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Forum Sonstiges

Thema: Erdwaerme Anlage - Leistung im Winter ?

|

Schneck Dennis

Erfahrung: Gast
,
Antworten mit Zitat
ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Warmwasser mit Wärmepumpen

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Guten Tag Zusammen,

ich stehe vor der Entscheidung ob Erneuerung
der Oelheizung oder ErdwaermeAnlage

Folgene Firmen wurde mir von einem Bekannten dessen Bekannten... usw. empfohlen.

Bohrfirma: http://www.teramex.de/...

Waermepumpe: http://www.waterkotte.de/...


Meine generelle frage ist, wer wohnt wie ich
auf ueber 770 m ue.n.N. und hat im Winter auch
schon mal "-20" - "-25" Grad
in einem Haus ca. Bj. 1890 (Backstein/Fachwerk)
Renoviert... aber die Isolierung ist nicht
auf dem Stand der Technik !


Ich suche jemanden der eine solche Anlage
schon hat und der mir seine Erfahrungen
damit Berichten kann und will.

Denn ich habe noch bedenken, das es zawr im Sommer
reicht aber im Winter nicht ausreicht
um das Haus ausreichend zu Heizen.
Ich weiss jeder hat da andere ansichten was warm heisst.

Ich denke da an so +23 Grad im Zimmer.
Ich bin kein mensch der sich bei 19 Grad im Zimmer wohl fuehlt.

Danke

Gruss Dennis

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Thomas

Erfahrung: Gast
,
Antworten mit Zitat
Hallo Dennis,

deine Frage ist tatsächlich nicht ganz grundlos. Die Bauweise deines Hauses und die Höhenlage bedingen ganz einfach einen höheren jährlichen Wärmeverbrauch als etwa bei einem Einfamilienhaus im Rheintal bei Freiburg. Aber das hat selbstredend auch Einfluss auf alle anderen Heizungsvarianten, die du dir einbauen würdest. Alles wird halt ein wenig üppiger.

Für die Erdwärme wird zur Berechnung der Sondenlänge bis zu einem Gesamtheizbedarf von ca. 20 kW in Deutschland die VDI 4640 herangezogen. Dort sind gesteinstypische Durchschnittsleitungen je Meter Erdwärmesonde zusammengestellt. Allerdings gelten diese Werte nur unter einer ganzen Reihe von Einschränkungen (z.B. keine Kühlung im Sommer, höchstens 2 Erdwärmesonden, max. Tiefe kleiner 100 m, 1800/2400 Betriebstunden der Wärmepumpe pro Jahr, Höhenlage des Gebäudes kleiner 600 m über NN, etc.).

Für dich sind die beiden letzgenannten Punkte relevant.

Das bedeutet nun aber NICHT, dass du nicht auf Erdwärme zurückgreifen kannst. Im Vergleich zu anderen Häusern benötigst du einfach mehr Leistung, sprich eine üppigere Wärmepumpe und ein paar Sondenmeter mehr als andere, in günstigeren Gebieten liegende Häuser. Aber würdest du mit einem Kamin heizen wollen, dann müßtest du auch ein wenig mehr Holz aufs Feuer legen als andere (gilt selbstverständlich auch für Öl, Gas, Solar und alles andere).

Wichtiger ist für dich die Art der Heizung, die du benutzen willst. Fussbodenheizung oder andere Niedrigenergiesysteme benötigen sehr kleine Vorlauftemperaturen (i.d.R. 35°C). DIe typische alte Radiatorheizung hätte es da gerne etwas heißer (ca. 55°C). Und je höher die Vorlauftemperatur, desto geringer wird der Wirkungsgrad der Wärmepumpe. Bei 35°C kannst du 3/4 der gesamten Heizenergie aus den Sonden bekommen, bei 55°C sind es eher 2/3. Für den Rest kommt jeweils die Wärmepumpe auf, benötigt hierfür aber mehr Strom und führt so zu höheren Betriebskosten.

Also, noch mal in kurzen Worten zusammengefasst:
1. Ja, du kannst mit Erdwärme heizen, aber deine Anlage sollte etwas üppiger sein als der Durchschnitt.
2. Die Gesamtsondenlänge kann mit gängigen Faustformeln für dich nicht exakt berechnet werden, aber ein wirklich erfahrener Erdwärmeplaner hat entsprechende Simulationsprogramme (EWS, EED etc., nicht das, was man so einfach im Internet als Shareware downloaden kann).
3. Falls du Radiatoren hast, sind deine Betriebskosten höher als bei einem Fussbodenheizungssystem oder ähnlichem.

Und ganz nebenbei zu Terramex und Waterkotte: der eine gehört dem anderen...

So far, so good, bei Rückfragen einfach eine Mail schicken.

Thomas


» Guten Tag Zusammen,
»
» ich stehe vor der Entscheidung ob Erneuerung
» der Oelheizung oder ErdwaermeAnlage
»
» Folgene Firmen wurde mir von einem Bekannten dessen Bekannten... usw.
» empfohlen.
»
» Bohrfirma: http://www.teramex.de/...
»
» Waermepumpe: http://www.waterkotte.de/...
»
»
» Meine generelle frage ist, wer wohnt wie ich
» auf ueber 770 m ue.n.N. und hat im Winter auch
» schon mal "-20" - "-25" Grad
» in einem Haus ca. Bj. 1890 (Backstein/Fachwerk)
» Renoviert... aber die Isolierung ist nicht
» auf dem Stand der Technik !
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»
» Ich suche jemanden der eine solche Anlage
» schon hat und der mir seine Erfahrungen
» damit Berichten kann und will.
»
» Denn ich habe noch bedenken, das es zawr im Sommer
» reicht aber im Winter nicht ausreicht
» um das Haus ausreichend zu Heizen.
» Ich weiss jeder hat da andere ansichten was warm heisst.
»
» Ich denke da an so +23 Grad im Zimmer.
» Ich bin kein mensch der sich bei 19 Grad im Zimmer wohl fuehlt.
»
» Danke
»
» Gruss Dennis

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dennis

Erfahrung: Gast
,
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Hallo Thomas,

vielen dank fuer die Info´s !

Dennis

» Hallo Dennis,
»
» deine Frage ist tatsächlich nicht ganz grundlos. Die Bauweise deines
» Hauses und die Höhenlage bedingen ganz einfach einen höheren jährlichen
» Wärmeverbrauch als etwa bei einem Einfamilienhaus im Rheintal bei
» Freiburg. Aber das hat selbstredend auch Einfluss auf alle anderen
» Heizungsvarianten, die du dir einbauen würdest. Alles wird halt ein wenig
» üppiger.
»
» Für die Erdwärme wird zur Berechnung der Sondenlänge bis zu einem
» Gesamtheizbedarf von ca. 20 kW in Deutschland die VDI 4640 herangezogen.
» Dort sind gesteinstypische Durchschnittsleitungen je Meter Erdwärmesonde
» zusammengestellt. Allerdings gelten diese Werte nur unter einer ganzen
» Reihe von Einschränkungen (z.B. keine Kühlung im Sommer, höchstens 2
» Erdwärmesonden, max. Tiefe kleiner 100 m, 1800/2400 Betriebstunden der
» Wärmepumpe pro Jahr, Höhenlage des Gebäudes kleiner 600 m über NN, etc.).
»
» Für dich sind die beiden letzgenannten Punkte relevant.
»
» Das bedeutet nun aber NICHT, dass du nicht auf Erdwärme zurückgreifen
» kannst. Im Vergleich zu anderen Häusern benötigst du einfach mehr
» Leistung, sprich eine üppigere Wärmepumpe und ein paar Sondenmeter mehr
» als andere, in günstigeren Gebieten liegende Häuser. Aber würdest du mit
» einem Kamin heizen wollen, dann müßtest du auch ein wenig mehr Holz aufs
» Feuer legen als andere (gilt selbstverständlich auch für Öl, Gas, Solar
» und alles andere).
»
» Wichtiger ist für dich die Art der Heizung, die du benutzen willst.
» Fussbodenheizung oder andere Niedrigenergiesysteme benötigen sehr kleine
» Vorlauftemperaturen (i.d.R. 35°C). DIe typische alte Radiatorheizung hätte
» es da gerne etwas heißer (ca. 55°C). Und je höher die Vorlauftemperatur,
» desto geringer wird der Wirkungsgrad der Wärmepumpe. Bei 35°C kannst du
» 3/4 der gesamten Heizenergie aus den Sonden bekommen, bei 55°C sind es
» eher 2/3. Für den Rest kommt jeweils die Wärmepumpe auf, benötigt hierfür
» aber mehr Strom und führt so zu höheren Betriebskosten.
»
» Also, noch mal in kurzen Worten zusammengefasst:
» 1. Ja, du kannst mit Erdwärme heizen, aber deine Anlage sollte etwas
» üppiger sein als der Durchschnitt.
» 2. Die Gesamtsondenlänge kann mit gängigen Faustformeln für dich nicht
» exakt berechnet werden, aber ein wirklich erfahrener Erdwärmeplaner hat
» entsprechende Simulationsprogramme (EWS, EED etc., nicht das, was man so
» einfach im Internet als Shareware downloaden kann).
» 3. Falls du Radiatoren hast, sind deine Betriebskosten höher als bei einem
» Fussbodenheizungssystem oder ähnlichem.
»
» Und ganz nebenbei zu Terramex und Waterkotte: der eine gehört dem
» anderen...
»
» So far, so good, bei Rückfragen einfach eine Mail schicken.
»
» Thomas
»
»
» » Guten Tag Zusammen,
» »
» » ich stehe vor der Entscheidung ob Erneuerung
» » der Oelheizung oder ErdwaermeAnlage
» »
» » Folgene Firmen wurde mir von einem Bekannten dessen Bekannten... usw.
» » empfohlen.
» »
» » Bohrfirma: http://www.teramex.de/...
» »
» » Waermepumpe: http://www.waterkotte.de/...
» »
» »
» » Meine generelle frage ist, wer wohnt wie ich
» » auf ueber 770 m ue.n.N. und hat im Winter auch
» » schon mal "-20" - "-25" Grad
» » in einem Haus ca. Bj. 1890 (Backstein/Fachwerk)
» » Renoviert... aber die Isolierung ist nicht
» » auf dem Stand der Technik !
» »
» »
» » Ich suche jemanden der eine solche Anlage
» » schon hat und der mir seine Erfahrungen
» » damit Berichten kann und will.
» »
» » Denn ich habe noch bedenken, das es zawr im Sommer
» » reicht aber im Winter nicht ausreicht
» » um das Haus ausreichend zu Heizen.
» » Ich weiss jeder hat da andere ansichten was warm heisst.
» »
» » Ich denke da an so +23 Grad im Zimmer.
» » Ich bin kein mensch der sich bei 19 Grad im Zimmer wohl fuehlt.
» »
» » Danke
» »
» » Gruss Dennis

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Fiess Helmut

Erfahrung: Gast
,
Antworten mit Zitat
»Hallo,

auch ich bin auf der Suche nach einer neuen Heizung. Bin aber auf dem "Erdwärmegebiet" noch Neuling und arbeite mich gerade ein.
Aber - sicher ist: ich gehe nach 25 Jahren weg von der Ölheizung hin zur Geothermie.
Deshalb: - da ich auch auf der Suche nach Angeboten von Bohrfirmen bin - meine Bitte an Sie:
Gegenseitiger Erfahrungsaustausch und Austausch von Firmenadressen bezüglich Wärmepumpen und Bohrleistungen.

Mit freundlichem Gruß H. Fieß

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H.A. Bauer

Erfahrung: Gast
,
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Hallo Dennis,

die Grundsätzlichkeiten wurde von Thomas schon sehr gut beschrieben, so dass man dazu nichts hinzufügen braucht.

Was mich jedoch interessiert, wie ist Ihr Haus gedämmt (Hülle: Dachschrägen, Außenwände, oberste u. unterste Geschossdecke, Fenster) und erfolgt die Wärmeverteilung über Heizkörper oder über Fußbodenheizung? Dann sollte noch bekant sein, wie viel Personen im Gebäude wohnen, wie groß die Wohnfläche ist und letztlich noch die PLZ.

Wenn diese "Randdaten" noch vorliegen, wäre eine "grobe und kostenlose" Abschätzung übers Forum möglich. Für die letztendliche Endscheidung ist jedoch eine energetische Gebäudeanalyse erforderlich (DVO/EnEV u. ggf. KfW).

MfG
H.A. Bauer
www.EnEV-Check.de...

Bem.: Für Helmut Fiess gilt obiges sinngemäß!

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Dennis

Erfahrung: Gast
,
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sorry, bis jetzt leider noch keine !!!


» »Hallo,
»
» auch ich bin auf der Suche nach einer neuen Heizung. Bin aber auf dem
» "Erdwärmegebiet" noch Neuling und arbeite mich gerade ein.
» Aber - sicher ist: ich gehe nach 25 Jahren weg von der Ölheizung hin zur
» Geothermie.
» Deshalb: - da ich auch auf der Suche nach Angeboten von Bohrfirmen bin -
» meine Bitte an Sie:
» Gegenseitiger Erfahrungsaustausch und Austausch von Firmenadressen
» bezüglich Wärmepumpen und Bohrleistungen.
»
» Mit freundlichem Gruß H. Fieß

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Dennis

Erfahrung: Gast
,
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Hallo,

>> Was mich jedoch interessiert, wie ist Ihr Haus gedämmt (Hülle: Dachschrägen, Außenwände, oberste u. unterste Geschossdecke, Fenster) und erfolgt die Wärmeverteilung über Heizkörper oder über Fußbodenheizung? Dann sollte noch bekant sein, wie viel Personen im Gebäude wohnen, wie groß die Wohnfläche ist und letztlich noch die PLZ.


Da wir das Haus geb. gekauft haben kann ich nicht viel dazu sagen.
(Baujahr 1895, Teilrenoviert ca. 1994 vom Vorbestizer)

Dachschrägen:
- Folie
- "Glasswolle"
- Folie
- Holzdecke

was ich so gesehen habe.


Außenwände:

- ???
- Wohl kaum, sind alte Backstein(massiv) waende
- dann Holzverschalung
- Fenster ca. 10 Jahre alt (Isolierglas), ausser unterm Dach, da sind es noch 2x Velux VK 085.100


Wohnflaeche:
- ca. 120 qm
- keine Fusbodenheitzung, nur Heizkoerper

PLZ: 73252
Personen: mom.2 Pers. gelp. 3 Pers.



Was kostet die Gebaeudeanalyse ?


ca. 765 m u.n.Null



Danke

Gruss Dennis





» Hallo Dennis,
»
» die Grundsätzlichkeiten wurde von Thomas schon sehr gut beschrieben, so
» dass man dazu nichts hinzufügen braucht.
»
» Was mich jedoch interessiert, wie ist Ihr Haus gedämmt (Hülle:
» Dachschrägen, Außenwände, oberste u. unterste Geschossdecke, Fenster) und
» erfolgt die Wärmeverteilung über Heizkörper oder über Fußbodenheizung?
» Dann sollte noch bekant sein, wie viel Personen im Gebäude wohnen, wie
» groß die Wohnfläche ist und letztlich noch die PLZ.
»
» Wenn diese "Randdaten" noch vorliegen, wäre eine "grobe und kostenlose"
» Abschätzung übers Forum möglich. Für die letztendliche Endscheidung ist
» jedoch eine energetische Gebäudeanalyse erforderlich (DVO/EnEV u. ggf.
» KfW).
»
» MfG
» H.A. Bauer
» www.EnEV-Check.de...
»
» Bem.: Für Helmut Fiess gilt obiges sinngemäß!

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Silvio

Erfahrung: Gast
,
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Hallo,


Man kann auch per Vergangenheitsberechnung die Wärmepumpe dimensionieren nach dem bisherigen Verbrauch.

Wieviel Öl hast du pro Jahr verbraucht?
(Durchschnitt 3-5 Jahre)
Beispiel: 3.000 l p.a. = 30.000 KWh p.a.
Daraus folgt der Normwärmebedarf 30KWh/1,8 = 16,7KW und die Wärmepumpendimensionierung 30 KW.
Diese Überschlagsrechnung ist meist genauer als eine detallierte Wärmebedarfsrechnung.
Für die Heizkörperdimensionierung muß dann eine Einzelraumwärmebedarfsermittlung herangezogen werden.


Mit freundlichen Grüßen
SilvioNasdala@t-online.de

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H. Frank

Erfahrung: Gast
,
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Hallo Silvio,

also im Auslegen von WP`s bist du wirklich unschlagbar.

Gruß H. Frank,
der nach deiner Rechnung eine 100% größere WP haben sollte, aber trotzdem warm hat.

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Dennis

Erfahrung: Gast
,
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Hallo,

das mit den 3000 l pro Jahr kommt etwa hin !

Danke

Gruss Dennis


» Hallo,
»
»
» Man kann auch per Vergangenheitsberechnung die Wärmepumpe dimensionieren
» nach dem bisherigen Verbrauch.
»
» Wieviel Öl hast du pro Jahr verbraucht?
» (Durchschnitt 3-5 Jahre)
» Beispiel: 3.000 l p.a. = 30.000 KWh p.a.
» Daraus folgt der Normwärmebedarf 30KWh/1,8 = 16,7KW und die
» Wärmepumpendimensionierung 30 KW.
» Diese Überschlagsrechnung ist meist genauer als eine detallierte
» Wärmebedarfsrechnung.
» Für die Heizkörperdimensionierung muß dann eine
» Einzelraumwärmebedarfsermittlung herangezogen werden.
»
»
» Mit freundlichen Grüßen
» SilvioNasdala@t-online.de

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Silvio

Erfahrung: Gast
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Hallo Frank,


Deine Vorbehalte bitte etwas genauer schildern.

Bisher war die Betrachtung der Vergangenheit die genauste Grundlage zu Dimensionierung.
Der bisherige Verbrauch läst die besten Rückschlüsse auf Gebirgsklima, Warmwasserverbrauch und Dämmung des Gebäudes zu.

Mit freundlichen Grüßen
SilvioNasdala@t-online.de

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H. Frank

Erfahrung: Gast
,
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»Hallo Silvio,

Beispiel Neubau:
Jahresenergiebedarf nach EnEV (Heizung + WW): 10500 kWh

10500 kWh / 1800h = 5,8 kW
WP-Dimensionierung: 5,8 kW *2 = 11,6 kW

Kontrolle:
Berechnete Heizlast nach Hüllflächenverfahren bei Normaussentemp. -12°C: 5,7 kW

Zuschlag von WW und Sperrzeiten gibt doch lange nicht 11 kW

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Silvio

Erfahrung: Gast
,
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» »Hallo

» Beispiel Neubau:
» Jahresenergiebedarf nach EnEV (Heizung + WW): 10500 kWh
»
» 10500 kWh / 1800h = 5,8 kW
» WP-Dimensionierung: 5,8 kW *2 = 11,6 kW
WP-Dimensionierung 5,8kw * 1,8 = 10,5 KW
»
» Kontrolle:
» Berechnete Heizlast nach Hüllflächenverfahren bei Normaussentemp. -12°C:
» 5,7 kW
»
» Zuschlag von WW und Sperrzeiten gibt doch lange nicht 11 kW
Es ist ein Sicherheitszuschlag 1. 20-30% üblich,
Dann 2. 10-15% Je nach Dauer der Ausschaltzeiten
Sowie 20% für Brauchwasser
Nach unseren Erfahrungen deckt ein Zuschlag von 80% auf den Normwärmebedarf die WP-Dimensionierung.
Bei Gasheizungen kann ich jederzeit den "Hahn" aufdrehen aber bei Wärmepumpen nicht.
Wenn eine Gasheizung über 1800 Benutzungsstunden läuft (z.B. 3000) ist das nicht so schlimm.
Wenn aber eine Wärmepumpe 3000 Benutzungsstunden läuft ist das fatal.
Tschüß
SilvioNasdala@t-online.de

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H.A. Bauer

Erfahrung: Gast
,
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» PLZ: 73252
» Was kostet die Gebaeudeanalyse ?
» ca. 765 m u.n.Null


Hallo Dennis,

entsprechend den bekannten Daten würde ich ähnlich wie Frank und Silvio auf eine Heizlast von ca. 11,9 kW kommen.

Die 11,9 kW begründen sich auf die Höhenlage von Lenningen und berücksichtigen Temp. von -16°C und die Personenanzahl.

Da natürlich die Faktoren "interne- und solare Gewinne, geol. Bodenbeschaffenheit usw." momentan nur pauschal angesetzt wurden (wie viele andere Daten), möchte ich nochmals betonen, dass es sich hier nur um eine grobe Schätzung handelt.

Unter angenommenen geol. Bodenvoraussetzungen dürften 2 Bohrungen mit ca. 90m (alternativ 3 x 60 m, oder 4 x 45 m) ausreichen.

Die Frage den Analysekosten (Gebäudeengieanalyse, Heizlastberechnung und Wärmepumpenoptimierung, Fördermittelausarbeitung usw.) möchte ich nicht veröffentlichen, denn gemäß dem "Ruskin'schen Gesetz" gibt es immer Leute, die eine Leistung billiger und schlechter anbieten...

MfG
H.A. Bauer
www.EnEV-Check.de...

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V.Kek

Erfahrung: Gast
,
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ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Warmwasser mit Wärmepumpen

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
» » »Hallo
»
ich habe deine Fragen bezüglich einer erdwärmegestützten Wärmepumpe mit Interesse verfolgt. Das bisher gesagte stimmt
so im Großen und Ganzen. Die Abschätzung der erforderlichen Wärmepumpenleistung leitet sich jedoch aus der tatsächlichen Spitzenleistung Heizen bzw. Kühlen ab und zwar auf einen kalten bzw heißen Tag wenn du auch kühlen möchtest. Es stellt sich allderdings die Frage ob die die Wärmepumpe auf diese Spitze auslegen solltest, denn dann brauchst du eine grosse und außerdem viel Bohrlänge. Beides ist sehr nachteilig ersteres führt zu kurzen Schaltzyklen der WP, macht diese schnell kaputt und den Betrieb unwirtschaftlich und 2. viel Bohrmeter sind teuer und machen das Ganze ebenso unwirtschaftlich. Man kann die Lastspitzen eventuell durch eine elektr. Heizung abdecken, die nur vielleicht 5 % der Zeit oder überhaupt nicht zum Einsatz kommt. Also die solltest zuerst ein Bedarfsprofil Heizleistung und Heizarbeit pro Jahr für jeden Einzelmonat für dein Haus erstellen lassen. Das brauchst du sowieso, auch wenn du eine konventionelle Heizung einbaust, dann kann ich dir dir bei Bedarf mit dem EED-Designer eine professionelle Auslegung machen. Für diesen Fall kannst du gerne mit mir Kontakt aufnehemen. Zur Zeit bereite ich mehrere Vorträge vor (VDI in Stuttgart, Uni Stuttgart) mit dem Ziel mehr über die Grundlagen und das Verständnis zur Auslegung von EWS-Systmen zu vermittlen. Auf einer neuen Homepage werde ich in kürze auch Informationen zu diesem Thema zur verfügung stellen.

feundliche Grüsse

Volker Kek


Dr-Kek Engineering Karlsruhe
vk@kekengineering.de
» » Beispiel Neubau:
» » Jahresenergiebedarf nach EnEV (Heizung + WW): 10500 kWh
» »
» » 10500 kWh / 1800h = 5,8 kW
» » WP-Dimensionierung: 5,8 kW *2 = 11,6 kW
» WP-Dimensionierung 5,8kw * 1,8 = 10,5 KW
» »
» » Kontrolle:
» » Berechnete Heizlast nach Hüllflächenverfahren bei Normaussentemp.
» -12°C:
» » 5,7 kW
» »
» » Zuschlag von WW und Sperrzeiten gibt doch lange nicht 11 kW
» Es ist ein Sicherheitszuschlag 1. 20-30% üblich,
» Dann 2. 10-15% Je nach Dauer der Ausschaltzeiten
» Sowie 20% für Brauchwasser
» Nach unseren Erfahrungen deckt ein Zuschlag von 80% auf den
» Normwärmebedarf die WP-Dimensionierung.
» Bei Gasheizungen kann ich jederzeit den "Hahn" aufdrehen aber bei
» Wärmepumpen nicht.
» Wenn eine Gasheizung über 1800 Benutzungsstunden läuft (z.B. 3000) ist das
» nicht so schlimm.
» Wenn aber eine Wärmepumpe 3000 Benutzungsstunden läuft ist das fatal.
» Tschüß
» SilvioNasdala@t-online.de

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