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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Legionellen im WW

Jogi68
*
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Hallo,
dies ist mein erster Beitrag hier im Forum.
Ich habe seit knapp 3 Monaten eine Dimplex LW-WP (26kW Aussenaufstellung). Ich versorge damit 2 Häuser mit WW und Wärme. Wir haben für momentan 6 Personen einen 400Liter WW-Speicher. Nun habe ich bei der Installation nach einer Legionellen-Aufheizung gefragt. Mein HB und auch der Installateur von Dimplex meinten, das sei absolut unnötig, da das Wasser im Speicher ständig erneuert wird und sich die Legionellen auch eher an den Wasserentnahmestellen bilden würden. Somit haben wir das WW auf 45°C und heizen auch nicht zusätzlich hoch. Ich habe hier des Öfteren schon von einer vorbeugenden Legionellenaufheizung gelesen. Wie sehen das denn die weiteren Forumsmitglieder? Ist sowas notwendig oder reine Energieverschwendung? Danke für Eure Antworten.

Gruß
Jogi68

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roro
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Für einmal ein Suche aus, und Du wirst sehen, dass es hier sehr unterschiedliche Meinungen gibt.
Ein paar Punkte die an sich feststehen sollten.

1.) Stagnation des Wasser ist zu vermeiden und an sich der Hauptgrund für Legionellen.
2.) Unter 25 und über 50 Grad vermehren sich Legionellen nicht.
3.) Ab 60 Grad (besser ab 70) kommt es zu einer Abtötung der Legionellen.
4.) Biofilme sind ein guter Nährboden.
5.) Thermische Desinfektion ist nur dann sinnvoll, wenn das komplette Netz und nicht nur der Speicher ausreichend erwärmt wird.

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Piwi
****
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Hallo,

bei mir wurde auch letzte Woche die Wärmepumpe Buderus WPS120 in Betrieb genommen. Für WW habe ich ein 400l Speicher mit einem Zusatzheizstab.

Auch mein Heizungsbauer hat ein regelmäßiges aufheizen auf >60/70 Grad für nicht nötig empfunden, wenn der Speicher im normalen Betrieb regelmäßig geleert wird. Evtl. sollte man sich eine Vorgehensweise überlegen, wenn man z.B. für 1-2 Wochen in Urlaub war.

Was meinen die anderen?

Gruß

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Jogi68
*
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Hallo zusammen,
in Bezug zum WW habe ich auch schon mal was von Zirkomat gelesen.
Nun bin ich am überlegen ob ich das Teil bei mir einbauen soll. Ich habe vom WW-Speicher bis zum entlegendsten Wasserhahn so ca. 50m. Wenn ich die Zirkulation (über Zeitschaltuhr) ausgeschaltet habe dauert es ewig bis ich warmes Wasser habe. Permanet eingeschaltet ist ja wohl jeder Spareffekt weg. Gibt es hier Erfahrungen zu dem Gerät? Ich habe natürlich auch schon die Forumsuche genutzt, aber lediglich einen Treffer erhalten. Als Entscheidungsgrundlage ist mir das zu gering. Danke für Eure Hilfe.

Gruß
Jogi68

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Shark
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Ich schalte die Zirkulationspumpe einmal pro Stunde für ca. 15 min. ein.

Das reicht völlig aus.

Weiterer Vorteil: Die Zikulationspumpe kann nicht verkalken.

Wir hatten vorher die Pumpe nur morgens und abends für jew. 2h eingeschaltet. Irgendwann war sie dann zu.

Grüße
Shark

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Jogi68
*
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Hallo Shark,
ist diese Vorgehensweise auch bei sehr langen Leitungen sinnvoll?
Die Pumpe läuft ja dann auch 6 Stunden pro Tag. Auch wenn kein WW benötigt wird. Bei unserer alten Ölheizung (die 28 Jahre gelaufen ist) war die Zirkulationspumpe von morgens 6 Uhr bis abends um 22 Uhr an. Das Teil hat 28 Jahre gehalten und stand auch jede Nacht 8 Stunden ohne zu verkalken. Mir geht es hier darum auf sinnvolle Art möglichst viel Energie zu sparen. Wenn ich zu festen Zeiten die Zirkulation angeschaltet habe und das WW nicht nutze, so kühlt es wieder ab. Die Frage ist einfach die, ob der Zirkomat sinnvoll ist. Ich pumpe das WW nur dann durchs Haus wenn es benötigt wird. Gibt es hierzu Erfahrungen im Forum?

Gruß
Jogi68

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LWH
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Lieber Ersteller von Solaranlagen

Die ÖNORM 5019 wird scheinbar so ernst genommen , dass man lieber die Solaranlagen außer Betrieb setzt, bevor man über sinnvolle wirtschaftliche Systeme nachdenkt, die auch bei 45 ° oder 35° funktionieren.

Wenn Sie mehr darüber wissen wollen. Besuchen sie die Aquatherm 26-29-01-2010. Halle A Stand 112 Fa. KOFEC.

mfg
Koch Peter

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