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Forum Bioenergie: Biomasse

Thema: Kaminofen - wer kann weiterhelfen?

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fritzchen

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 24.01.2007, Wohnort: NRW
Beiträge: 5
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Tach zusamm`n !
In Verbindung mit einer neuen Brennwertheizung (Rotex) liebäugele ich mit einem Kaminofen, welcher in der "Übergangszeit" den Heizölverbrauch noch ein wenig senken soll. Vom Wohnzimmer (ca.25qm) soll er bei geöffneten Türen in der Wohnung (ca.100qm) für etwas verschlagene Temperatur sorgen und bei Bedarf ca. 6-12 Stunden betrieben werden. Der Schorni hat bereits sein O.K. gegeben und nun stehe ich also als unbedarfter "Kamin-Jünger" vor einigen Fragen.
Ich interessiere mich für einen Ofen der "Xeoos"-Reihe (Fa.Specht), da hier die entstehenden Abgase in einer 2. Brennkammer nochmals bei ca. 1000° C verbrannt werden, außerdem sinkt der Schadstoffausstoß/Feinstaubemmission auf ein Minimum ( habe 2 Allergiker in der Familie und außerdem: Wann müssen die Kaminbesitzer für einen erhöhten Schadstoffausstoß auch noch Steuern zahlen?) Eine Leistung von 4-6kW würde ich als ausreichend ansehen.
Wer kann mir von seinen Erfahrungen mit "Xeoos"-Öfen berichten ? Wer kennt Alternativen in Bezug auf Schadstoffemmisssion in Verbindung mit Kaminöfen?
Ich freue mich über Eure Tips und Ratschläge!

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Jens der Heizer

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 26.06.2006,
Beiträge: 135
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Schadstoffemissonen und Allergiker?
Den Schadstoffausstoß senkst Du enorm wenn Du das Feuer möglichst heiß in der Brennkammer verbrennst. Du mußt also einen Brennraum haben der warm bleibt, also mit Schamott oder Speckstein ausgemauert ist! Je größer Deine Glasscheibe ist, umso mehr Verbrennungsenergie strahlt in den Raum, was zum einem zwar positiv ist, aber diese Energie verliert der Brennraum. Am Besten Du hast eine isolierte Tür! Als nächstes ist es wichtig das Dein Brennholz 3 Jahre trocknen konnte und in einem Aschebett verbrannt wird. Ein Rost ist nachteilig, da er die Asche aus dem Brennraum fallen läßt und durch die Luft, die durch die Stege kommt den Brennraum stärker auskühlt. Am Ende des Feuers sieht man dann Holzkohlereste die liegen bleiben. In einem Grundofen hat man das nicht, dort findet man nur feinste Asche in kleinsten Mengen, die sich sauber mit einer kleinen Schaufel alle 2 bis 3 Monate entfernen läßt. Bei einer Rostfeuerung fällt genug an um alle zwei Tage die Asche zu entfernen.

Zum Thema "Allergie".

Es befindet sich in geschlossenen Räumen mehr Feinstaub wie draußen. Wenn dieser sich ablegt ist er harmlos. Ist aber ein Warmluftofen installiert worden, wird dieser Staub mit angesaugt und in die Atemluft geblasen. Bei einem Speicherofen (Kachelgrundofen oder Speckstein) ist dies nicht der Fall. Sie erwärmen den Raum genau so wie die Sonne die Erde erwärmt, also natürlich gesund. Stellt man aber einen Grußeisernen Ofen auf so wird die Luft in der Ofennähe wider verwirbelt und sogar der Feinstaub der auf den Ofenwänden sich abgelegt hat wird angekokelt. Das lößt dann Allergien, Astma, Rheuma und Krebs aus.

Meine Empfehlung: Kauf die einen Kachelgrundofen oder Specksteinofen.
Das Gewicht für einen Kachelgrundofen beginnt bei 400 kg und wird locker von jeder Statik getragen.

Oder du schaust mal auf der Homepage von Alfred Eisenschink nach unter www.sancal.de... dort findest Du wichtige Infos, Bücher und sogar einen Kachelgrundofen der dort verkauft wird.

Viele Grüße vom Holzheizer

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