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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Ein Plädoyer für die Wärmepumpe - Haus der Zukunft

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Thomas Heufers

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Liebe Forumsteilnehmer!

Der Dokumentarfilm von Claudia Hefner und Peter Giczy zeigt die vielseitigen Möglichkeiten beim Passivhausbau anhand von realisierten Beispielen auf.

Der Trailer des Film gibt einen 2-minütigen Vorgeschmack auf die DVD und ist online verfügbar.
http://www.hausderzukunft.at/h...ler_bauen_mit_hausverstand.wmv

Der Film liefert plausible Argumente für die Passivhausbauweise.
Der Einsatz der Wärmepumpe bei dieser Bauweise ist aus ökonomischer und ökologischer Sicht gerechtfertigt; der Film geht auch auf Anwendungsbeispiele der Wärmepumpe ein.
http://www.energie-effizientes...ml/dvd_-_haus_der_zukunft.html


Gruß

Thomas Heufers

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Eric Heiligenstein

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Hallo Herr Heufers,

natürlich mit Wärmepumpe - aber mit Solarkollektor statt Erdkollektor. Der thermische Solarkollektor wird möglicherweise mit dem "regenerativen Wärmenutzungsgesetz" sehr bald für jeden Neubau Pflicht. Wem wollen Sie dann noch eine Wärmepumpe mit Erdkollektor/Tiefenbohrung verkaufen ? Solarkollektor plus Erdkollektor werden dann zu teuer und die Kombination macht auch keinen Sinn.

Für diejenigen die noch günstig an Holz kommen läßt sich ein wasserführender Kaminofen auch noch sehr elegant in unser Solar/WP System einbinden.

Info unter www.******.de,... bei Interesse gerne Kontakt.

Gruß

Eric Heiligenstein

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gergenerdwaerme

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Tja Eric Heiligenstein - ich weiß nicht wo du wohnst aber ich hab so meine Zweifel ob bei dir die Sonne ganzjährig scheint (vor allem an Winter-abenden, wenn es kalt ist) damit deine Sonnenkollektoren prima funktionieren. Schon mitgekriegt dass ein Erdkollektor auch eine Solaranlage ist - nur mit erheblicher Speichermasse und viel, viel preiswerter. Darüberhinaus funktioniert ein Erdkollektor auch abends oder bei Bewölkung. Also - wenn man f ü r eine Sache ist - ok. Aber nicht so schlicht g e g e n andere Systeme argumentiren. Das riecht leicht nach Voreingenommenheit. Es bleibt dabei: für einen Neubau gibts es nichts wirtschaftlicheres als eine Erdkollektoranlage in Direktverdampfung.

_________________
Gergen-Erdwärme

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Eric Heiligenstein

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Hallo Gergenerdwärme,

wenn Sie genau nachlesen stellen Sie fest das unser System keine Probleme mit einem langen Winter ohne solare Einstrahlung hat. Wogegen manche erdgestützte Wärmepumpe in einem langen Winter den Geist aufgibt weil es mit der regenerationsfähigkeit des Erdbodens eine schwierige Sache ist.

Mancherorts klappt´s, mancherorts eben nicht. Unsere WP greift dann auf die Latentwärme des Wassers zurück - das ist genau berechenbar und kann mit den entsprechenden Sicherheiten ausgelegt werden.

Wir haben also ein System das hoch wirksam jeden Sonnenstrahl zur Heizungsunterstützung nutzt - gerade im Winter - aber nicht auf die Sonne angewiesen ist.

Sicher sind die großen Kollektorflächen die wir benötigen ähnlich teuer wie ein Erdkollektor aber dafür liefern die auch die wirklich kostenlosen KWh. Da die Kollektoren in unserem System auch nicht überhitzen machen die das auch wirklich lange. In der Zeit muß die WP auch nicht arbeiten. Womöglich hält die dann viel länger ? In unserem System taktet die auch nicht.

Das Loblied auf die Direktverdampfer singen wir auch denn unsere WP arbeitet auch als Direktverdampfer.

Und wenn das regenerative Wärmenutzungsgesetz wirklich kommt ? Dann haben wir auf einmal - mit Abstand - das günstigste System.

Lesen Sie doch mal etwas genauer nach ! Stimmt alles !

Gruß

Eric Heiligenstein

www.******.de...

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Thomas Heufers

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Ich verstehe die ganze Aufregung nicht.

Eigentlich wollte ich nur auf einen gut gemachten Film aufmerksam machen.
Thema ist das Passivhaus, das sind Häuser mit sehr niedrigem Energiebedarf, in solchen Häusern wird häufig eine Nachheizung mit direktem elektrischen Widerstand und schlechtem Wirkungsgrad eingebaut. Diesen schlechten Wirkungsgrad kann man mit einer Wärmepumpe (Luft-/Wasser-Wärmepumpe mit niedrigen Investionskosten) wieder wett machen. Ich selber wohne in einem erschwinglichem Passivhaus (KfW 40 - Luft-/Wasser-Wärmepumpe mit kontrollierter WRL und WRG) und bin begeistert von der Wohnqualität und freue mich über die Jahresendabrechnung. >>
http://www.energie-effizientes-haus.de/html/unter_3_eur_pro_m2_jahr.ht...
Die Verbrauchsdaten sind ein seriöses Argument und zeigen, dass dieses Konzept zukunftsfest ist.

Wird ein solches Luft-Wasser-Wärmepumpenkonzept mit Ökostrom versorgt, braucht man aus ökologischer Sicht keine Bedenken haben.

Ich behaupte 'mal, dass in Zukunft der Anteil von Kraft-Wärme-Kopplung und die dezentrale Stromversorgung stark zunehmen werden. Dann schwindet der Netzverlust aus der konventionellen Kraftwerkverstromung und die Wärmepumpe ist der ökologische Gewinner.

Nochmal zum Film:

Zitat 1 Robert Hastings
Professor für Solararchitektur, ETH Zürich >>
The biggest argument for me for a passive house is the future. I know my future is secure when there may be an oil or gas crises. And it s not if but when such an crises comes. And then my house if I had no supply of heat at least stays liveable. And that s a good argument: Security in the years to come.

Zitat 2 Bertram Metzler
Jurist und Besitzer eines Passivhauses >>
Unser Nachbar hat vor einem Jahr sein Haus saniert und eine Wärmedämmung angebracht. Unlängst haben wir uns über die Kosten der Häuser unterhalten. Ich habe ihm erzählt, dass wir Kosten für Heizung und Warmwasser von 160 Euro haben. Er hat 280 Euro, das ist ja deutlich mehr. Bis wir merkten, dass er 280 Euro im Monat zahlt, wir aber 160 Euro im gesamten Jahr.


Gruß

Thomas Heufers

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Eric Heiligenstein

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Sehr geehrter Herr Heufers,

warum nicht ein bißchen Aufregung ? So ein öffentliches Forum lebt doch davon das man mit Herz bei der Sache ist und solange es sachlich bleibt kann man ja immer noch was lernen oder nimmt die eine oder andere Anregung mit.

Zu Ihrem interessanten Beitrag habe ich aber noch die Frage wie Sie die Realisierung der dezentralen Stromversorgung sehen. Mit PV können Sie keine Wärmepumpe betreiben und das das Netz der Speicher ist ist ja nun eine fromme politische Lüge die technisch nicht gerechtfertigt ist - zumindest muß man sich sehr verbiegen um diesen Standpunkt zu rechtfertigen.

Die dezentrale Stromerzeugung ist aus unserer Sicht immer noch ein Problem und für ein Einfamilienhaus sehr unökonomisch und mit niedrigen Wirkungsgraden versehen.

Gruß

Eric Heiligenstein

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Thomas Heufers

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Hallo Eric Heiligenstein!

Könnte ja auch mal sein, dass ein netter Nachbar einen Dachs (KWK) im Keller stehen hat. Wenn es kalt ist, braucht er die Wärme und ich brauche den Strom für meine Wärmepumpe. Wenn er zuviel Wärme hat, dann nehme ich ihm die Wärme auch noch ab und speise das bisschen, was ich brauche, direkt in mein Wärmesystem ein.

So oder so ähnlich wird die Zukunft der Energieversorgung wohl aussehen.


Gruß

Thomas Heufers

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Eric Heiligenstein

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Sehr geehrter Herr Heufers,

da können wir Ihnen nur zustimmen. Wir arbeiten seit kurzem mit jemandem zusammen der solche Konzepte auf Basis des Dachs macht - für 3-4 Einfamilienhäuser. Der benötigt unsere großen Pufferspeicher - deshalb die Zusammenarbeit.

Ein Nachbarort verfeuert Holzhackschnitzel und macht daraus Strom und Wärme. Das finden wir auch sehr sinnvoll. Immerhin müssen dann nicht erst Pellets gepresst/getrocknet werden, es kann praktisch jede Qualität verfeuert werden und der entstehende Strom/Wärme wird über bestehende Infrastrukturen verteilt. Pellets müssen mit Lastern verteilt werden um dezentral verbrannt zu werden. Für einen Heizöllaster müssen immerhin 6 Pelletslaster fahren.

Mit dem Strom kann man dann wieder höchst sinnvoll Wärmepumpen betrieben und kann auch das Feinstaubproblem elegant lösen !

Damit sind wir wieder bei der Wärmepumpe ! - Plus Solarkollektoren natürlich !

Gruß

Eric Heiligenstein

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