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Forum BHKW (KWK)

Thema: Mini-BHKW für 3 Personen Neubau

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swoop100

Erfahrung:
Anmeldedatum: 26.03.2007,
Beiträge: 4
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Hallo

Ich beabsichtige dieses Jahr zu bauen. Es wird ein KFW40 Haus werden.
Ich baue ohne Keller, es werden insgesamt 180m² Wohnfläche gebaut.

Die Wände werden in Holzrahmenbau erstellt, der Dach wird ein ungleich geneigter Satteldach 35, und 30°.

In´s Wohnzimmer soll auf jeden Fall ein Kaminofen mit Wassertauscher. Die gesammte Wohnfläche wird mit Fußbodenheizung ausgestattet.

Was währe eurer Meinung nach die beste Kombination der Heizungsanlage? KW?

Ofen + Mini-BHKW + Solar
Ofen + Gasbrennwert + Solar + Photovoltaik

Kann man ca Richtwerte nennen wie viel teurer eine Wärmepumpe in der Anschaffung sein könnte?

Danke

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Elcapone

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 13.03.2007, Wohnort: BW
Beiträge: 11
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Also ich glaube nicht, dass sich ein Bhkw bei dir lohnt.

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BHKW-Heini

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 24.12.2006,
Beiträge: 10
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Hallo Zusammen!

Ein BHKW lohnt sich nur wenn man ganzjährlich Wärme benötigt, Wenn das Aggregat nur im Winter in Betrieb ist oder nur zur Brauchwasseraufwärmung macht es keinen Sinn!

Sonnenkollektor, Wärmepumpe, Ofen mit Wärmetauscher wären für mich zur Zeit die Favoriten in Sachen Eigenheim!

Gas und Ölunabhängig kann nicht falsch sein!

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Sven_R

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 21.01.2007,
Beiträge: 12
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hallo

der meinung der anderen kann ich mich nur anschliessen.
bhkws haben nur einen guten wirkungsgrad wenn die dinger
24 stunden am tag laufen.

bei deiner konstellation könntest du höchsten das bhkw zur
grundlast sicherung benutzen und den rest über den ofen
bzw über die therne liefern.

aber dann könntest du dir das bhkw auch gleich sparen.

du solltest daher lieber auf die konnstellation
Ofen + Gasbrennwert + Solar + Photovoltaik bauen

bei der "solar" anlage, ich denke du meinst bestimmt
thermovoltaik, solltest du auf alle fälle die anlage so
gross wie möglich machen.

um die sonneneinstrahlung so gut wie möglich zu nutzen
und einen hohen wirkungsgrad zu erreichen.

cu

_________________
Röllig-Ltd...Röllig-Ltd
Gemeinnützige Solargemeinde...Gemeinnützige Solargemeinde

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Horst Bernauer

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 05.07.2006, Wohnort: Sindelfingen
Beiträge: 67
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"bhkws haben nur einen guten wirkungsgrad wenn die dinger
24 stunden am tag laufen."

Stimmt nicht.
BHKW sollten um richtig wirtschaftlich zu sein 4-6000 h/a laufen. Der Wirkungsgrad ist auch bei 1000 h/a gewährleistet, wenn ein ausreichend grosser Pufferspeicher vorhanden ist, um mindestens 1-2 Stunden Laufzeit pro Start zu ereichen und die Steuerung das auch regeln kann.


"du solltest daher lieber auf die konnstellation
Ofen + Gasbrennwert + Solar + Photovoltaik bauen"

Realistisch 12-15 Jahren Amortisationszeit, da ist die Wirtschaftlichkeit eines BHKW auch nicht mehr schlechter.

Wie wärs denn mit einem Nahwärmenetz und einem vernünftigen Energiekonzept statt alle 6 m eine eigene Heizzentrale, 50 x nebeneinander die ineffiziente Klein-Klein-Lösung mit Gasanschluss, Kamin, Wärmepumpen etc. ?

Mal bisschen den Horizont erweitern, womöglich über den Heizraum raus?


Es fällt immer auf, wenn jemand über Dinge redet, die er versteht. (Helmut Käutner)

Gruss
Horst Bernauer

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BHKW-Heini

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 24.12.2006,
Beiträge: 10
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Der Wirkungsgrad verändert sich zwar nicht mit den geleisteten KWh.

Aber die Rentabilität! Das lässt sich nicht verleugnen!

Ein Energiekonzept mit mehreren Wohnhäusern würde ich ebenfalls bevorzugen! Lässt sich aber nur in einer Neubausiedlung realisieren da das nachträgliche verlegen von Fernwärmeleitungen sehr kostspielig ist!

Das Zitat halte ich für unangebracht! Ein Forum dient zum Erfahrungs und Meinungsaustausch für Fachleute, Laien und Interessierte!

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Horst Bernauer

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 05.07.2006, Wohnort: Sindelfingen
Beiträge: 67
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Noch son toller Satz:
Ein Energiekonzept mit mehreren Wohnhäusern würde ich ebenfalls bevorzugen! Lässt sich aber nur in einer Neubausiedlung realisieren da das nachträgliche verlegen von Fernwärmeleitungen sehr kostspielig ist!

Woher weisst Du das? Hast Du das schon mal gemacht oder kennst Du ein Beispiel?

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Jens der Heizer

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 26.06.2006,
Beiträge: 135
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Bei Honda gibt es einen Mini BHKW mit nur 4 kW thermischer Leistung und 1 kW elektrischer. Mit solch geringer Leistung lohnt sich ein BHKW sicher schnell, da man im Sommer das Wasser beheizt (Mit großen Speicher) im im Winter die Heizung unterstützt. Wer jetzt aber noch Warmwasserkollektoren auf das Dach schnallt sorgt nur dafür das die BHKW im Sommer nicht laufen muß. Dadruch ergibt sich ein schlechter Wirkungsgrad über das Jahr gesehen.

Also Mikro oder MiniMikro statt Solar plus Gasbrennwert! Das geht gut!

Jens

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Neom

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 28.05.2007, Wohnort: 21435 Stelle
Beiträge: 11
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.projekt-neom.de Antworten mit Zitat
Hi,

ist ja interessant, dass es solche kleinen KWK Anlagen gibt. Allerdings würde ich bei einem Neubau in der beschriebenen Art eher überlegen ein rein regeneratives Konzept umzusetzen. Unabhängigkeit vom Öl und vom Gas sollte eigentlich die Devise lauten.

Wie wäre es mit einer Kombination aus Kaminofen und Erdwärmepumpe und eventueller Solaranlage. Bei der Kombination von Solaranlage und Sole/Wasser Pumpe gehen die Meinungen allerdings auseinander, also vielleicht vorher nochmal genau informieren.

Oder du baust dir einen BIOMasse Wärmeerzeuger ein (Hackschnitzel, Pellets, etc.) Hier wäre dann auf jeden Fall die Kombination mit einer Solaranlage sinnvoll.

Mfg Andreas

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ErdGeKo

Erfahrung: **
Anmeldedatum: 22.01.2006,
Beiträge: 20
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Hallo,

also eventuel wäre zu überlegen ob nicht eine große Solaranlage mit großem Pufferspeicher in Kombination mit einem wassergeführten Kamin ausreicht. Dies Funktioniert aber nur bei gut gedämmten Häusern würde ich sagen.

Gruß
Marcel

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Jens der Heizer

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 26.06.2006,
Beiträge: 135
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Mittlerweile ist das auch meine Favorit: Warmwasserkollektoren und Kachelofen mit Wassertasche!

Der Grund ist einfach: Ob ein Haus nun ein Passivhaus ist oder ein 3 Liter Haus ist nicht so wichtig, da zwar das Passivhaus erst so richtig von Ende November bis Mitte Februar heizen muß (Warmluftrückgewinnung mit Heizregister) müssen es die anderen Häuser schon früher! Aber wehn juckt es wenn man dafür die Sonne nutzen kann? Dann heize ich halt schon ab Oktober bis März mit Solarwärme und wenn es im Dezember und Januar mal nicht reicht wird der Ofen angeschmiessen!

Das ganze Verteilt über Wandheizung, Heizleiste oder FBH und gut ist!

Aber in einem Haus mit falscher Himmelsausrichtung ist ein BHKW oder eine Wärmepumpe die bessere Wahl!
Wer Ost / West Ausrichtung spart sich das Geld besser!

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