Hallo,
Bei mir wurde im Oktober 2003 von der Firma Dudda Energiesysteme, Schwaan,- damals noch Gebietsvertretung Nord der Firma Waterkotte- eine Ai1 installiert. Bereits nach einem Jahr ging das Manometer der Wärmepumpe innerhalb weniger Tage auf null. Auf Nachfrage bei der Firma Dudda wurde mir dies als Ausgasung erklärt und eine Auffüllung mit Wasser empfohlen. Ca. 1½ Jahre später trat das gleiche Phänomen auf. Die Firma Dudda mußte dann ca. 50 l Wasser-Glykol-Mischung nachfüllen. Eine Suche nach der Ursache unterblieb. Von mir angeforderte Abdrückprotokolle wurden nicht ausgehändigt.
Eine Ersatzvornahme durch eine andere Firma zeigte bei einem Abdrücken der Anlage eine Leckage im Solekreislauf. Beim Freilegen der Anbindung (ein Schacht war mit der Begründung „nach Tichelmann ist ein Schacht nicht notwendig“ nicht vorhanden, die Armaturen waren vollständig zugeschüttet) war festzustellen: statt der vertraglich vereinbarten Anbindung mit einem Verteiler mit automatischen hydraulischem Abgleich waren lediglich vier Kugelgelenkabsperrventile in die vier Sondenrohre in einer Strömungsrichtung eingebaut worden, mit 19 Schraubverbindungen. Eine dieser Schraubverbindungen war undicht und von den vier Absperrventilen waren drei geschlossen, nur eine Sonde war in Betrieb genommen worden. Bei drei Sonden war nicht einmal das Wasser durch eine Glykol-Wasser-Mischung ersetzt worden.
Es hatte sich gezeigt, dass das Manometer an der Wärmepumpe keine Leckage im Solekreislauf anzeigt und nach meinen Überlegungen erfolgt eine Abschaltung der Anlage bei einer Leckage erst ( bei der Ai1 sind Primärkreislauf und Sekundärkreislauf nicht getrennt, somit kommt der hydrostatische Druck des Heizkreislaufes zum Tragen) wenn die Heizkreisläufe oberhalb der Wärmepumpe leer sind.
Nun meine Frage:
Wurde irgendwo bei der Ai1 eine zusätzliche Sicherheitseinrichtung, z.B. ein Druckwächter, eingebaut und an welcher Stelle?
Wilhelm