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skaufmann
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Beitragvon skaufmann » 03.02.2007 08:48 Uhr

Hallo,

wie sind Eure Erfahrungen zu Specksteinoefen?

Mir gefallen sie besser als Heizkamine, da sie die Waerme
speichern koennen, aber nicht gar so traege wie Kacheloefen sind.

Mich wuerde interessieren, ob Ihr diese Einschaetzung teilt.
Bereut jemand seinen Kauf und haette doch lieber etwas anderes
gekauft?

Sehr interessant finde ich auch die Specksteinoefen mit integriertem
Backofen. Auch dazu wuerde mich Eure Meinung interessieren.

Viele Gruesse
skaufmann

Jens der Heizer
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Beitragvon Jens der Heizer » 21.02.2007 10:58 Uhr

Hallo,

ich besitze den Specksteinofen Vanessa 3 von Nunnauuni und bin im Großen und Ganzen Zufrieden.

Der Ofen wiegt 1800 kg, ist ein Eckmodel und hat 7kW Leistung.
Der Brennraum ist 35 cm x 25 cm.

Der Ofen erreicht seine optimale Temperatur nach dem 2x abrennen.
Das heißt er wird voll geladen, angezündet und mit max. Luftzufuhr lässt man das Feuer runter brennen. Wenn keine Glut mehr zu sehen ist schließt man die Zu und Abluft und stapelt die nächste Ladung rein damit die schon mal vorgewärmt wird.
Am späten Nachmittag zündet man dann die zweite Ladung an und läßt sie auch wieder runterbrennen.

Der Ofen rentiert sich bei uns nur weil meine Frau zuhause ist, und sie nach dem Abbrand den Ofen schließen kann. Wird das nicht gemacht kühlt der Ofen duch den Zug wieder aus!

Ich würde wieder einen Specksteinofen holen allerdiengs kein Eckmodell mehr, da die zwei heißesten Seiten des Ofens in die Raumecken strahlen, wo ich die Wärme nicht brauche. Außerdem würde ich einen größeren Brennraum bevorzugen, mit mind. 50 cm Brennraumtiefe. Daduch könnte ich einfacher das Holz stapeln. Außerdem würde ich auf einen Rost verzichten. Der ist völlig überflüssig und verantwortlich für den relativ hohen Aschegehalt. Mein Kollege hat einen Kachelgrundofen und leert viermal in der Heizperiode seinen Aschekasten aus, ich dagegen alle zwei Wochen. Ein Backfach ist nicht notwendig, da man auch den Brennraum als Backofen benutzten kann.

Die Masse des Ofens ist entscheiden für die Nutzung. Wenn man nur Abends zuhause ist und nur dann die Wärme braucht ist ein leichter Ofen besser, da er breits nach einer Ladung die volle Wärme hat. Hat man Kinder wie ich braucht man es dauernd warm, da ist der schwere besser.
Die Aufheizzeit ist sehr wichtig, meiner braucht im Winter wenn er kalt ist und das Haus nicht geheizt wurde mind. 3 Ladungen. Nach dem letzten Abbrand habe ich zwölf Stunden Wärme, dann sollte ich wieder ein Feuer machen damit ich diese auch behalte. Lauwarm ist der Ofen noch nach 24h aber da bringt er mir keine Heizleistung. Ich heize von Oktober bis März, im Mai nur noch selten, und komme ´mit 4 bis 5 Ster durch.
Mein Erdgeschoss ist 77 qm groß und das bekomme ich in der Nähe vom Ofen auf 22°C, in der Küche immerhin auf 21°C. Wenn das nicht langt feuert in kürzen Intervallen, also nicht in 12h Rhythmus wie ich sondern z.B. alle 8h.

Von Tulukivi gibt es einen Wirbelkammerbrennraum, der so funktioniert wie ein Grundofen, es gibt einfach keinen Rost sondern das Holz verbrennt in einem Aschebett. Das ist die effizienteste und ökologischste Art Holz zu verbennen. Ein Rost ist nur für Kohlefeuerung geeignet, die in einem Specksteinofen aber nicht zugelassen wird und aus Umweltgründen auch nie mehr Privat verheizt werden sollte.

Gruß

der Holzheizer
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Beitragvon oakgast » 29.01.2010 12:48 Uhr

Kommentar von "Spirit of Fire / Scheibelhofer" erstellt am 29.01.2010,11:38
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Spirit of Fire hat eine neue Form des "Specksteinofens" auf den Markt gebracht, der die Vorteile der beiden Welten (Kachelöfen mit Grundofenfeuerung) und Specksteinöfen (hohe Speicherleistung und hohe Wärmedynamik) verbindet! Einen Heiztechnikteil mit Luxit Innenausbau (wie bei Kachelöfen) und einem Speicher und Strahlungsmantel aus 5 cm starken Speckstein!
Nähere Infos auch unter : http://www.spirit-of-fire.com/speckstein/
<a href='http://www.energieportal24.de/b2b/rating/mail_extern_2.php?id=528' target='_blank'>Mail an Spirit of Fire / Scheibelhofer</a>
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Beitragvon oakgast » 25.09.2010 19:14 Uhr

Kommentar von "Hartmut Kunz" erstellt am 25.09.2010,20:12
Thema: Sonstiges(Erfahrung mit einem Produkt)

Hallo

ich habe 1997 einen Specksteinofen gekauft, Gewicht 2000 Kg.
Nach 5 Jahren war den Brennraum Kaputt, da ich nur mit Eiche gefeuert habe. Auf Garantie wurde ein neuer Brennraum eingebaut. Dann habe ich Gussplatten und Schamottplatten eingebaut, hielt immer nur 1 Jahr.
Danach habe ich auf dem Schrottplatz für 20 € eine 5 Zentimer dicke Stahlplatte gekauft, (70Kg) in 4 Stunden mit einer Aldiflex zurecht geschnitten und eingebaut.
Die 20 Euronen teure Stahlplatten überleben warscheinlich noch meine Kinder.
Der Ofen fängt nach 2 Std. an zu Heizen und dan macht er dann 24 Std. lang. Im Frühjahr und Herbst ist es dann Nachmittag schon mal zu Warm. im Winter Ideal. Holz brauche ich nun 30 % weniger als vorher mit einem Gußofen.
Gruß
Hartmut
<a href='http://www.energieportal24.de/b2b/rating/mail_extern_2.php?id=1122' target='_blank'>Mail an Hartmut Kunz</a>
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Beitragvon sawfish666 » 22.12.2011 14:11 Uhr

Hallo!
Ich war bis vor kurzem als Ofenbauer für ein Mitbewerberprodukt beschäftigt. Den Namen darf ich an dieser Stelle nicht nennen, könnte zu Problemen führen. Denn was ich über diesen Mist berichten könnte, sollte grundsätzlich jeden davon abhalten, sich einen derartigen Quatsch aufschwatzen zu lassen.
Die angepriesene Holzmenge in Form von Ersparnis gegenüber Kachelöfen und Grundöfen stimmt schonmal garnicht. Dann werden Öfen angepriesen, die von der Leistung nicht zu den Gegebenheiten passen. Zugegeben, der Stein ansich ist ganz nett anzusehen, das war es dann aber auch schon. Das Material ist hoiffnungslos überteuert und die Speicherkapazität ist sicherlich nicht größer als die eines Schamottesteins, womit mein Kachelofen gebaut ist. Zudem sieht mein Ofen auch noch besser aus, weil rustikaler in der Erscheinung. Weiter geht es bei den Feuerräumen und er Abgasführung. Wir haben die eine oder andere "Reparatur" durch geführt, weil das Innenleben nach 10 Jahren einfach aufgelöst war. Bei den reparierten Öfen handelte es sich um 8-10 Jahre Teile, die seinerzeit 8-10.000 Euronen gekostet haben. Mal ehrlich, für soviel Geld erwartet man doch wohl kaum nach 10 Jahren eine Instandsetzung von weiteren 2000.- Euronen. Mein Ofen ist mittlerweile 11 Jahre alt, ist im Innern tadellos, hat mich damals 5500 Deutsche Mark gekostet und bekommt im kommenden Frühjahr einen neuen Schamotte Einsatz des Olsberger Heizeinsatzes. Das muß auch nur sein, weil meine bessere Hälfte so manches Mal die Scheite in den Ofen geschmissen hat. Aber egal, kostet nur 150 Euros, nach so einer "Laufzeit" ein lächerlicher Betrag.
Wenn ich mir so überlege, wie die finnischen Öfen so zusammengezimmert werden, kann ich nur dringend davon abraten. Laßt Euch von der Optik nicht blenden, das einzig wahre ist ein klassisch erstellter Ofen mit Lehm, Schamotte und außen herum nett verputzt. Konnte mich mit dem ganzen finnischen Pfusch nicht identifizieren und war nicht gerade stolz darauf, diesen Schund aufzubauen. Dann ist mein ehemaliger Chef auch noch ein riesen Pfuscher, was das Ganze nicht besser machte. Haltet doch mal eine Wasserwaage an Eure tollen Specksteinöfen und wundert Euch nicht über das Ergebnis!

Ich hoffe, hilfreich gewesen zu sein

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