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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Grundwasserwärmepumpe bei Altbauten (Denkmalschutz)

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M.Ebi

Erfahrung:
Anmeldedatum: 04.03.2007,
Beiträge: 2
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ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Warmwasser mit Wärmepumpen

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo miteinander,
ich bin neu hier und habe schon viel rumgestöbert. Aber noch nicht das richtige gefunden. Es wäre sehr schön, wenn ihr mir weiterhelfen könnt und eure Erfahrungen mitteilt. Danke jetzt schon dafür.

Wir haben ein 250 Jahre altes Pfarrhaus mit 250 m² Wohnfläche. Da es denkmalgeschützt ist, können wir einige Isoliermaßnahmen nicht durchführen. Außendämmung geht nicht. Innen wird auch schwierig. Dafür haben wir eine Außenwandstärke von 55 cm Vollziegel. Im EG wird komplett eine neue Bodenplatte erstellt und dann Fußbodenheizung eingebaut. Im OG kann Wandheizung installiert werden.

Nun meine Frage. Grundwasser ist ausreichend vorhanden und auch in entsprechender Qualität vorhanden. Ist eine Wärmepumpe mit Grundwasser für dieses Haus zu empfehlen? Hat von euch jemand ein vregleichbares Teil im Einsatz? Der Heizungsbauer hat bislang einen Wärmebedarf von 16 KW errechnet. Kann sowas stimmen? Kommt mir ein wenig gering vor.
Ich danke euch für die Hilfe.

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machtnix

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Beiträge: 1587
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Bei so alten Burgen ist es immer schwierig den Wärmebedarf zu bestimmen.
Wie sieht es denn mit den Fenstern aus?Gibt es einen Statiker?
Wenn ja soll der einen EnEV Nachweis anfertigen dann kann man damit auch eine exakte Heizlastberechnung durchführen.

Bin gerade an einem ähnlichem Projekt dran.Habe hier aber mal nur so zum Spaß für mich ein Zimmer gerechnet,und siehe da,es kamen 90W/m² raus.

Das Problem sind auch die dicken Wände,diese erstmal warm zu bekommen,da geht dann erstmal ganz schön was weg bis die sich aufgeheizt haben.

Wärmepumpe ist sicher nicht verkehrt,aber ich würde auch bei dieser alten Burg mal über eine Kontrollierte Wohnraumlüftung nachdenken.

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machtnix

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 29.06.2006,
Beiträge: 1587
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Wenn es denn eine Grundwasserwärmepumpe sein soll,dann nimm die beste und einfachste,www.wei.at

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Eric Heiligenstein

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Anmeldedatum: 11.01.2007, Wohnort: Gleschendorf
Beiträge: 82
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Hallo M.Ebi,

bei geeignetem Grundwasser ist eine WP sicher auch bei den hier beschriebenen nicht optimalen Verhältnissen zu rechtfertigen.

Grundwasser WP´s erzeugen aber einen hohen Wartungsaufwand. Wir rechtfertigen den Einsatz von Wärmepumpen bei Bestandsbauten mit dem Einsatz von Solarkollektoren anstatt Erdkollekotren.

Das hat auch sonst noch ein paar Vorteile.

Näheres unter www.******.de...

Gruß

Eric

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M.Ebi

Erfahrung:
Anmeldedatum: 04.03.2007,
Beiträge: 2
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Eric Heiligenstein hat Folgendes geschrieben:

Grundwasser WP´s erzeugen aber einen hohen Wartungsaufwand.
Eric


kannst du mir ein wenig näher den Wartungsaufwand erklären. Ist da ausser Filterwechsel nochwas zu tun?
Danke

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Eric Heiligenstein

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 11.01.2007, Wohnort: Gleschendorf
Beiträge: 82
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.supersolar.de Antworten mit Zitat
Hallo M.Ebi,

ich kann nicht aus eigener Erfahrung schreiben sondern habe diesen Standpunkt aus vielen Beiträgen in www.haustechnikdialog.de... entnommen, außerdem gibt es sogar Wärmepumpenhersteller die auf die Problematik verweisen - siehe z.B. die erste Seite des WP-Prospektes des Herstellers Kaperschmidt, www.kaperschmidt.de,... prospekt im Downloadbereich herunterladen, da steht es.

Also lieber die Sonne einbinden - ohne jede Genehmigung und extrem langlebig und wartungsfreundlich.

Gruß

Eric
www.******.de...

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fdl1409

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 02.12.2006, Wohnort: Bad Laasphe
Beiträge: 286
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ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Heizen mit Erdwärme

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo M.Ebi,

Vooorsicht mit Wandheizung. Bei ungedämmten Außenwänden heizt du da gleich nach draußen! Geht gar nicht. Bei z.B. 30° Vorlauftemperatur, 20° Raumtemperatur und 0° Außenluft gehen 30% der Wärme direkt durch die Wand nach draußen. Der Wärmeverlust der ohnehin schon bescheidenen Außenwand verdoppelt sich etwa.

Es wäre ganz wichtig den Wärmeschutz der Wand zumindest etwas zu verbessern. Deine Außenwand hat derzeit etwa einen U-Wert von 0,85.
Du kennst sicher diese Verbundplatten aus 12,5mm Rigips mit Styroporkaschierung. Schon die dünnste Platte mit 2cm Styropor verbessert den U-Wert auf 0,58. Eine Weiterentwicklung des Styrpor ist Neopor mit noch besserer Dämmung. Unter dem Namen Rigidur Doublissimo gibt es Platten zur Innendämmung. Eine Platte mit 12,5mm Rigips und 40mm Neopor verbessert die Wand auf 0,39. Das kommt den Werten im Neubaubereich schon halbwegs nahe.

Den Boden im EG dämmst du sowieso, Decke zum Dachgeschoß sollte auch kein Problem sein. Wenn das nicht ausgebaut ist: Decke dämmen, nicht die Schräge! Von oben auf die Decke Dampfsperrfolie, 12-20cm Styroporplatte, Spanplatte. Einfacher, preiswerter und vieeel besser als Dämmung der Schräge.
Wie sind die Fenster? Wie hoch sind die Räume?

Fußbodenheizung im EG ist OK, aber versuch bei einem Temperaturniveau zu bleiben. Zwei Heizkreise mit verschiedenen Temperaturen verkomplizieren eine Anlage ungemein. Man kann Heizkörperheizungen durchaus auf 45° oder weniger auslegen. Unter 35° kommst du mit FBH auch nicht.

Da du sicher über 10 kW Heizleistung bleiben wirst rate ich dir zu einer zweistufigen WP. Die läuft meist nur mit einem Verdichter und halber Heizleistung und ist damit viel besser an den aktuellen Wärmebedarf anzupassen. Vor allem kannst du so eine Anlage auch im Altbau ohne Pufferspeicher betreiben.

Leg lieber knapp aus. Ohne Wärmepumpentarif und den damit verbundenen Abschaltzeiten. Mach eine genaue Wärmebedarfsberechnung, bei WP-Heizung ist genaue Auslegung auf den Punkt sehr wichtig, sonst verschenkst du viel Geld und die Anlage wird schlechter als möglich.

MFG
Frank

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