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swoop100
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Beitragvon swoop100 » 26.03.2007 14:25 Uhr

Hallo

Ich beabsichtige dieses Jahr zu bauen. Es wird ein KFW40 Haus werden.
Ich baue ohne Keller, es werden insgesamt 180m² Wohnfläche gebaut.

Die Wände werden in Holzrahmenbau erstellt, der Dach wird ein ungleich geneigter Satteldach 35, und 30°.

In´s Wohnzimmer soll auf jeden Fall ein Kaminofen mit Wassertauscher. Die gesammte Wohnfläche wird mit Fußbodenheizung ausgestattet.

Was währe eurer Meinung nach die beste Kombination der Heizungsanlage? KW?

Ofen + Mini-BHKW + Solar
Ofen + Gasbrennwert + Solar + Photovoltaik

Kann man ca Richtwerte nennen wie viel teurer eine Wärmepumpe in der Anschaffung sein könnte?

Danke

Elcapone
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Beitragvon Elcapone » 26.03.2007 18:53 Uhr

Also ich glaube nicht, dass sich ein Bhkw bei dir lohnt.
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Beitragvon BHKW-Heini » 06.04.2007 16:43 Uhr

Hallo Zusammen!

Ein BHKW lohnt sich nur wenn man ganzjährlich Wärme benötigt, Wenn das Aggregat nur im Winter in Betrieb ist oder nur zur Brauchwasseraufwärmung macht es keinen Sinn!

Sonnenkollektor, Wärmepumpe, Ofen mit Wärmetauscher wären für mich zur Zeit die Favoriten in Sachen Eigenheim!

Gas und Ölunabhängig kann nicht falsch sein!
Sven_R
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Beitragvon Sven_R » 20.05.2007 11:46 Uhr

hallo

der meinung der anderen kann ich mich nur anschliessen.
bhkws haben nur einen guten wirkungsgrad wenn die dinger
24 stunden am tag laufen.

bei deiner konstellation könntest du höchsten das bhkw zur
grundlast sicherung benutzen und den rest über den ofen
bzw über die therne liefern.

aber dann könntest du dir das bhkw auch gleich sparen.

du solltest daher lieber auf die konnstellation
Ofen + Gasbrennwert + Solar + Photovoltaik bauen

bei der "solar" anlage, ich denke du meinst bestimmt
thermovoltaik, solltest du auf alle fälle die anlage so
gross wie möglich machen.

um die sonneneinstrahlung so gut wie möglich zu nutzen
und einen hohen wirkungsgrad zu erreichen.

cu
Horst Bernauer
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Beitragvon Horst Bernauer » 22.05.2007 11:51 Uhr

"bhkws haben nur einen guten wirkungsgrad wenn die dinger
24 stunden am tag laufen."

Stimmt nicht.
BHKW sollten um richtig wirtschaftlich zu sein 4-6000 h/a laufen. Der Wirkungsgrad ist auch bei 1000 h/a gewährleistet, wenn ein ausreichend grosser Pufferspeicher vorhanden ist, um mindestens 1-2 Stunden Laufzeit pro Start zu ereichen und die Steuerung das auch regeln kann.


"du solltest daher lieber auf die konnstellation
Ofen + Gasbrennwert + Solar + Photovoltaik bauen"

Realistisch 12-15 Jahren Amortisationszeit, da ist die Wirtschaftlichkeit eines BHKW auch nicht mehr schlechter.

Wie wärs denn mit einem Nahwärmenetz und einem vernünftigen Energiekonzept statt alle 6 m eine eigene Heizzentrale, 50 x nebeneinander die ineffiziente Klein-Klein-Lösung mit Gasanschluss, Kamin, Wärmepumpen etc. ?

Mal bisschen den Horizont erweitern, womöglich über den Heizraum raus?


Es fällt immer auf, wenn jemand über Dinge redet, die er versteht. (Helmut Käutner)

Gruss
Horst Bernauer
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Beitragvon BHKW-Heini » 27.05.2007 14:20 Uhr

Der Wirkungsgrad verändert sich zwar nicht mit den geleisteten KWh.

Aber die Rentabilität! Das lässt sich nicht verleugnen!

Ein Energiekonzept mit mehreren Wohnhäusern würde ich ebenfalls bevorzugen! Lässt sich aber nur in einer Neubausiedlung realisieren da das nachträgliche verlegen von Fernwärmeleitungen sehr kostspielig ist!

Das Zitat halte ich für unangebracht! Ein Forum dient zum Erfahrungs und Meinungsaustausch für Fachleute, Laien und Interessierte!

Horst Bernauer
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Beitragvon Horst Bernauer » 29.05.2007 12:33 Uhr

Noch son toller Satz:
Ein Energiekonzept mit mehreren Wohnhäusern würde ich ebenfalls bevorzugen! Lässt sich aber nur in einer Neubausiedlung realisieren da das nachträgliche verlegen von Fernwärmeleitungen sehr kostspielig ist!

Woher weisst Du das? Hast Du das schon mal gemacht oder kennst Du ein Beispiel?
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Beitragvon Jens der Heizer » 06.07.2007 07:38 Uhr

Bei Honda gibt es einen Mini BHKW mit nur 4 kW thermischer Leistung und 1 kW elektrischer. Mit solch geringer Leistung lohnt sich ein BHKW sicher schnell, da man im Sommer das Wasser beheizt (Mit großen Speicher) im im Winter die Heizung unterstützt. Wer jetzt aber noch Warmwasserkollektoren auf das Dach schnallt sorgt nur dafür das die BHKW im Sommer nicht laufen muß. Dadruch ergibt sich ein schlechter Wirkungsgrad über das Jahr gesehen.

Also Mikro oder MiniMikro statt Solar plus Gasbrennwert! Das geht gut!

Jens
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Beitragvon Neom » 15.07.2007 17:48 Uhr

Hi,

ist ja interessant, dass es solche kleinen KWK Anlagen gibt. Allerdings würde ich bei einem Neubau in der beschriebenen Art eher überlegen ein rein regeneratives Konzept umzusetzen. Unabhängigkeit vom Öl und vom Gas sollte eigentlich die Devise lauten.

Wie wäre es mit einer Kombination aus Kaminofen und Erdwärmepumpe und eventueller Solaranlage. Bei der Kombination von Solaranlage und Sole/Wasser Pumpe gehen die Meinungen allerdings auseinander, also vielleicht vorher nochmal genau informieren.

Oder du baust dir einen BIOMasse Wärmeerzeuger ein (Hackschnitzel, Pellets, etc.) Hier wäre dann auf jeden Fall die Kombination mit einer Solaranlage sinnvoll.

Mfg Andreas
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Beitragvon ErdGeKo » 09.08.2007 21:34 Uhr

Hallo,

also eventuel wäre zu überlegen ob nicht eine große Solaranlage mit großem Pufferspeicher in Kombination mit einem wassergeführten Kamin ausreicht. Dies Funktioniert aber nur bei gut gedämmten Häusern würde ich sagen.

Gruß
Marcel

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