Was den "Hybridmist" betrifft stimme ich zu. Das bringt wohl hauptsächlich in der Stadt was zu Lasten der Kosten und mit hoher Komplexität.
Die Zukunft fährt elektrisch.
Eine wirklich gute Lösung muß einfach sein.
Der beste "Treibstoff" wäre Aluminium.
Aluminium wird hauptsächlich elektrolytisch unter Einsatz, im für uns interessanten Herstellungsschritt, von 14.000 kWh/Tonne gewonnen.
Wenn man Reinaluminium wieder verstromt (hab ich hier im Becherglas zuhause schon gemacht... bin kein Chemiker) kriegt man ca 60% der elektrischen Energie wieder raus die man bei der Herstellung mittels Elektrolyse reingesteckt hat.
Wenn man jetzt also Aluminium mittels Solarenergie gewinnen würde (zB Aufwindkraftwerke in heißen Gegenden) könnte man so umweltfreundliche Energie quasi speichern und transportieren.
Als elektrischer "Brennstoff" für E-Autos eingesetzt würden 10kg Aluminium 40 Liter Benzin ersetzen (übern ganz dicken Daumen!). Geht natürlich nur durch den wesentlich besseren Wirkungsgrad der E-Motoren.
Wenn also 10kg Alu 40 Liter Benzin ersetzen können bei gleichen Fahrleistungen warum macht das dann keiner?
Man müßte "Aluminium-Brennstoffzellen" entwickeln die quasi den elektrolytischen Herstellungsschritt umkehren.
Bei der "superhohen" (im Verhältnis zu anderen derzeitigen el Energiespeichern) elektrischen Energiedichte von Aluminium würde ich das Energieproblem bei Elektroantrieb für gelöst betrachten.
Das Alu könnte man ja in einer Art Standardzellen zuführen die komplett ersetzt werden oder als Kleinstpartikel in einer Flüssigkeit tanken nachdem man die alte abgelassen hat.
Das verbrauchte "Alu" würde dann wieder zum Aluhersteller in die Wüste zurückwandern und wieder durch Umwandlung in Reinaluminium "aufgeladen"
Das Wichtigste wäre natürlich erstmal eine umweltfreundliche Energiequelle um das Aluminium herzustellen denn die ursprüngliche Idee war ja eine menschenfreundliche Energieversorgung und nicht die Fortsetzung unserer Kilometerfresserei mit andere Mitteln.
Wenn man ewas ändern will muß man natürlich zuerst die sinnlosen Fahrten einstellen. Es gibt ja noch andere schöne Tätigkeiten als in einem Auto über triste graue Asphaltbänder zu fahren.
Wenn man die Fahrerei auf ein vernünftiges Maß reduziert hat (darf auch Spaß machen) kann man mal über alternative Antriebe nachdenken.
Bei den derzeitigen Kilometern reicht weder Pflanzenöl noch sonstwas.
Hatte die Idee ja schon früher mal grob gepostet:
http://www.energieportal24.de/forum/topic,1069,-aluminium-als-speicher...
und
http://www.energieportal24.de/forum/topic,1072,-wasserstoff.html...
Im Moment sehe ich als umweltfreundlichen Antrieb nur den Betrieb mit Pflanzenöl (kann man ja durch Umrüstung sofort haben) oder den Elektroantrieb mit solartechnisch gewonnenem Aluminium in einem geschlossenen Energie- und Materialkreislauf.
Einen gut erhaltenen 3 Liter Lupo kann man im Moment für 4000€ haben. Neu war der ja kaum bezahlbar. Bin mal einen kurz gefahren. Leicht, spritzig und innen sehr leise. Hat Spaß gemacht.
Einen dazu passenden Pflanzenölumrüstungskit zB von Elsbett kriegt man für knapp 800€. Danach muß man nur noch 4 Flaschen billigsten Pflanzenöls pro Hundert Kilometer zukippen und die Abgase sind auch deutlich besser als mit Diesel.
Was die oben genannte Beschleunigung und Endgeschwindigkeit angeht kommt das bei meinem Motorrad etwa hin... (ok die Beschleunigung ist etwas besser

) aber mit fossilen Brennstoffen und allen ihren Folgen.
Allerdings sind 5,5 Liter Verbrauch (bei moderater Fahrweise; zwischen 3,8 und 10 Liter, ok bei Dauervollgas, ist alles drin) bei einem Fahrzeuggewicht von 200 kg imho auch eher ein technisches Armutszeugnis.
Um sportlich unterwegs zu sein habe ich das Mopped inzwischen gegen Inlineskates eingetauscht. Das bringt mir körperlich mehr und auch der Umwelt (und damit mir auch wieder). Schräglagen gibt es ja auch hier
PS nochmal zu den Teslaangaben: meines Wissens entspricht 1 Liter Benzin ca 10 kWh Heizwert.
Heißt 56 kWh sind 5,6 Liter nicht 8. Die üblichen Übertreibungen (Lügen). Die Frage ist dann was von dem Rest stimmt. Ich werde das aber noch mal nachrechnen.
Update ...nach Wikipedia ist die Energiedichte 8,9 kWh/Liter, obiges wäre also 6,3 Liter.
Besser als ein Roadster wäre wohl auch was alltagspraktisches gewesen.