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Briloner
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Beitragvon Briloner » 16.02.2007 18:35 Uhr

Hallo !
In absehbarer Zeit fangen wir an zu bauen (ca170m²/KFW60). Nun stellt sich die Frage nach der richtigen Heizung. Fest steht, dass wir im Wohnzimmer einen ganz normalen Kaminofen für die Übergangszeit und zum zusätzlichen heizen im Winter aufstellen möchten. Als Heizung habe ich an einen Öl-Brennwert Gerät (Gas ist nicht möglich, Pellet und WP meiner Meinung nach zu teuer). Als Unterstützung der Ölheizung habe ich an Solar für das Wasser und einen zusätzlichen Holzkessel zur Entlastung der Ölheizung im Winter gedacht. Meine Frage ist, hat jemand Erfahrung mit einer Ölheizung mit Holz- und Solarunterstützung ? Welche Kessel sind hier zu empfehlen. Und die Öl und Holzkessel sollen sich automatisch umschalten können. Das heisst, wenn beim Holzkessel nicht mehr Holz nachgelegt wird, soll der Ölkessel automatisch anspringen.

machtnix
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Beitragvon machtnix » 16.02.2007 19:36 Uhr

Im Neubau noch eine Ölheizung rein?Nein Danke.
Entweder Wärmepumpe oder Pelletsheizung.

Wenn man dann tatsächlich alles zusammen rechnet mit Öltankanlage dann liegen die Investitionskosten nämlich gar nicht mehr so weit auseinander.

Den Pelletsbunker kannste selbst bauen,beim Öltank kommt der Heizi mit zwei Mann und baut den ganzen Tag am Tank rum.
Ich weiß jetzt nicht wo da noch der Vorteil sein soll?
Vielleicht sogar noch Erdtank?Dann wärst du auch hier wohl wieder mit dem Pelletstank von Geoplast im Vorteil.www.pelletstank.com

Wenn es dann noch eine Ölbrennwertanlage sein soll,kann ich eigentlich überhaupt kein Preisvorteil mehr erkennen.
Nimm den Pelletskessel von ETA.
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 16.02.2007 21:11 Uhr

Hallo Briloner!

Wenn Du dich weitergehend informieren möchtest, empfehle ich folgende Publikationen >> http://energie-effizientes-haus.de/html ... rbuch.html

Den möglichen Verbrauch eines Energiesparhaus KfW 40 kannst Du Dir hier nachlesen >> http://energie-effizientes-haus.de/html ... rauch.html

Es macht bei modernen energiesparenden Neubauten wirklich Sinn eine Wärmepumpe einzusetzen. Die Vorteile des niedertemperaturgeführten Heizungssystems sind überzeugend. >>
http://www.energie-effizientes-haus.de/ ... denheizung


Gruß

Thomas Heufers
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Beitragvon bernhard geyer » 16.02.2007 21:12 Uhr

Verbessere deinen Dämmstandard mindestens auf KfW40, lass die Solaranlage bleiben und investier in eine gut geplante Wärmepumpe. Deine Jährlichen Verbrauchskosten werden es dir danken.

Wenn du schon den Ölscheich was zukommen lassen willst dann mach eine Woche Urlaub in ihrem 7-Sterne Hotel.
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Beitragvon Franky71 » 17.02.2007 10:40 Uhr

Das wäre mein Favorit:
Es gibt auch Öfen, die Pellets (mit Füllautomatik) und Stückholz (von Hand beschickt) verbrennen können. Die schalten auch automatische um, wenn das Stückholz zur Neige geht.
Solaranlage: ja für ca 2/3 des Brauchwassers bzw. im Sommer zu 100%.
Bei der WP sollte man sich über die Bodenbeschaffenheit informieren, ob dies in deiner Region Sinn macht.

Gruß

Frank
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Beitragvon Briloner » 18.02.2007 13:01 Uhr

Danke für die vielen schnellen Infos. Mir fällt auf, das sehr viele hier auf Pelletheizungen schwören. Ich habe bei diesem Thema immer ein wenig Bauchschmerzen, wenn ich mir die Pelletpreise anschaue. Man ist ebenso abhängig von irgendwelchen Lieferanten, wie bei Öl. Nur eine Pelletheizung ist doppelt so teuer, als eine Ölheizung. Gibt es eigentliche schon die Möglichkeit eine Heizungsanlage mit "Biokraftstoff" zu betreiben ? Geht doch bei den Autos auch (Rapsöl usw.)
Zum Thema Wärmepumpen käme bei mir nur ein "Luft-Wärmepumpe" in Frage. Wie sieht es da wohl mit Geräuschpegen und Effektivität aus ? Und vor allem wie sieht es mit den Kosten aus ?


Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 18.02.2007 13:18 Uhr

Hallo Briloner!

Ich kann dir gerne 'mal die Grundrisse zukommen lassen.
Wir betreiben unsere Luft-/Wasser-Wärmepumpe direkt neben der Küche im Hauswirtschaftsraum, einzig getrennt durch eine Wohnraumtür. Die Anlage ist so leise, dass wir keine störenden Geräusche wahrnehmen. Wichtig ist natürlich eine fachgerechte Körperschall-Entkoppelung!

Nochmal der Hinweis zum Verbrauch >>
http://www.energie-effizientes-haus.de/ ... _jahr.html

Mein Vorschlag: Brilon ist nicht weit entfernt. Such dir einen kalten Tag aus und komm vorbei. Vorher bitte anmelden!


Gruß

Thomas Heufers
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Beitragvon bhkwsachsen » 31.03.2007 09:52 Uhr

:idea:
hast du schon mal über ein bhkw nachgedacht, denn das haus benötigt nicht nur wärme, sondern auch strom. mit einem bhkw tust du zwei fliegen mit einer klappe schlagen. ich hoffe, du weißt was ein bhkw ist. kraft-wärme-kopplung. es gibt keine heizung, welche sich selber bezahlt, außer das bhkw. wenn es dich interressiert, dann schau mal auf www.gelbev.de nach und lies dich durch oder benutze das kontaktformular. alles liebe und gute bei deiner entscheidungsfindung wünscht
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Beitragvon Jens der Heizer » 04.05.2007 11:07 Uhr

Ich bin auch am Überlegen wegen einer Luft-Wärmepumpe.
Wenn mir mal einer deutlich erklären kann wie sich das rechnet, hätte ich vielleicht nicht so viel Qual mit der Entscheidung.

Eine Jahresarbeitszahl von 3, bei optimalen Bedienungen (Pumpe in der Übergangszeit), aber einen Herstellungsverlust bei der Stromherstellung im Kraftwerk von 33% heißt ich komme bei +/- 0 raus im Vergleich zu Öl und Gas.

Wer mir jetzt erzählt das Öl und Gas die Umwelt verpestet so tun sie das auch im Kraftwerk zusammen mit der Kernenergie!

Trotzdem bekomme ich vorgerechnet das ich bei mir 500,-€ im Jahr einsparen könnte. Dabei wird mir aber auch geraten das ganze mit einem anderen Kessel zusätlich zu betreiben, zur Spitzenlastabdeckung.
Dann gebe ich ja die 500,-€ wieder aus!

Jens der Ratlose

Wie soll das nur gehen?
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Beitragvon Eva10 » 08.05.2007 15:51 Uhr

Wir haben vor im August zu bauen und wollen mit einem Kachelofen mit Heiz und Warmwasserunterstützung und mit Solar (Heizungunterstützung) heizen.
was haltet ihr davon?? Ist das ausreichend??

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