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soladi
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Beitragvon soladi » 14.02.2007 19:42 Uhr

Ich habe seit Mai 2006 ein Solarpaket BW 480 plus AR von Wagner. Nach ca. 3 monatiger Betriebszeit stellte ich am Flansch des Speichers eine Undichtigkeit fest, die durch nachziehen der Schrauben behoben wurde.
Zur Kontrolle entfernte ich die Isolierung und musste feststellen, dass der schwarze Schutzlack im unteren und oberen Bereich des Speichers stark abblättert und das blanke Metall zum Teil am rosten ist.
Da in der Regel niemand nach so kurzer Betriebszeit die Isolierung wieder entfernt, werden auch die wenigsten diesen Mangel feststellen.
Ich denke, dass dieser Lack nicht die dafür erforderliche Dehneigenschaft hat, und somit keinen Schutz bietet.

Kennt jemand dieses Problem???

Stephan Ostermann
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Beitragvon Stephan Ostermann » 14.02.2007 21:21 Uhr

Hallo...

Tja das wird noch ein Problem werden.

Von innen sind die Speicher Emailliert und werden so geschützt. Jedoch ist kein besonderer Schutz auf der Außenseite vorgesehen. In der Regel sind diese nur grundiert.

Warst du dabei, als der Speicher in den Keller gekommen ist? Ab und zu werden diese beim Einbringen schlecht behandelt und bekommen so Macken die "überpfuscht" werden.

Da du einen verdeckten Mangel entdeckt hast, muss der nächste Schritt zum Installateur gehen und dieser entsprechend zu Wagner.

Schau mal in deinen Unterlagen - bei vielen Speichern gibt es 5 Jahre Garantie.
Grüße vom

AS Solar Kundendienst
soladi
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Beitragvon soladi » 15.02.2007 18:27 Uhr

Hallo und Danke für deine Antwort

Die Anlage wurde in Eigenleistung mit Unterstützung einer Fachfirma installiert.

Der Lackschaden ist nicht durch Transport oder Montage entstanden. Der Schutzlack blättert gleichmäßig rundherum im unteren und oberen Bereich ab. Ich habe lediglich vergessen den Flansch an der Vorderseite nachzuziehen wodurch eine geringe Menge Wasser austrat.
Fa. Wagner meinte zuerst, das es am undichten Flansch läge und sich deshalb der Lack gelöst habe.
Nach meiner Frage wie es denn sein kann das die Farbe auch im oberen Bereich abblättert erwiderte Wagner dass das Wasser an der Isolierung hochgezogen wäre und somit den Lack auch dort gelöst hätte.

Ich habe Fa. Wagner gebeten sich selbst vor Ort ein Bild zu machen was dann auch geschah.

Die beauftragte Person war erstaunt und meiner Meinung, es ist schlechter Lack.
Nach ein paar Tagen bekam ich ein Mail der Fa. Wagner mit der Antwort „Der Speicher sei einem Überdruck ausgesetzt worden und dadurch ist der Lack gerissen.“

Mein Heizungsmonteur und ich können uns nicht vorstellen, dass der Speicher einem Überdruck ausgesetzt wurde, da zum Ersten, ein funktionierendes Überdruckventil vorhanden ist, und zum Zweiten an der undichten Stelle auch Druck entweichen konnte.

Es wäre interessant zu wissen, wie andere Solarwasserspeicher von Wagner nach einem oder zwei Sommer aussehen.

Gruß Uwe
Stephan Ostermann
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Beitragvon Stephan Ostermann » 15.02.2007 18:36 Uhr

Hallo...

Eine lustige Antwort von Wagner!

Bei Überdruck würden die Schweißnähte reißen!

Die Speicher (Trinkwasser) werden vom Hersteller mit 10 bar geprüft. Ein solcher Druck ist im normalen TW-System undenkbar.
Grüße vom

AS Solar Kundendienst
bbisolar
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Beitragvon bbisolar » 20.02.2007 16:29 Uhr

Hallo und guten Abend.

Ich habe eine Menge Dachflächen für Fotovoltaik und auch die entsprechenden Genehmigungen wie EVU und teilweise erstrangige Dienstbarkeiten. Was fehlt wie immer ist das gute Geld für den Eigenkapitalsanteil. Wer weiss wo oder wer kennt die richtigen Investoren für Projekte ab 40 kWp bis 2,5 MWp ??
herrchen
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Beitragvon herrchen » 26.02.2007 19:15 Uhr

Hallo soladi,

Dein Beitrag hat mich neugierig gemacht und mich veranlaßt, in den Keller zu gehen und nachzuschauen, ob mein Kessel besser dran ist als Deiner.
Schock! :shock:
Meine Anlage ist zwar nicht mehr so jung wie Deine, aber dafür bestimmt noch mehr verrostet... :?

Hast Du schon eine Idee, wie man den Wagner-Müll retten kann? Der Lack ist ja wohl der Oberhammer ... :roll:

Ciao vom
Herrchen, ratlos ...

Eric Heiligenstein
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Beitragvon Eric Heiligenstein » 28.02.2007 10:19 Uhr

Hallo Forum,

ist es heute nicht unvorstellbar das man sich bei so einem edlen Teil noch mit Korrosion und Opferanode und so einem Mist plagen muß ?

Das schafft natürlich auch wieder Arbeitsplätze - z.B. in der Reklamationsabteilung.

Die bauherrenfreundliche Lösung sind aber Pufferspeicher aus PP (Polypropylen). Hält ewig, kennt keine Korrosion, jede Bauform machbar und unwahrscheinlich leicht zu bearbeiten.

Wird in der Industrie praktisch nur noch genommen, siehe z.B. www.neutra.de.

Gruß

Eric
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Beitragvon hubert-nosmas » 28.02.2007 12:00 Uhr

Hallo Eric,

du hast wohl bei deinem Werbeversuch den falschen Link platziert!
Oder gibt es bei der Versicherung Provision?


MfG
Hubert
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Beitragvon Eric Heiligenstein » 28.02.2007 12:56 Uhr

Hoch,

da ist mir doch ein Maleursche passiert, dabei ist es noch nicht einmal Werbung für uns !

Die Fachleute für PP-Speicher sind hier zu finden: www.neutra-gmbh.de !

Nein, mit der Versicherung haben wir nix zu tun !

Danke für den Hinweis !

Gruß

Eric
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Beitragvon Energiesparer » 01.03.2007 20:56 Uhr

keine Sorge, der Pufferspeicher rostet so schnell nicht durch!!!

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