Hallo!
Ich habe vor kurzem ein Solarkollektor System angeboten bekommen. Es handelt sich um das AquaSystem vom Hersteller Paradigma mit Röhrenkollektoren.
Vorab möchte ich euch ein paar Infos zum Haus geben.
Das Haus wurde vor ein paar Jahren komplett mit 10 cm Mineralwollle-Platten isoliert und zusätzlich der Speicher (dient nur als Lager) mit 10 cm Styroporplatten (auf Pressspanplatten verklebt) isoliert.
Es ist eine Ölheizung (Buderus) verbaut, die das Heiz- und Trinkwasser erwärmt. Der Wasserspeicher beträgt ca. 150 Liter. Es handelt sich um ein zweistöckiges Haus mit ca 120 qm Wohnfläche pro Etage. Zur Zeit Leben 4 Personen im Haus, die im Jahr durchschnittlich 2500 Liter Heizöl verbrauchen. Im Haus ist nirgends eine Fußbodenheizung verbaut, sondern ganz normale Heizkörper.
Vor ein paar Jahren wurde mir schonmal von einem Unternehmen eine Fotovoltaikanlage angeboten (damalige Investitionssumme ca 30.000 €) weil mein Dach (laut Berater) eine ideale Süd-West-Seite hat.
Nun wieder zurück zu den Solarkollektoren: Das AquaSystem von Paradigma kommt laut Herstellerangaben ohne einen zusätzlichen Wasserspeicher aus, sprich ich kann es an den Warmwasserspeicher des Heizkessels anschließen. Ist für so eine Anlage, ein Speicher mit nur 150 Liter nicht zu klein?
Desweiteren frage ich mich, ob mit meinen alten Heizkörpersystem so eine Anlage, die das Brauchwasser und Heizwasser erwärmen soll, wirklich effektiv genutzt werden kann, da meiner Vermutung nach weder im Winter noch in der Übergangszeit eine so hohe Vorlauftemperatur (ich glaube 68 % bei Heizkörpern) erreicht werden kann. Wenn ich eine Fußbodenheizung hätte, müssten ja die Temperaturen für den Vorlauf nicht so hoch sein.
Im Endeffekt soll sich das System ja auch wieder armortisieren und das am besten vor dem Zeitpunkt, bevor die Solarkollektoren ausgetauscht werden müssen.
Für ein paar Ratschläge wäre ich sehr dankbar! Wäre denn eine Photovoltaik Anlage sinnvoller? Ich wohne in Süddeutschland (Ingolstadt).
Grüße,
Andreas