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BHKW-Heizung, Blockheizkraftwerke, Mini-BHKW, Kraft-Wärme-Kopplung, Umbau, Selbstbau, Mikro-KWK, Generatoren, Gasmotoren
machtnix
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Beitragvon machtnix » 12.02.2007 11:42 Uhr

Hab hier nochmal eine alte Preilsite von 2005 gefunden.ECOPOWER
ecopower BHKW
Technsiche daten Brennstoff Erdgas/Flüssiggas
Elektrische Leistung:1,3-4,7kW
Heizleistung:4,0-12,5kW
Gasverbrauch: (Erdgas H 0,59-1,90m³) (Flüssiggas 0,51-1,55kg/h)
Preis:13.500,00€

Fernüberwachung:530,00€
Wirtschaftlichkeitsberechnung:45,00€
Unterstützung Anlagenplanung und Antragstellung:156,00€
Erstinbetreibnahme:365,00€
Erste Wartung inkl.Material:290,00€
Transportkostenpauschale:157,00€

Kleinkram wie Mischergruppen und Anschlußschläuche lasse ich mal außen vor.

Regelung eines zweien Heizkreises:406,00€
Fühlerset:56,00€
Relais zur Ansteuerung der Speicherladepumpe:56,00€
Steueurung eines Spitzenlastkessels:406,00€

Dann kommt natürlich der Pufferspeicher und Rohrmaterial und sonstiges Kleinzeug dazu.
Ach ja und gearbeitet habe ich auch noch nichts.

Das Jahr hat 8760 Stunden,ca. die Hälfte davon ist Nacht.Ich brauche jedenfalls Nachts keine Heizung.Bleiben also nach ca.4380 Stunden.
Ziehe mal die Sommermonate ab an denen ich keine heizung brauche kommt man dann ca. auf 1800 bis 2200 Vollbenutzungsstunden an denen eine Heizung in Betrieb ist.
Wie soll sich da ein BHKW für ein normales Einfamilienhaus rechnen?

Ich bin grundsätzlich nicht gegen diese Technik,aber bitte nur da wo es sinnvoll ist,und im EFH ist das Käse.
Wenn der Kunde unbedingt will und hinterher das Geschrei und Gejammer groß ist,das sich das nicht rechnet,bekommt er von mir eine Packung Taschentücher,denn weiter geht mein Mitleid nicht.

Heinz
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Beitragvon Heinz » 14.02.2007 10:00 Uhr

Hallo kolo@post.cz,

Ich habe mal das "Wundergerät" aus

www.whispergen.com...

überschlägig nachgerechnet:

Ausgangsdaten:

1,2 kWel./8,0 kWtherm. / Kosten der Anlage nur 5.000 € (kann das überhaupt hinkommen, oder sind das die blanken Gerätkosten?) / keine Überschussnetzeinspeisung / Wartungskosten Kosten Betriebsstoff konventionell 0,0395 €/kWh – steuerermäßigt 0,034 kWh / Kosten Strom 18 ct/kWh / Betriebszeit im EFH 2.200 Stunden im Jahr / nur 2,0 ct/kWhel. / Verzinsung 3% KfW-subventioniert- 10 Jahre Laufzeit

Ergebnis:
Stromeigenverbrauch 2.640 kWh/a
Heizungseigenverbrauch 17.600 kWh/a
Gesamteinsparung (Strom/Heizung) 429 €/a
Amortisationszeit 26 Jahre!

Für das EFH müssen für die 2.200 Stunden Heizzeit auch parallel die Grundlast von 1,2 kWhel. abgenommen werden. Ist das so im EFH? :)

Der Brüller ist das Ding wohl nicht, wird aber E-On helfen, sich die Taschen weiter zu füllen!

Grüsse
Heinz
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Beitragvon Stephan Ostermann » 14.02.2007 17:23 Uhr

Tja ... und warum findet so etwas der Autor nicht per google.de?
Grüße vom

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Beitragvon Energiesparer » 14.02.2007 21:34 Uhr

tja, und warum wird mit einem BHKW keine Wärmepumpe direkt angetrieben??
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Beitragvon Stephan Ostermann » 14.02.2007 21:41 Uhr

Ganz einfach Energiesparer...

Ein BHKW läuft nur wärmegeführt.
Grüße vom

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Beitragvon Eidgenosse » 14.02.2007 22:07 Uhr

:idea: :idea: :idea:
Für ein Einfamilienhaus ist eine gute Isolation, kombiniert mit der "französischen Lösung", wohl am sinnvollsten.
Elektrische Direktheizung und ein elektrischer Warmwassererzeuger.
Die Investitionskosten sind tragbar, die Wartungskosten sehr tief und das ganze ist nicht anfällig. So ist man von den Oelscheichs und den Russen unabhängig, produziert keine Abgase und hat keinen Aerger.
Durch die Marktliberalsierung sollen die Strompreise purzeln........ so wird es uns mindestens ständig eingeredet.
In Frankreich ist der Strom heute auch ohne "Liberalisierung" billger als bei uns!

Heinz
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Beitragvon Heinz » 16.02.2007 16:00 Uhr

Hallo Eidgenosse,

würden auf dem Strompreis nicht unnötig um die 40% Staatsabzocke lasten, wären Elektroheizungen eine ernstzunehmende Alternative.

Grüsse
Heinz
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Beitragvon kolo@post.cz » 16.02.2007 19:40 Uhr

Für ein Einfamilienhaus ist eine gute Isolation, kombiniert mit der "französischen Lösung", wohl am sinnvollsten.

kann mann/frau auch so machen

Laut VDEW hatte Frankreich mit 78 Prozent den höchsten Atomenergieanteil unter den acht EU-Ländern mit AKW, gefolgt von Belgien mit 58 Prozent vor Schweden mit 46 und Finnland mit 30 Prozent. Deutschland habe mit 29 Prozent Anteil im EU-Mittel gelegen. In Spanien seien es 26, in Großbritannien 23 und in den Niederlanden vier Prozent gewesen.

Der Nachbar Schweiz habe mit einem Anteil von 40 Prozent Atomenergie an der Stromproduktion im europäischen Mittel gelegen. Litauen habe unter den EU-Beitrittsländern mit 80 Prozent die Spitzenposition eingenommen, so der VDEW.

http://hermes.zeit.de/pdf/archiv/archiv/2002/43/200243_edf.xml.pdf

Handfeste Probleme zeichnen sich auch in der Nuklearsparte des Unternehmens ab. Frankreich setzte in den vergangenen Jahrzehnten voll auf Atomenergie, der größte Teil des französischen Stroms stammt aus Kernkraftwerken. Aber viele Anlagen arbeiten unwirtschaftlich und sind im Schnitt gerade mal zu 75 Prozent ausgelastet − ein Wert, der im internationalen Vergleich nur von Staaten wie Bulgarien oder Russland unterboten wird. Der Grund: EdF produziert mehr Strom, als verkauft werden kann. Deshalb kommt es vor,dass Reaktoren am Wochenende abgeschaltet werden müssen, was angesichts hoher Fixkosten wirtschaftlicher Wahnsinn ist. Nach einem Vergleich der Zeitschrift Nuclear Engineering International befinden sich unter den 100 weltweit bestgenutzten Kernkraftwerken nur drei französische Standorte, während Deutschland siebenmal und die USA 46−mal in der Liste vertreten sind. Zur Wirtschaftlichkeit
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Beitragvon kolo@post.cz » 21.11.2007 19:27 Uhr

wieso kann mann/frau eigentlich nicht zur eDF,FRANCE wechseln, da kostet der strom nur 1/3 vom deutschen preis??????

http://collectivite.edf.fr/fichiers/fck ... 0807V1.pdf
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Beitragvon WiLa » 29.12.2007 13:04 Uhr

Das Jahr hat 8760 Stunden,ca. die Hälfte davon ist Nacht.Ich brauche jedenfalls Nachts keine Heizung.Bleiben also nach ca.4380 Stunden.
Ziehe mal die Sommermonate ab an denen ich keine heizung brauche kommt man dann ca. auf 1800 bis 2200 Vollbenutzungsstunden an denen eine Heizung in Betrieb ist.
Wie soll sich da ein BHKW für ein normales Einfamilienhaus rechnen?

Da ich Laie zu diesem Thema bin, sehe ich das wohl zu einfach gestrickt:

Meine Heizung läuft das ganze Jahr (!), denn ich benötige jeden Tag heißes Wasser. Schon alleine deswegen, weil mich nach dem aufstehen mein erster Weg ins Bad führt. Strom benötige ich auch jeden Tag.

Wenn ich jetzt davon ausgehe, das meine Heizungsanlage auch mal erneuert werden müsste, dann bringt ein Mini-BHKW in einem EFH zumindest den Vorteil, das ich zu der ohnehin laufenden Heizung nun auch noch Strom produziere.
Bei meinen derzeitigen jährlichen Stromkosten in Höhe von rd. 1.500,-- Euro hätte ich zumindest genau diesen Betrag jährlich "übrig" um die Anlage zu bezahlen. Würde ich "nur" eine neue Anlage zum heizen bzw. Warmwasseraufbereiten kaufen, würde ich zusätzlich zu den Kosten der neuen Anlage weiterhin die 1.500,-- jährlich für Strom ausgeben.

Jetzt zur Frage, was ich mit dem produzierten Strom mache:

1. Bekomme ich für den selbstproduzierten Strom mehr Geld als ich für den "gekauften" bezahle, dann speise ich ihn ein und habe (nur mal als Beispiel) rd. 2000,-- Einnahmen im Jahr, bei gleichzeitig 1.500,-- Ausgaben für den gekauften Strom. Macht immerhin noch 500,-- Euro Gewinn, den ich ohne diese Anlage nicht hätte und darum in die Finanzierung investieren kann.

2. Ist der selbstproduzierte Strom genau so teuer wie der "gekaufte", dann speise ich einen Überschuß ein und kaufe den Minderbedarf zu.
(Wenn das techn. so nicht geht, dann speise ich eben ALLES ein und kaufe ALLES zu, bei gleichem Preis hält sich das die Waage). Solange ich am Jahresende genau so viel Strom produziert habe, wie ich auch verbraucht habe, geht die Rechnung immer noch zu Null auf. Um hierbei einen finanziellen Verlust zu machen, müsste ich schon deutlich mehr Strom verbrauchen, als ich selbst produziere.

3. Bekomme ich für den selbstproduzierten Storm weniger als mich der Kauf kosten würde, dann verbrauche ich die Produktion selbst. Problem ist, das zu Zeiten des Spitzenverbrauches zu wenig produziert wird und ich speichern müsste. Dazu wären entsprechende Investitionen in Batterien erforderlich.
Durch die derzeitige Subventionierung ist das NOCH nicht notwendig, wird aber irgendwann mal soweit sein.
Sollte ich allerdings in 20 Jahren mal in Batterien investieren müssen, dann sehe ich das als akzeptabel an. Zum einen bin ich dann autark (das lasse ich mir bei zu hohen Strompreisen gerne mal was Kosten) und zum anderen sehe ich das wie beim Bau eines Hauses: Nach 20 Jahren wird dann auch mal ein neues Dach fällig oder andere Kosten für Renovierungen stehen an.

Fazit: Die Kosten für eine neue Heizung habe ich sowieso. Kann ich zusätzlich Strom erzeugen, dann mache ich keinen finanziellen Verlust, eher noch einen Gewinn. Wenn hierzu noch Subventionen in Form von Zuschüssen in Cent/kWh oder in Form von erlassener Mineralölsteuer hinzu kommen, das noch verbunden mit zinsgünstigen Darlehen, dann macht ein Mini-BHKW durchaus Sinn für ein Einfamilienhaus.

Oder denke ich hier zu einfach und übersehe entscheidende Punkte?

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