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Forum BHKW (KWK)

Thema: gibts irgenwo Preise über Mini-Blockheizkraftwerke

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Eidgenosse

Erfahrung:
Anmeldedatum: 13.02.2007, Wohnort: Zürich
Beiträge: 1
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ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Heizen mit Erdwärme

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Idea Idea Idea
Für ein Einfamilienhaus ist eine gute Isolation, kombiniert mit der "französischen Lösung", wohl am sinnvollsten.
Elektrische Direktheizung und ein elektrischer Warmwassererzeuger.
Die Investitionskosten sind tragbar, die Wartungskosten sehr tief und das ganze ist nicht anfällig. So ist man von den Oelscheichs und den Russen unabhängig, produziert keine Abgase und hat keinen Aerger.
Durch die Marktliberalsierung sollen die Strompreise purzeln........ so wird es uns mindestens ständig eingeredet.
In Frankreich ist der Strom heute auch ohne "Liberalisierung" billger als bei uns!

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Heinz

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 13.01.2006, Wohnort: Odenwald
Beiträge: 334
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Hallo Eidgenosse,

würden auf dem Strompreis nicht unnötig um die 40% Staatsabzocke lasten, wären Elektroheizungen eine ernstzunehmende Alternative.

Grüsse
Heinz

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kolo@post.cz

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 19.12.2006,
Beiträge: 50
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Für ein Einfamilienhaus ist eine gute Isolation, kombiniert mit der "französischen Lösung", wohl am sinnvollsten.

kann mann/frau auch so machen

Laut VDEW hatte Frankreich mit 78 Prozent den höchsten Atomenergieanteil unter den acht EU-Ländern mit AKW, gefolgt von Belgien mit 58 Prozent vor Schweden mit 46 und Finnland mit 30 Prozent. Deutschland habe mit 29 Prozent Anteil im EU-Mittel gelegen. In Spanien seien es 26, in Großbritannien 23 und in den Niederlanden vier Prozent gewesen.

Der Nachbar Schweiz habe mit einem Anteil von 40 Prozent Atomenergie an der Stromproduktion im europäischen Mittel gelegen. Litauen habe unter den EU-Beitrittsländern mit 80 Prozent die Spitzenposition eingenommen, so der VDEW.

http://hermes.zeit.de/pdf/arch...hiv/2002/43/200243_edf.xml.pdf

Handfeste Probleme zeichnen sich auch in der Nuklearsparte des Unternehmens ab. Frankreich setzte in den vergangenen Jahrzehnten voll auf Atomenergie, der größte Teil des französischen Stroms stammt aus Kernkraftwerken. Aber viele Anlagen arbeiten unwirtschaftlich und sind im Schnitt gerade mal zu 75 Prozent ausgelastet − ein Wert, der im internationalen Vergleich nur von Staaten wie Bulgarien oder Russland unterboten wird. Der Grund: EdF produziert mehr Strom, als verkauft werden kann. Deshalb kommt es vor,dass Reaktoren am Wochenende abgeschaltet werden müssen, was angesichts hoher Fixkosten wirtschaftlicher Wahnsinn ist. Nach einem Vergleich der Zeitschrift Nuclear Engineering International befinden sich unter den 100 weltweit bestgenutzten Kernkraftwerken nur drei französische Standorte, während Deutschland siebenmal und die USA 46−mal in der Liste vertreten sind. Zur Wirtschaftlichkeit

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kolo@post.cz

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 19.12.2006,
Beiträge: 50
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wieso kann mann/frau eigentlich nicht zur eDF,FRANCE wechseln, da kostet der strom nur 1/3 vom deutschen preis??????

http://collectivite.edf.fr/fichiers/fckeditor/File/EDF_ENTREPRISES_V5/...

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WiLa

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Beiträge: 2
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Zitat:
Das Jahr hat 8760 Stunden,ca. die Hälfte davon ist Nacht.Ich brauche jedenfalls Nachts keine Heizung.Bleiben also nach ca.4380 Stunden.
Ziehe mal die Sommermonate ab an denen ich keine heizung brauche kommt man dann ca. auf 1800 bis 2200 Vollbenutzungsstunden an denen eine Heizung in Betrieb ist.
Wie soll sich da ein BHKW für ein normales Einfamilienhaus rechnen?

Da ich Laie zu diesem Thema bin, sehe ich das wohl zu einfach gestrickt:

Meine Heizung läuft das ganze Jahr (!), denn ich benötige jeden Tag heißes Wasser. Schon alleine deswegen, weil mich nach dem aufstehen mein erster Weg ins Bad führt. Strom benötige ich auch jeden Tag.

Wenn ich jetzt davon ausgehe, das meine Heizungsanlage auch mal erneuert werden müsste, dann bringt ein Mini-BHKW in einem EFH zumindest den Vorteil, das ich zu der ohnehin laufenden Heizung nun auch noch Strom produziere.
Bei meinen derzeitigen jährlichen Stromkosten in Höhe von rd. 1.500,-- Euro hätte ich zumindest genau diesen Betrag jährlich "übrig" um die Anlage zu bezahlen. Würde ich "nur" eine neue Anlage zum heizen bzw. Warmwasseraufbereiten kaufen, würde ich zusätzlich zu den Kosten der neuen Anlage weiterhin die 1.500,-- jährlich für Strom ausgeben.

Jetzt zur Frage, was ich mit dem produzierten Strom mache:

1. Bekomme ich für den selbstproduzierten Strom mehr Geld als ich für den "gekauften" bezahle, dann speise ich ihn ein und habe (nur mal als Beispiel) rd. 2000,-- Einnahmen im Jahr, bei gleichzeitig 1.500,-- Ausgaben für den gekauften Strom. Macht immerhin noch 500,-- Euro Gewinn, den ich ohne diese Anlage nicht hätte und darum in die Finanzierung investieren kann.

2. Ist der selbstproduzierte Strom genau so teuer wie der "gekaufte", dann speise ich einen Überschuß ein und kaufe den Minderbedarf zu.
(Wenn das techn. so nicht geht, dann speise ich eben ALLES ein und kaufe ALLES zu, bei gleichem Preis hält sich das die Waage). Solange ich am Jahresende genau so viel Strom produziert habe, wie ich auch verbraucht habe, geht die Rechnung immer noch zu Null auf. Um hierbei einen finanziellen Verlust zu machen, müsste ich schon deutlich mehr Strom verbrauchen, als ich selbst produziere.

3. Bekomme ich für den selbstproduzierten Storm weniger als mich der Kauf kosten würde, dann verbrauche ich die Produktion selbst. Problem ist, das zu Zeiten des Spitzenverbrauches zu wenig produziert wird und ich speichern müsste. Dazu wären entsprechende Investitionen in Batterien erforderlich.
Durch die derzeitige Subventionierung ist das NOCH nicht notwendig, wird aber irgendwann mal soweit sein.
Sollte ich allerdings in 20 Jahren mal in Batterien investieren müssen, dann sehe ich das als akzeptabel an. Zum einen bin ich dann autark (das lasse ich mir bei zu hohen Strompreisen gerne mal was Kosten) und zum anderen sehe ich das wie beim Bau eines Hauses: Nach 20 Jahren wird dann auch mal ein neues Dach fällig oder andere Kosten für Renovierungen stehen an.

Fazit: Die Kosten für eine neue Heizung habe ich sowieso. Kann ich zusätzlich Strom erzeugen, dann mache ich keinen finanziellen Verlust, eher noch einen Gewinn. Wenn hierzu noch Subventionen in Form von Zuschüssen in Cent/kWh oder in Form von erlassener Mineralölsteuer hinzu kommen, das noch verbunden mit zinsgünstigen Darlehen, dann macht ein Mini-BHKW durchaus Sinn für ein Einfamilienhaus.

Oder denke ich hier zu einfach und übersehe entscheidende Punkte?

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hartmut

Erfahrung: ***
Anmeldedatum: 18.04.2008,
Beiträge: 47
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Genau diese Rechenaufgabe habe ich mir auch zugemutet und bin zum gleichen Ergebnis gekommen. Ist ja eigentlich nur eine Frage der Logik oder Embarassed

Was mich noch abschreckt sind die hohen Anschaffungskosten für so ein Mini-Kraftwerk. Oder gibt es da schon neuere Lösungen?

_________________
Gruß
Hartmut

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GMil

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Anmeldedatum: 29.02.2008, Wohnort: Nähe Fürth / Bayern
Beiträge: 671
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Interessant scheint mir die Pellets-Stirlingmotor-Lösung von sunmachine zu sein. Das Ding kommt auf relativ hohe Gesamt-Wirkungsgrade und ist technisch m.E. recht sauber und mit haltbaren Materialien gefertigt (ich habe es in Natura beim Hersteller angesehen), so daß nach Aussage eines dortigen Ingenieurs nur alle 10 Jahre eine "große Inspektion" nötig werden soll. Allerdings ist es nach meiner Info deutlich teurer als z.B. eine gute L/W-Wärmepumpe.

_________________
Gruß

Gerhard

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hartmut

Erfahrung: ***
Anmeldedatum: 18.04.2008,
Beiträge: 47
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Es ist mir schon klar, daß die BHKWs nicht die kostengünstigste Variante bei der Anschaffung sind.
Da meine Wohnung aber nur einen geringen Anteil mit FBH hat kann ich eine L/W Wärmepumpe wohl vergessen.

Am liebsten währe mir einen Wasserführenden Kamin in meiner bestehenden Anlage einzubinden. Soll aber auch nur mit viel Aufwand möglich sein. Z.B Rohre verlegen ec.

Hier noch einmal die Daten unserer Wohnung, wie schon in einem anderen Tread genannt:

Wir bewohnen eine ca. 125 qm Wohnung, Raumhöhe 2,95 m, untere Etage, in einem 2 Familienhaus. 40ger Außenwände mit Styropordämmung.
Das Gebäude wurde 1930 gebaut und 1996 rekonstruiert.Unsere Wohnung wird von einer Erdgasheizung der Firma Vaillant beheizt.Der Gaskessel befindet sich in einem Kellerraum ( Höhe ca. 1,60 m-leider nur Teilunterkellert) unter der Küche.
Fußbodenheizung existiert nur im Bad und eine der Wohnstuben, diese wird aber eher nicht genutzt da dort ein Kaminofen betrieben wird.

Unser Verbrauch :

Strom ca 3.600 KWh
Erdgas 16-18.000 KWh
sowie ca 5 RM Birke/Buche - Kaminholz

Vaillant Gaskessel VKS 21-4-2 -gedrosselt auf 16 KW
Warmwasser-und Pufferspeicher (Edelstahl Tank in Tank) 240 Liter
vor 2 Jahren durch www.minitact.de... installiert.

_________________
Gruß
Hartmut

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Souli

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 17.12.2007,
Beiträge: 60
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ANZEIGEHeizung - Solar - Sanitär - Elektro
Heizen und Kühlen
mit Wärmepumpen


ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH
Hallo ihr Lieben,

Zitat:
wieso kann mann/frau eigentlich nicht zur eDF,FRANCE wechseln, da kostet der strom nur 1/3 vom deutschen preis??????


Na toll! ... wer zahlt dann unseren supertollen subventionierten Solarstrom? Evil or Very Mad

Zitat:
Die Stirling-Revolution von "WhisperGen"
Die neuseeländische Firma WhisperGen will nächsten September eine stromerzeugende Heizung auf den Markt bringen.


Das alles ist doch nur Zukunftsmusik. Wie lang bzw. wie oft habe ich schon gehört, dass diese Technik kommen soll und dass sie funktioniert. Rolling Eyes

Die Funktion bezweifel ich ja nicht mal denn ich weiss, dass es durchaus geht. Allerdings lassen sich die Stirlings einfach nicht mit der Thermodynamik vereinbaren und darum dürfte es auch gar nicht gewollt sein, dass solche Techniken gefördert werden.

Viele Grüße,
Souli

_________________
Siehe auch:
www.wasserturbo.de...

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