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Erdwärme, Wärmepumpe, Erdkollektoren, Wasserwärmepumpen, Bohrungen, Sonden
Yves
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Beitragvon Yves » 02.05.2007 11:11 Uhr

Hallo,

ich habe vor einen Altbau zu kaufen, die genauen Daten sowie Kaufpreis bekomme ich sehr wahrscheinlich ende der Woche mitgeteilt.
Ich weis nur schon mal so viel:
doppeltverglaste Fenster sind drin
der Vorbesitzer hatte mit Holz geheizt
es existiert keine Heizung, nur ein Kachelofen, also auch keine Heizkörper
es sind 2 Etagen, das Bad befindet sich oben
es ist eine Doppelhaushälfte, die Schwiegereltern wohnen in der anderen Hälfte
Das Haus ist noch nicht an das Kanalisationssystem angeschlossen
Es hat geschätzte 120 m²
Das Dach ist ok

wenn der Kaufpreis stimmt und ich das Haus kaufe habe ich folgende Idee:

Ich würde gern eine Wärmepumpe (Erdbohrung) mit einer Solaranlage koppeln. Die Solaranlage sollte die Energie für die Wärmepumpe und evtl. für den Restlichen Stromverbrauch decken. Bevorzugen würde ich Fußbodenheizung im Erdgeschoss und Wandheizung im Obergeschoss. Möchte dort den Boden nicht rausreißen, ist angeblich ein neuwertiger Parkettboden. Im Bad (Obergeschoss) müsste alles renoviert werden, dort wäre mir eine Fußbodenheizung das liebste.
Ich wäre gern von Ölpreisen und Stromanbietern unabhängig, oder zumindest weitgehend.
Desweiteren würde ich gern eine Brauchwasseranlage installieren.

Ist das generell möglich (die Kombi von WP und Solar)?
Wie groß oder welche Leistung müsste eine Solaranlge bringen?
Auf was ist zu achten?
Was würde das ungefähr kosten?

Kenne mich leider fast nicht mit der Materie aus. Hab keine Ahnung von den unterschiedlichen Techniken, wäre deshalb für euere Einschätzung und Hilfe sehr dankbar.

lieben Gruß

Yves

Eric Heiligenstein
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Beitragvon Eric Heiligenstein » 02.05.2007 11:35 Uhr

Hallo Yves,

schau doch mal bei uns (www.******.de) nach. Hier werden Solarkollektoren mit WP ideal gekoppelt, so daß keine Erdsonde mehr nötig ist.

Ein Kaminofen mit Wassertasche läßt sich ebenfalls ideal integrieren, die Kunden von uns die das machen und im Winter gerade dann gezielt Holz zuheizen wenn keine Sonne da ist haben extrem niedrige Verbrauchswerte - denn gerade in der Zeit würde die WP den meisten Strom brauchen.

Der für die große Solarkollektorfläche benötigte Pufferspeicher nimmt den Abbrand eines Holzofens optimal auf, so daß die Sache auch sehr komfortabel ist - will man nix mit Holz machen z.b. wegen Urlaub übernimmt eben die WP.

Gruß

Eric
roro
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Beitragvon roro » 02.05.2007 11:38 Uhr

Yves hat geschrieben: Die Solaranlage sollte die Energie für die Wärmepumpe und evtl. für den Restlichen Stromverbrauch decken.


Vorerst wäre einmal die benötigte Heizlast interessant.

Rechnen wir einmal mit 150 kWh/(qm a) (Altbau) dann wären dass für die Heizung 18000 kWh/a mit einer JAZ von 3,5 (das sollte bei einer Sole-WP möglich sein) sind dass ca 5200 kWh/a

Bei sehr guter Ausrichtung, kannst Du von 100 kWh/(qm a) Ertrag rechnen => Du benötigst gute 52 qm Kollektorfläche, was an sich nicht wenig aber machbar ist, mit dem Hauptproblem, dass Du die Energie meistens dann erzeugt (Sommer) wenn Du sie nicht benötigst (Winter).


Bevor hier irgendetwas geplant wird.

1.) Heizlastberechnung.
2.) Wenn die zu hoch ist, was ich annehme, dann dämmen, dämmen und noch einmal dämmen. Ist viel effizienter als eine Solaranlage.
3.) Wenn die Dämmung passt, dann die WP und FBH einbauen.
4.) Wenn dann immer noch Geld vorhanden ist, dann kann über eine Photovoltaikanlage nachgedacht werden.
Yves
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Beitragvon Yves » 02.05.2007 12:11 Uhr

wer macht denn solche berechnungen?
was muß denn alles gedämmt werden?

gibt es noch andere möglichkeiten für eine möglichst große Unabhängigkeit zu erlangen?

wie teuer ist das alles ungefähr?
TheK
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Beitragvon TheK » 02.05.2007 20:14 Uhr

Also erstmal denk daran, dass die Hütte EXTREM billig sein muss - so ungefähr die Hälfte vom Ortsüblichen...
Wenn das Ding nichtmal eine Heizung hat, wird wohl der Rest auch Antik sein, sprich:
Dämmung -> hamwa nicht - Dach, Wände, Kellerdecke...
Fenster -> wohl aus der Zeit, als die Doppelverglasung gerade erfunden wurde. Aus heutiger Sicht also Müll (das schafft man heute mit Einfachverglasung). Auch tauschen.
Und weil man eh dabei das halbe Haus abreißt, auch gleich die Wasserrohre raus (die sind mit Glück schon aus Kupfer, aber garantiert nicht isoliert) und die E-Verkabelung auch gleich komplett neu - die wird in so alten Häusern wohl aus heutiger Sicht lebensgefährlich sein. Also rechne mal, dass die 50.000€ da reinstecken musst (eher mehr) _pro Hälfte_, bis das Ding wieder halbwegs bewohnbar ist.

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