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Erdwärme, Wärmepumpe, Erdkollektoren, Wasserwärmepumpen, Bohrungen, Sonden
Priesemut
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Beitragvon Priesemut » 18.03.2007 19:43 Uhr

Hallo,

unser Neubau soll mit einer Erdwärmeanlage beheizt werden. Dazu suchen wir momentan nach einer Bohrfirma im Raum Miltenberg-Aschaffenburg. Kann uns hier jemand eine Firma empfehlen bzw. gibt es eine Art Suchmaschine, über die man eine Bohrfirma finden kann?

Außerdem stellt sich uns die Frage, wieviele Bohrmeter wir für unsere Anlage benötigen. Nach unserer Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 benötigen wir für unser Haus eine Norm-Gebäudeheizlast von 10,3 kW (d.h. Leistung der Wärmepumpe inkl. Sperrzeiten beträgt 12,8 kW)?

Fred
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Beitragvon Fred » 19.03.2007 22:32 Uhr

die Fachfirma welche eure Wärmepumpe installieren wird kann bestimmt helfen. Normalerweise werden die Erdkollektoren bzw. Erdsonden von der Fachfirma mit angeboten. Das Bohrunternehmen wird die Bohrmeter ausrechnen. Bitte auch die Auflagen beachten. Bohrungen sind genehmigungspflichtig bzw. anzeigepflichtig. Bei weiteren Fragen bitte melden.
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Beitragvon fdl1409 » 20.03.2007 07:00 Uhr

Hallo ,

nach der Leistung der WP kannst du nicht gehen. Je nach Auslegung kannst du in dem Haus eine 7 kW WP installieren oder auch eine 14 kW. Die Angebote verschiedener Heizungsbauer sind tatsächlich derart unterschiedlich. An der notwenigen Länge der Sonde ändert das natürlich gar nichts.

Relevante Auslegungsparameter sind der berechnete Bedarf für Heizung und Warmwasser einerseits und die Eigenschaften des Untergrundes andererseits. Die Wattzahl pro Meter im Verhältnis zur WP-Leistung ist eine unsinnige Milchmädchenrechnung. Erdsonden werden sehr häufig überdimensioniert, was vom Stromverbrauch wenig bis gar nichts bringt und viel Geld kostet.

Erzähl mal was über deinen Wärmebedarf und die berechnete Heizlast.
Was habt ihr da für einen Untergrund? Fels? Sandboden?

MFG
Frank
jojo40
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Beitragvon jojo40 » 20.03.2007 07:21 Uhr

Hallo,

ich weis das es gerade in Euerem Einzugsbereich sehr schwer ist eine geeignete Bohrfirma zu finden.

Trotz einer Auftragslage von der andere Unternehmen nur träumen, (über 1 Jahr ausgebucht) sind in letzter Zeit nur im Raum FFM 3 Bohrfirmen durch Qualitätsmängel insolvent geworden. Eine davon hat die Fa. Stiebel - E. aufgekauft. Dies gab mir sehr zu denken denn ich glaube nicht das die Qualität dadurch besser geworden ist.

Das große Problem ist aber der Endverbraucher -- er möchte verschiedene Pauschal-Angebote miteinander vergleichen, dies ist aber schlecht möglich. Eine richtige Vorgehensweise ist: sich von allen Bohrfirmen ein Angebot nach VDI 4640 machen zu lassen. Dann nach der ersten Bohrung einen Geologen hinzuziehen, dieser berechnet die spezifische Entzugsleistung (mit Garantie !) und dann die anderen Bohrmeter darauf anpassen.
Eine gute Bohrfirma wird auch diese Weg vorschlagen.
Die Bohrfirmen die von den Wärmepumpenherstellern unter Vertrag genommen worden sind, haben (meist) genaue Vorgaben. Sie Bohren z.B. bei einer 9,1 KW Wärmepumpe immer 174 Bohrmeter (VDI-Vorgabe). Und dies genauso in Frankfurt wie auch in Hamburg oder München, unabhängig vom geologischen Untergrund.

Eine für den Kunden sehr gefährlich und oftmals auf lange Sicht sehr teuere Vorgehensweise. -- schreibe mir mal eine Mail ...
Gruß Jürgen

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