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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Erdwärmeverteiler und Wanddurchführung

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Piwi

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 21.01.2007,
Beiträge: 73
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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo,

folgende Themen hätte ich noch ......................

1. Es gibt wohl zwei Möglichkeiten, die Bohrlöcher miteinander zu verbinden. Welche ist die "bessere" und wo liegen die Vor-Nachteile.

Die eine Möglichtkeit ist wohl mit einem außen liegenden "Tichelmannverteiler", die andere Möglichkeit ist wohl, dass unter der Erde einfach ein "T-Stück" verbaut wird und dann ab ins Haus?

2. Wie und wo wird die Wanddurchführung am besten gemacht?

Soweit ich weiß, 2 x 100mm HT Rohre im mittleren Abstand von 20 - 30 cm, ca. 1 - 1,2 unter der Erde. Innen dann genau dort, wo dann später die Wärmepumpe steht? Ist das so richtig? Werden die von außen kommenden Leitungen direkt auf die Wärmepumpe gegeben?

DANKE,
Gruß

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bernhard geyer

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 22.06.2006,
Beiträge: 1153
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Bei einem Flächenkollektor wird man wohl eher den Verteiler außen anbringen, da bei entsprechender Anzahl von Kreisen sonst zu viele Wanddurchbrüche nötig wären.

Bei Bohrungen würde ich die Zusammenführung erst innen machen um sowohl kontrolle über den Durchfluss zu haben als auch bei Problemen (unterschiedliche Durchflutung) hier den Durchfluß einfach anpassen zu können.

Der Wanddurchbruch sollte in der nähe der Wärmepumpe sein, damit die nötigen teuren Isolierungen (ohne wird es eine Tropfsteinhöhle geben) der inneliegenden Leitungen möglichst gering ausfallen können.

Wie genau die ausgeführt werden sollen ist entsprechend der Vorgabe des Heizungsbauers ob er alles in einem Bündeln will oder jede Leitung gesondert durchführen will.

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windsurf

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 07.01.2007,
Beiträge: 7
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Flächenkollektor:
Zu empfehlen ist ein Schacht im Außenbereich, der somit immer gut zugänglich ist. Eine Verbindung der Kreise durch verschweißen im Erdreich ist auch möglich aber die "günstigere" Variante.

Sondenbohrung:
Bei der Sondenbohrung werden die Leitungen meist im Erdreich durch Verschweißen zusammengeführt.

Nicht mehr als 2 !!! Leitungen ins Haus einführen, hoher isolieraufwand und mehr möglich Tropfwasserstellen als nötig.

Beim Tichelmannverteiler wird ein gleichmäßiger Druckverlust an den Wärmequellen gewährleistet.

Für Soleleitungen am besten KG Rohr 100 o. 125 verwenden und keine engen Bögen fahren. Tiefe am besten unterhalb der Abflussleitungen um diese ohne Probleme verlegen zu können.
Die Leitungen am besten dort enden lassen wo es der HZB gerne hätte (je nach WP-Anschlüssen). Bei einigen WP kommen die Leitungen direkt auf die Kugelhähne der WP, bei anderen müssen noch Ausdehnungsgefäß und Sicherheitseinrichtungen (Sicherheitsventil, Manometer) in die Soleleitung eingebunden werden. Spül-/ Füllanschlüssen werden so gut wie immer außerhalb der Gerätes montiert.

Gruß

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