Hallo Thomas,
vielen dank fuer die Info´s !
Dennis
» Hallo Dennis,
»
» deine Frage ist tatsächlich nicht ganz grundlos. Die Bauweise deines
» Hauses und die Höhenlage bedingen ganz einfach einen höheren jährlichen
» Wärmeverbrauch als etwa bei einem Einfamilienhaus im Rheintal bei
» Freiburg. Aber das hat selbstredend auch Einfluss auf alle anderen
» Heizungsvarianten, die du dir einbauen würdest. Alles wird halt ein wenig
» üppiger.
»
» Für die Erdwärme wird zur Berechnung der Sondenlänge bis zu einem
» Gesamtheizbedarf von ca. 20 kW in Deutschland die VDI 4640 herangezogen.
» Dort sind gesteinstypische Durchschnittsleitungen je Meter Erdwärmesonde
» zusammengestellt. Allerdings gelten diese Werte nur unter einer ganzen
» Reihe von Einschränkungen (z.B. keine Kühlung im Sommer, höchstens 2
» Erdwärmesonden, max. Tiefe kleiner 100 m, 1800/2400 Betriebstunden der
» Wärmepumpe pro Jahr, Höhenlage des Gebäudes kleiner 600 m über NN, etc.).
»
» Für dich sind die beiden letzgenannten Punkte relevant.
»
» Das bedeutet nun aber NICHT, dass du nicht auf Erdwärme zurückgreifen
» kannst. Im Vergleich zu anderen Häusern benötigst du einfach mehr
» Leistung, sprich eine üppigere Wärmepumpe und ein paar Sondenmeter mehr
» als andere, in günstigeren Gebieten liegende Häuser. Aber würdest du mit
» einem Kamin heizen wollen, dann müßtest du auch ein wenig mehr Holz aufs
» Feuer legen als andere (gilt selbstverständlich auch für Öl, Gas, Solar
» und alles andere).
»
» Wichtiger ist für dich die Art der Heizung, die du benutzen willst.
» Fussbodenheizung oder andere Niedrigenergiesysteme benötigen sehr kleine
» Vorlauftemperaturen (i.d.R. 35°C). DIe typische alte Radiatorheizung hätte
» es da gerne etwas heißer (ca. 55°C). Und je höher die Vorlauftemperatur,
» desto geringer wird der Wirkungsgrad der Wärmepumpe. Bei 35°C kannst du
» 3/4 der gesamten Heizenergie aus den Sonden bekommen, bei 55°C sind es
» eher 2/3. Für den Rest kommt jeweils die Wärmepumpe auf, benötigt hierfür
» aber mehr Strom und führt so zu höheren Betriebskosten.
»
» Also, noch mal in kurzen Worten zusammengefasst:
» 1. Ja, du kannst mit Erdwärme heizen, aber deine Anlage sollte etwas
» üppiger sein als der Durchschnitt.
» 2. Die Gesamtsondenlänge kann mit gängigen Faustformeln für dich nicht
» exakt berechnet werden, aber ein wirklich erfahrener Erdwärmeplaner hat
» entsprechende Simulationsprogramme (EWS, EED etc., nicht das, was man so
» einfach im Internet als Shareware downloaden kann).
» 3. Falls du Radiatoren hast, sind deine Betriebskosten höher als bei einem
» Fussbodenheizungssystem oder ähnlichem.
»
» Und ganz nebenbei zu Terramex und Waterkotte: der eine gehört dem
» anderen...
»
» So far, so good, bei Rückfragen einfach eine Mail schicken.
»
» Thomas
»
»
» » Guten Tag Zusammen,
» »
» » ich stehe vor der Entscheidung ob Erneuerung
» » der Oelheizung oder ErdwaermeAnlage
» »
» » Folgene Firmen wurde mir von einem Bekannten dessen Bekannten... usw.
» » empfohlen.
» »
» » Bohrfirma:
http://www.teramex.de/...
» »
» » Waermepumpe:
http://www.waterkotte.de/...
» »
» »
» » Meine generelle frage ist, wer wohnt wie ich
» » auf ueber 770 m ue.n.N. und hat im Winter auch
» » schon mal "-20" - "-25" Grad
» » in einem Haus ca. Bj. 1890 (Backstein/Fachwerk)
» » Renoviert... aber die Isolierung ist nicht
» » auf dem Stand der Technik !
» »
» »
» » Ich suche jemanden der eine solche Anlage
» » schon hat und der mir seine Erfahrungen
» » damit Berichten kann und will.
» »
» » Denn ich habe noch bedenken, das es zawr im Sommer
» » reicht aber im Winter nicht ausreicht
» » um das Haus ausreichend zu Heizen.
» » Ich weiss jeder hat da andere ansichten was warm heisst.
» »
» » Ich denke da an so +23 Grad im Zimmer.
» » Ich bin kein mensch der sich bei 19 Grad im Zimmer wohl fuehlt.
» »
» » Danke
» »
» » Gruss Dennis