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dutzi
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Beitragvon dutzi » 01.03.2007 12:09 Uhr

Ein herzliches Hallo,

Bin gerade dabei meine Heizung und Warmwasser zu planen und habe nun folgende Zusammenstellung erhalten (Luft WP ist fix!)
Haus ist ein Niedrigenergie (Ö) mit Kennzahl 50 KWh und FBH
Wohfläche ca. 170m2 mit 3 Personen


1) Buderus Luft/Wasser Wärmpepumpe 8,8KW
2) Pufferspeicher 300l -> um Takten der WP zu vermeinden
3) Ausdehnungsgefäß Varem 100l
4) Buderus Hochleistungswärmepumpenspeicher 400l

Wo ich mir auch noch nicht ganz sicher bin ist die "Lärmbelästigung" da der WP Technikraum genau unterhalb unserem Schlafzimmer (OG) ist ?

Wäre super wenn mir jemand weiterhelfen könnte bezüglich Systemzusammensetzung und Lärmerfahrung.

Danke
Dutzi

Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 01.03.2007 16:02 Uhr

Hallo Dutzi!

Ein Pufferspeicher ist nicht empfehlenswert, 200 Liter für Brauchwasser reichen vollkommen aus. Der wassergeführte Heizkreis ist als pufferndes Medium vollkommen ausreichend. Bei diesem Volumen kann die Taktung optimal eingestellt werden.
Aus persönlicher Erfahrung würde ich dir das System THZ 403 SOL (Tecalor) nahe legen. Ich habe die Verbrauchsdaten für unsere Luft-/Wasser-Wärmepumpe unter nachfolgender Adresse veröffentlicht. >>
http://www.energie-effizientes-haus.de/html/unter_3_eur_pro_m2_jahr.html
Nähere Informationen zu diesem System kannst du hier nachlesen.
http://www.energie-effizientes-haus.de/html/niedrigstenergietechnik.html

Ich kann dir auch unsere Grundrisse zumailen, wir betreiben die Anlage im Hauswirtschaftsraum, der direkt neben der Küche liegt und durch eine normale Wohnungstür getrennt ist. Die Anlage ist körperschallentkoppelt und verursacht keine störenden Geräusche.
Unter dem Schlafzimmer würde ich grundsätzlich keine Wärmepumpe empfehlen.

Du kannst mich jederzeit anrufen und mich nach meinen persönlichen Erfahrungen zu diesem System befragen.


Gruß

Thomas Heufers
Zuletzt geändert von Thomas Heufers am 06.03.2007 19:36, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon roro » 01.03.2007 19:01 Uhr

Muss mich voll anschliesen. Wenn die WP taktet, dann hilft Dir ein Bufferspeicher genau 0, dann ist nämlich ein anderes Problem vorhanden.

400L WW ist viel. Wir sind 4 Personen und haben einen 300l WW-Speicher der ohne Probleme reicht.

Bzgl. Schall: Hier solltest Du vorsichtig sein. Wir haben unser LWP im Freien aufgestellt. Kein Problem, auch nicht mit den Nachbarn. Bei Innenaufstellung musst Du eine gute Schallentkopplung machen.

Mir kommt die Pumpe nur etwas zu groß vor.

Zum Vergleich. Wir haben 180 qm mit 44 kWh/(qm a) und WW für 4 Personen und kommen angenehm mit 7 kW Leistung durch.
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Beitragvon dutzi » 02.03.2007 06:09 Uhr

Morgen,

Ich glaub die WP ist etwas größer, da ich in einer kälteren Region zu Hause bin -> Ösi -> nähe Kalkalpen.

Die Schallentkopplung macht mir eigentlich weniger Sorgen, was ich bis jetzt immer bezüglich Lärm erfahren habe, sollte das Auslassgeräusch der Luft am lautesten sein.

Bezüglich Aussenaufstellung hat man mir auch bereits gesagt, dass es hierfür kein Lautstärkenproblem geben sollte.

Witzig ist aber hier noch zu erwähnen das Heizungsbauer auch wiederrum unterschiedliche Meinungen haben bezüglich den Vorteilen Innen/Aussenaustellung -> hinsichtlich Wirkungsgrad und Vereisung !
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Beitragvon roro » 02.03.2007 07:18 Uhr

Ich bin auch Österreicher, Steiermark, und befinde mich auf einer Seehöhe von 450m. Normalerweise werden die örtlichen Gegebenheiten in der Heizlast berücksichtigt.

Es ist richtig. Die Vereisung ist bei Innenaufstellungen ein geringers Problem. Ich schaffe mit meiner Außen-LWP eine JAZ von 3,3 und bin damit eigentlich recht zufrieden.
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Beitragvon Thomas Heufers » 02.03.2007 07:24 Uhr

Hallo!

Wenn die Innenaufstellung oder die Außenaufstellung über die Außenluft die Energie abnehmen, dann ist in der Regel die Innenaufstellung energetisch die bessere Lösung, heißt energiesparender.


Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon Energiesparer » 02.03.2007 07:28 Uhr

Wenn eine Luft-Wärmepumpe eingebaut wird, sollte auf jeden Fall ein Puffer eingebaut werden, dadurch kann die Anlage tagsüber bei höheren Außentemperaturen effektiver arbeiten.
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Beitragvon Thomas Heufers » 02.03.2007 07:42 Uhr

Energiesparer hat geschrieben:Wenn eine Luft-Wärmepumpe eingebaut wird, sollte auf jeden Fall ein Puffer eingebaut werden, dadurch kann die Anlage tagsüber bei höheren Außentemperaturen effektiver arbeiten.
Der wassergeführte Heizkreis ist als pufferndes Medium vollkommen ausreichend.
Eine zusätzliche Pufferung erweitert unnötig die Infrastruktur und eine erweiterte Pufferung erhöht zwangsläufig den Energieverbrauch.
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Beitragvon dutzi » 02.03.2007 08:15 Uhr

Hallo,

jetzt bin ich an den Punkt den ich insgeheim erreichen wollte, da es beim Thema Pufferspeicher verschiedene Meinungen gibt.
Ich als NICHT-Spezialist darf nun entscheiden wie es der Heizungsbauer machen soll -> denn da gibts die gleichen Unterschiede.
Einer sagt Pufferspeicher notwendig - der Andere sagt nö ohne gehts auch !
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Beitragvon Thomas Heufers » 02.03.2007 10:42 Uhr

Hallo dutzi!

Würdest Du es einem Handwerker verübeln, wenn Deine Investitionen niedriger sind und die Betriebskosten günstiger.

Es ist auch zu berücksichtigen, dass jede zusätzliche Komponente, die Anlageinfrastruktur komplexer macht.
Komplexe Systeme >>
Bezeichnung für eine nicht präzise abgegrenzte Klasse dynamischer Systeme, ......................... Komplexe Systeme sind dynamische Systeme, deren langfristiges Verhalten entweder extrem stark von den Anfangsbedingungen abhängt (z.B. chaotisch ist), oder bei denen es Singularitäten gibt beziehungsweise Katastrophen eintreten können.
Quelle: © 2002 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG

Gruß

Thomas Heufers

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