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Thema: Strom erzeugen mit KFZ-Dieselmaschine

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cpt_astral

Erfahrung:
Anmeldedatum: 15.05.2007,
Beiträge: 2
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Hallo,
hat jemand so etwas schon mal gemacht oder Erfahrungen damit gesammelt?

- altes Dieselfahrzeug (tdi) aufbocken und mit etwa 1100-1200 RpM laufen lassen. Drehzahl wird übers Gaspedal eingestellt.

- Generator direkt oder per Riemenantrieb anschließen. Habe an 15-30 kW mit Spannungsregelung gedacht.

Wie lange hält wohl der Motor im Dauerbetrieb durch?

für Anregungen und Kommentare bin ich dankbar.

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Elektron

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 03.11.2006,
Beiträge: 11
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Hallo,

das ist wohl die größte Energieverschwendung wo es gibt, in der Region wo es ein öffentliches Stromnetz gibt!
Kennst Du den Wirkungsgrad eines Dieselmotors?

Gruß Elektron
www.photovoltaikforum.com...

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bernhard geyer

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 22.06.2006,
Beiträge: 1153
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1, Du wirst wohl bei diesen "Stromerzeuger" keine besonderer Förderung bzw. Einspeisevergütung bekommen, da der nötige Anteil "Heizung" nicht gegeben ist.

2, Der Wirkungsgrad eines solchen Gerätes ist wohl mehr als mies so das du vermutlich auch bei Nur-Stromproduktion mit "öffentlicher" Stromversorgung günstiger kommst.

3, Aufgrund der Energieverschwendung und Lärmbelästigung (wirst das Auto wohl nicht in den Keller bekommen und an den Kamin anschließen können) wirst du nach kurzer Zeit besuch von Gemeinde/Landkreis/... bekommen.

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Energiesparer

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 26.08.2006,
Beiträge: 256
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macht natürlich nur Sinn wenn man mit dem Kühlkreislauf die Wohnung heizt bzw Warmwasser erzeugt.

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cpt_astral

Erfahrung:
Anmeldedatum: 15.05.2007,
Beiträge: 2
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Klar wäre das per se nicht die umweltfreundlichste Variante.
Aber die Verwendung von gebrauchten Komponenten ist energetisch nicht zu verachten! Es wäre zumindest eine kostensparende Lösung für Expeditionen oder für Camps in Entwicklungsländern, die nicht an das öffentliche Energienetz angeschlossen sind.

Die wichtigste Frage lautet für mich: wie lange hält ein Dieselmotor im Dauerbetrieb durch bei 1000-1200 UpM.

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Energiesparer

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 26.08.2006,
Beiträge: 256
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... einen Generator mit 15-30 KW ???

wo soll die viele Energie hin ??
billig ins Netz einspeisen?? die Vergütung ist viel zu gering.

danach die Energie wieder teuer vom Versorger zurückkaufen?

BHW machen nur sinn wenn die erzeugte Energie selbst verbraucht wird,
zBsp. in den Spitzenlastzeiten.
für die Überschusswärme giebs Pufferspeicher.

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bernhard geyer

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 22.06.2006,
Beiträge: 1153
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cpt_astral hat Folgendes geschrieben:
Es wäre zumindest eine kostensparende Lösung für Expeditionen oder für Camps in Entwicklungsländern, die nicht an das öffentliche Energienetz angeschlossen sind.

Hmm. Du willst auf eine Expedition noch ein altes (evtl. nicht mehr sehr zuverlässiges) Auto mitschleppen? Am besten auf einem Abschleppwagen. Denn wirklich Geländegängig sind die wenigsten "alten Kisten".

Dann schon lieber ein 50-100 kg Notstromaggregat für die paar Watt die auf so einer Expedition notfalls benötigt werden. Und für Wärme (fürs Kochen) sorgt ein 0815 Gaskocher.

cpt_astral hat Folgendes geschrieben:
Die wichtigste Frage lautet für mich: wie lange hält ein Dieselmotor im Dauerbetrieb durch bei 1000-1200 UpM.

Wenn Kühlung immer gewährt wird einige tausend Stunden. Mein Diesel (Golf III) hat aktuell ca 250.000 km was bei Durchschnittsgeschwindigkeit von ca 50 km/h ca. 5.000 Betriebsstunden bedeutet.

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Axel R

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Anmeldedatum: 05.11.2007, Wohnort: Wuppertal
Beiträge: 3
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Hallo,
bei diesem Einsatz eines Verbrennungsmotors ist folgendes zu rechnen:
1/3 der eingesetzten Energie ist für die Mechanik - Generator
1/3 geht in das Kühlwasser
1/3 geht in das Abgas
( Das ist selbst bei den grossen Kraftwerken so)

Ein 30Kw Motor liefert also 60 Kw Wärme.
Primäreinsatz ist somit 90 Kw.( Wo soll den die Eneregie sonst herkommen)

Daher ist zu überlegen, was mit der Wärme aus Kühlwasser und Abgas gemacht werden kann. Ich kenne Anlagen die mit einem alten LKW-Diesel betrieben werden. Dort wird die Raumheizung, das Schwimmbad usw beheizt.
Interessant ist die Verwendung von Heizöl, die nach meiner Kenntniss bei stationärer Stromerzeugung zulässig war - ist ?

Der Motor kann natürlich versotten, wenn er nicht mindestens 30% Leistung bringen muss.
Also bei 30 Kw mind 10 Kw Dauerabnahme. ( Evt. elektrisch Heizen)
Verwendung für die Abwärme finden ( dem Nachbarn anbieten ) und das nächste Problem lösen :
Abgas und Lärm des Motors müssen Nachbarverträglich gelöst werden.

Dann kann gerechnet werden: 1 KW Heizöl = ? ..- Euro

Diese Rechnung hat bei einem von mir vor 10 Jahren geplanten Projekt eine Preis von 0,037 DM/KWh ergeben.

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Witzfritz

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Anmeldedatum: 10.12.2007, Wohnort: Ingolstadt
Beiträge: 2
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Hallo CPT Astral
die wesentlichsten Aspekte wurden schon angesprochen. Nach den derzeitigen Ölpreisen ist das nur sinnvoll, wenn auch die Wärme, also nicht nur das Kühlwasser sondern auch die Abgaswärme genutzt werden. das wird aber mit einem alten Fahrzeug nicht funktionieren. Den Motor kann man aber sehr wohl für ein BHKW benutzen. Die Lebensdauer kann bei einm Motor, der immer warm betrieben wird, durchaus weit jenseits der 10000 Std. liegen. Ein Jahr hat übrigens gute 8000 Std.
Zu einem BHKW braucht man aber auch eine Steuerung/Überwachung,Netztrenneinrichtung Schall- und Wärmedämmung.
Ein BHKW ist ein eigenes Kapitel, ich hab schon eines gebaut, und weiß wovon ich spreche.
Es ist abe durchaus , auch finanziell interessant, sich so ein Teil zu bauen. Ich hab meine Heizkosten auf ca 40% gesenkt.

Gruß Fritz

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Axel R

Erfahrung:
Anmeldedatum: 05.11.2007, Wohnort: Wuppertal
Beiträge: 3
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Hallo,

das Ganze wird wesendlich von den Kosten des Drumherums beeinflusst.

Z.B. eine vollautomatische Schmierölregelung kann durch ein Ölfass unter der Decke , einem Schauch und einem Schwimmerbehälter ersetzt werden. Natürlich geht es auch elektronisch. Dann sind aber sofort die Kosten für der Techniker da.

Auch die Speisung ins Netzt ist ähnlich zu betrachten

Gruß Axel

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