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poldy
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Beitragvon poldy » 20.02.2007 06:08 Uhr

Hallo @ll,

bin Neuling in diesem Forum und auch auf dem Gebiet der Wärmepumpe und habe gleich mal unanständigerweiße folgende Frage:
Habe meine Luft-Wasser-Pumpe seit November 2006 in Betrieb. Ist eine LWC60 von Alpha-InnoTec. Beheize damit ca. 130qm in meinen Neubau über die Fußbodenheizung. Zum Haus selber: 24er Ziegel + 15cm Vollwärmeschutz, Fenster mit Uw = 0,87 W/m2K, 18cm Zwischsparrendämmung und 5cm Untersparrendämmung. Heize in den meisten Zimmern auf ca. 20Grad, außer in den Kinderzimmern. Warmwasser brauchen wir für 3 Personen. Zusätzlich sind noch zwei Elektroheizkörper (Bad+Kinderzimmer) angebracht zum schnellen Aufheizen, diese sind aber im Höchstfall zusammen 10 Stunden gelaufen. Jetzt habe ich mir grad ausgerechnet wie hoch der Stromverbrauch in diesen 3 Monaten war und ich kam auf durchschnittlich 115€(ca. 1000KW/h) pro Monat!! Und das ohne die Grungebühr! Ich meine ist das normal?? Wieviel braucht die Pumpe denn wenn der Winter mal Ernst macht? Wir hatten bei uns hier vielleicht 3 oder 4 Tage unter 0, da aber schon ordentlich so um die -10 Grad. Der Heizstab ist seit dem genau 5 Stunden an den sehr kalten Tagen mitgelaufen. Ober habe ich einen falschen Stromtarif? Ich habe den Eon PowerTherm. Ich hoffe dass das alles nur ein Witz ist. :cry:
Vielleicht hat jemand ne Idee.

Vielen Dank für´s erste.

Poldy

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Beitragvon roro » 20.02.2007 07:59 Uhr

1000 kWh pro Monat ist zu hoch.

Zum Vergleich. Ich habe eine ähnliche Pumpe (Siemens L7A) und mein Verbrauch der Monate Nov, Dez und Jän war insg. 1400 kWh für 180qm und WW für 4 Personen.

Ist der Strom für die Elektroheizkörper dabei mitgerechnet, wobei ich diese für nicht gut halte, denn das ist ungefähr so wie wenn man beim Autofahren zum Beschleunigen immer auf die Vierte zurückschaltet.

Frage: Wie lange ist die WP gelaufen und wieviele Stunden ist der Wärmestab dabei gelaufen.
poldy
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Beitragvon poldy » 20.02.2007 09:09 Uhr

Ja der Strom für die Heizer ist mit dabei.
Ich finde die Teile auch nicht so toll, aber wenn im Kinderzimmer mal eben schnell geheitzt werden soll zum spielen o.ä. dauert das mit der FBH einfach zu lang.
Der heizstab ist genau 5 Stunden gelaufen. Allerdings kann ich nicht sagen wie lange die WP gelaufen ist, da in den Betriebsstunden auch das Estrichausheizen mit dabei ist. Diese Zeit habe ich aber nicht mit in den Verbrauch einbezogen. Kann man das irgendwie in der WP-Software anders rausfinden?
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Beitragvon lebenslust » 20.02.2007 14:20 Uhr

Mein Bruder hat ein größeres Haus, Wohnfläche über 200 m². und heizt mit Erdwärme. Für Heizung und Warmwasseraufbereitung inkl. Einliegerwohnung standen im Jahr 2005 904,00 € Stromkosten zu Buche.
Seit Jahren gibt es keine Probleme. Da er auf dem Land wohnt und ein größeres Grundstück in windreicher Gegend besitzt, könnte ein Windkollektor, gekoppelt mit Batterie - ähnlich wie im Auto, sogar noch den Strom für die Pumpen liefern. Überlegungen dieser Art gibt es schon.
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Beitragvon poldy » 26.02.2007 05:42 Uhr

Hallo nochmal,

ich habe jetzt ein bisschen in den Einstellungen rumgespielt. Habe die Heizkurve verstellt (auf jetzt RL30, Parallelversch.+20, Nachtabs.-4, Auslegung-12, macht berechnet 31,1). Rücklauf war vorher auf 39!! Habe jetzt dadurch einen Verbrauch erreicht mit dem ich bei einem noch nicht ausgetrockneten Haus ganz gut klar komme. Läuft jetzt seit 4 Tage so und ich habe durchschnittlich 18-20KWh am Tag verbraucht, bei einer Außentemperatur zwischen +3 und +10 Grad. Die WP ist seit dem 24 Std gelaufen. Allerdings ist die Raumtemperatur ganz schön nach unten gegangen. Macht in manchen Räumen 2 Grad aus. Ist das normal?? Wie sieht es mit dem Verbrauch aus; ist der jetzt so OK? Ich hoffe der wird mit zunehmder Trocknung des Hauses noch weiter sinken. Ist die Betriebszeit der WP für 3 Tage mit 24 Stunden nicht etwas zu hoch??
Mann oh Mann, das ist alles ein Mist. Ich zweifle momentan wirklich ob ich nicht mit einer Gas- oder Ölheizung besser dran gewesen wäre.
Ich hoffe dass ich das mit Eurer Hilfe in den Griff kriege.
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Beitragvon Wiesenmichel » 26.02.2007 10:31 Uhr

Hallo poldy,
bleib mal ganz unruhig, du machst dich mehr verrückt als angebracht!
Gehe doch mal logisch an dein "Problem" ran,wenn dein Haus gerade in der Trocknungsphase ist, dann liegt der Verbrauch ohnehin sehr hoch.
Wie du nun die Energiemenge aufbringst ist deinem Haus völlig egal.
Ob mit Gas, ÖL, Holz oder WP, die erforderliche Energiemenge ist doch immer die gleiche. Auch wenn du jetzt die hohen Stromkosten siehst, denke daran, dass du immer noch einen gewissen Wirkungsgrad deiner Anlage hast. Rechne doch diesen nach und du wirst sehen, dass es alles halb so schlimm ist.
MfG

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Beitragvon 19246Kogel » 14.03.2007 17:21 Uhr

Hallo zusammen,

ich finde meinen Verbrauch auch recht hoch. Momentan ca. 30-40 kwh / Tag. Bin wohl aber auch noch in der Trocknungsphase.

Wie lange dauert das Trocknen denn. 2-3 Monate oder 1 Jahr? Die WP wurde Anfang des Jahres aufgestellt. Wir beheizen ca. 200 m² komplett mit Fußbodenheizung. Es ist allerdings ordentlich warm in allen Zimmern. Warmwasser bereiten wir nur für 2 Personen. Ist der Verbrauch dann noch normal? 500,- € pro Jahr für Heizung und WW erreiche ich so ja nie???

Nach welcher Zeit sollten die Verbräuche denn sinken weil die Trocknung fortgeschritten ist?

Anfangs hatten wir einen Verbrauch von 100 kwh und mehr, allerdings ist auch ständig der elektr. Zuheizer mit gelaufen und es lief ein Estrichtrocknungsprogramm. Der Zuheizer läuft heute nur noch recht selten, außer ich fordere Extrawarmwasser an. Dann wird das WW von 50 auf 65 Grad erhitzt, der Zuheizer läuft dann für die gewählte Zeit mit.

Wie hoch sollte die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf der Sole in etwa sein? Das sind bei mir nur wenige Grad Celsius. Die Sole geht oft mit +Graden zurück ins Erdreich. Außer die Pumpe läuft seit Stunden, dann sind es auch mal -1 oder -2 Grad.

Grüße aus Kogel

Ron
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Beitragvon Thomas Heufers » 14.03.2007 19:15 Uhr

Hallo!

Es ist natürlich schwer auf die Distanz eine Ursache für eure sehr hohen Verbräuche zu finden.
Grundsätzlich braucht man für die optimale Einstellung der Heizung Geduld und Zeit.
Wie sparsam eine Wärmepumpe bei guter Einstellung und optimalen Bedingungen sein kann, ist hier dokumentiert. >>
http://www.energie-effizientes-haus.de/html/unter_3_euro_pro_m2_jahr.html
Die Parameterliste unserer Anlage könnt ihr hier aufrufen. >>
http://www.energie-effizientes-haus.de/Parameterliste_-_Wohnhaus_KfW_40_mit_THZ_303_SOL. pdf
Vielleicht könnt ihr die eine oder andere Einstellung für euer System übernehmen.

Übrigens. Brauchwasser mit 65° ist überhaupt nicht notwendig, 45-grädiges Wasser ist für alle Einsatzzwecke voll ausreichend.

Ich würde auf jeden Fall den Rat des Herstellers einholen. Teilt dem Kundendienst eure Parameterliste, Nutzungsgewohnheiten, den Aufbau der Anlage mit. Die Techniker kennen ihre Systeme und werden euch sicherlich weiterhelfen können.


Gruß

Thomas Heufers

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