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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
thomasb
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Beitragvon thomasb » 26.04.2007 13:46 Uhr

Hallo liebe Forenmitglieder,

wir sind eine Hausgemeinschaft in einem 5-Familien Haus mit 293 m2 beheizbarer Nutzfläche. Die Warmwasseraufbereitung für die Heizung und Brauchwasser erfolgt über eine Gaszentralheizung im Keller (Hersteller / Typ ?).

Da fast alle Parteien erst im Sommer letzten Jahres hier einzogen (nach Modernisierungsmaßnahmen), sind wir alle überrascht von den hohen Nachzahlungen bzw. Gesamtkosten für das gesamte Jahr 2006, zumal der Winter keiner war.

Gemäß Abrechnung wurde insgesamt 62.953 kWh Gas für EUR 4057,- verbraucht.

Die Heizung ist ein so genanntes "Ein-Rohr-System", was ja an sich nichts ungewöhnliches sein soll.

Nur – bei uns sind die Heizrohre, die den Heizkörpern zu- und ablaufen alle vom jeweiligen Hauptstrang je einmal "rund um" die Wohnung und von Heizkörper zu Heizkörper verlegt und nicht wie sonst üblich, von Heizkörper zum nächsten der jeweils darüberliegenden Etage.

Diese Heizrohre sind also pro Wohnung insgesamt 14 meter lang, nicht isoliert – UND führen sogar jetzt bei 27 Grad Aussentemperatur (!) über 50 Grad heisses Wasser – Die Heizkörper selber sind natürlich kalt, da aussgestellt.

Meine (Unsere) Frage(n) also:

Ist die Heizanlage wahrscheinlich generell nicht richtig eingestellt, da sowohl ZU- als auch Ablufende Rohre auch bei ausgestellten Heizkörpern im gesamten Haus über 50 C haben?

Ist es überhaupt zulässig, NICHT isolierte Rohre mit einer Länge von 14 m pro Wohnung zu verbauen (horizontal) statt vertikal von / zu nächster Etage? ( Was ja weniger Rohrlänge, die beheizt werden muß bedeuten würde)

Und was kann man tun, um dieses (einigermaßen fundiert) dem Vermieter (eine Wohnbaugesellschaft) darzustellen, um a) die Nachzahlung zurückzubehalten und künftige Vorrauszahlungen zu reduzieren?

Doch letztlich:

Was muß der Vermieter tun, damit es nicht wieder so teuer wird?
Ich habe da mal was von einem Energiepaß und die Verpflichtung zur Einhaltung gewisser Normen ab spätestens 2008 gehört….

Vielen Dank für jedwede Antwort hierzu!

Liebe Grüße

Thomas Bansemir

machtnix
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Beitragvon machtnix » 26.04.2007 16:45 Uhr

Ein Rohr Heizung ist der größte Mist der jemals gebaut wurde.
Wenn ich im normalen Haus auf sowas stoße,bekomme ich schon nen dicken Hals.
Bei so einer Krückenanlage kann ja fast gar nichts richtig einstellen.

Nach Modernisierungsarbeiten?Die Heizungs habt ihr wohl vergessen?

Zuerst einmal sollte jetzt im Sommer die heizng auf Sommerbetreib gestellt werden.das heißt es gibt nur Warmwasser und keine Heizung.
Wenn Heizbetrieb,dann die heizkurve so weit wie möglich runter,so das gerade noch der schlechteste Heizkörper warm wird.

Du kannst deine Frage ja auch mal hier stellen:
www.haustechnikdialog.de
bernhard geyer
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Beitragvon bernhard geyer » 26.04.2007 20:34 Uhr

> Was muß der Vermieter tun, damit es nicht wieder so teuer wird?

Vermutlich gar nichts. Heizkosten sind ein Durchlaufposten für Ihn.

> Ich habe da mal was von einem Energiepaß und die Verpflichtung zur Einhaltung gewisser Normen ab spätestens 2008 gehört….

Du vermengst 2 Dinge. Der Energiepass ist dazu da das bei Hauskau/Wohnungsmiete der Käufer/Mieter abschätzen kann wie hoch die Heizkosten werden. Die "Einhaltung gewisser Normen" meinst du vermutlich die Mindestdämmmaße bei Neubau oder größeren Modernisierungen.

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