Hallo
ich wollte mal wieder eine Idee zur Diskussion stellen.
Der berechtigte Hauptkritikpunkt der Energieerzeugung durch Wind und Sonne ist ja die unregelmäßige Energieerzeugung die die teure Vorhaltung von Spitzenlast seitens der Kraftwerksbetreiber nötig macht.
Da diese auch teuer und nicht so effektiv ist wäre die Frage wie man elektrische Energie effektiv in großen Mengen speichern kann eine sehr!!! wichtige Frage. Man kann so die regenerativen und kleineren dezentralen Energieen besser nutzen und auch sonst viel CO2 einsparen durch Abpufferung von Tag-Nachtschwankungen etc.
Da es natürlich auch auf die Speicherdichte ankommt kommt da als einfache Lösung eigentlich nur Druckluft in Frage.
Hab von dem Thema nicht viel Ahnung (abgebrochener Maschinenbauex student...) aber der größte Verlustpunkt scheint ja der Energieverlust durch Temperaturänderungen bei Kompression und Entspannung der Luft zu sein.
Da es hier eher um kurzfristige Speicherung (im Minuten- bis wenige Wochenbereich) geht ist die Frage ob das Problem nicht einfach durch riesige
superisolierte Druckluftspeicher in den Griff zu bekommen ist.
Da Drucklufttechnik keine Hightec im eigentlichen Sinne ist ist es ja eher eine einfache und damit gute Lösung
Die praktische Umsetzung im Großformat wird natürlich ihre eingenen Probleme haben
Aber Kernkraftwerke scheinen komplexer und kritischer zu sein......
Ich sehe keinen Grund warum sowas nicht in Großkraftwerkstechnik funktionieren sollte.
Hat eben nur noch keiner gemacht.
Die Kosten könnten wohl auch, da eher einfache Technik, unter denen der Spitzenlastbereitstellung liegen und damit hätte jeder was davon.
Für die Isolation käme wohl Vakuum oder dicke Luftschichten in Frage.
Ich hatte ja mal die Idee (angesichts des Passivhausbaus meines Bruders) einfach durch dünne Aluminiumschichten getrennte Luft als Isolation zu verwenden. Eine reine Luftisolierung wäre ja 40% dünner als die so normale Standardisolierung.
Heißt einfach eine entsprechend dicke Luftschicht die zwecks Verhinderung der Konvektion in entsprechend dünne Einzelschichten separiert werden sollte.
Als Seprator käme zB dünne Aluminiumfolie in Frage damit der Verlust möglichst wenig über Strahlung erfolgt.
Entsprechend längliche Formeln für die Berechung und Dimensionierung der Einzelschichten (Wärmeübertragund mit Konvektion etc) hab ich aus dem Studium noch hier liegen.
Eine solche Isolierung wäre deutlich leichter, dünner und billiger als konventionelle.
Interessanterweise hat es in der Ex-DDR so ein Patent gegeben. Ist aber schon länger ausgelaufen.
Hab ich mal bei Recherchen für meine "Aluminium als Energiespeicher"Idee gesehen.
Dazu gibt es ja auch neue Ideen für die Vakuumtechnik. Hab doch vor kurzem in diesem Forum was über ein entsprechendes Patent für Fenster mit Vakuumfüllung gelesen.......
Wenn man also riesige Speicher bauen würde die sagen wir 1 Meter Isolation haben sollten sich die thermischen Verluste durch diese Speicherart doch wohl in Grenzen halten.
Ich persönlich sehe keinen Grund warum das nicht funktionieren sollte und große Vorteile für die Stromerzeugung hätte.
Müßte nur mal einer machen!
Oder gibt es größere potentielle Problembereiche die ich nicht kenne?
rap
PS die obig genannte Isolierung könnte man für alle Bereiche verwenden die keine Diffusion haben müssen. da kaum Material außer Luft verwendet wird wären sie auch entsprechend leicht. Die Alufolie kann ja sehr dünn gewählt werden und ist ja vollständig recycelbar. Der für die Herstellung derselben erforderliche Energieaufwand ist imho vertretbar.