronischen Durchlauferhitzer (DLE) einzubauen.

Oft schafft es die Solaranlage nur den Puffer auf 30, 35, 40 Grad zu bringen, nur zum Duschen braucht man dann noch ein paar Grad mehr - dafür will man eigentlich nicht zum Holzscheit greifen müssen und den riesigen Holzvergaser in Gange bringen.

Dann schlägt der DLE die fehlenden 5-10 Grad drauf. Das halte ich für vertretbar und komfortabel.

Gruß

Eric
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Beitragvon Thomas Heufers » 13.11.2007 13:02 Uhr

Eva10 hat geschrieben:Hallo,

im September wollen wir mit dem Bau unseres Hausen beginnen.
Wir wollen mit einem Scheizholzkessel im Keller, einer Solaranlage mit Heizunterstützung und evtl einem Kachelofen mit Heizungunterstützung im WoZI heizen.
Hat jemand Erfahrungen damit? Speziell jetz mit nur einem Scheitholzkessel dh ohne jegliche andere Heizung wie Öl oder Gas?

VG eva
Ich gehe 'mal davon, dass Du einen Scheitholzofen mit Wasserführung einsetzen willst.
Ist der geplante Ofen raumluftunabhängig?
Wenn ja, würde ich grundsätzlich immer im Vorfeld den Schornsteinfeger ansprechen.

Natürlich musst Du dir im Klaren sein, dass eine Holzheizung (Holzofen-Betrieb) als alleinige Wärmeversorgung in der Heizperiode sehr viel Aufmerksamkeit erfordert.

Ein Pellets-Kaminofenkessel ist wesentlich aufmerksamkeitsfreier.
Bei einem kleinen und sparsamen Haus ist diese Lösung durchaus praktikabel.

Weitere Informationen zu Holz als Energieträger gibt es hier. >>
http://ecotec-energiesparhaus.de/html/holz_als_energietraeger.html


Gruß

Thomas Heufers


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